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> <channel><title>Kommentare zu: Leidet Jürgen Klinsmann am Stockholm-Syndrom?</title> <atom:link href="http://www.direkter-freistoss.de/2008/01/18/leidet-jurgen-klinsmann-am-stockholm-syndrom/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.direkter-freistoss.de/2008/01/18/leidet-jurgen-klinsmann-am-stockholm-syndrom/</link> <description>Der Blog-Zirkel der Fußball-Presseschau indirekter-freistoss.de</description> <lastBuildDate>Tue, 25 Oct 2011 14:15:28 +0000</lastBuildDate> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator> <item><title>Von: Jens Nannen</title><link>http://www.direkter-freistoss.de/2008/01/18/leidet-jurgen-klinsmann-am-stockholm-syndrom/comment-page-1/#comment-1122</link> <dc:creator>Jens Nannen</dc:creator> <pubDate>Thu, 06 Mar 2008 13:15:31 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.direkter-freistoss.de/2008/01/18/leidet-jurgen-klinsmann-am-stockholm-syndrom/#comment-1122</guid> <description>Wenn der liebe Uli das sagt, muss es auch stimmen.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn der liebe Uli das sagt, muss es auch stimmen.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: franzferdl</title><link>http://www.direkter-freistoss.de/2008/01/18/leidet-jurgen-klinsmann-am-stockholm-syndrom/comment-page-1/#comment-1120</link> <dc:creator>franzferdl</dc:creator> <pubDate>Thu, 06 Mar 2008 12:02:25 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.direkter-freistoss.de/2008/01/18/leidet-jurgen-klinsmann-am-stockholm-syndrom/#comment-1120</guid> <description>&quot;Mein Verhältnis zu Jürgen Klinsmann war immer anders als der Öffentlichkeit bekannt. Wir haben regelmäßig telefoniert. Schon als er damals als Spieler des VfB Stuttgart zu Inter Mailand wechseln wollte, kam er nach München und bat mich, mit ihm den komplizierten Vertrag durchzugehen. Ich war nach der WM einer der Ersten, die Jürgen informiert hat, dass er aufhört. Seither ist der Kontakt nie abgerissen.&quot;
http://www.zeit.de/2008/11/Interview-Hoeness?page=all</description> <content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Mein Verhältnis zu Jürgen Klinsmann war immer anders als der Öffentlichkeit bekannt. Wir haben regelmäßig telefoniert. Schon als er damals als Spieler des VfB Stuttgart zu Inter Mailand wechseln wollte, kam er nach München und bat mich, mit ihm den komplizierten Vertrag durchzugehen. Ich war nach der WM einer der Ersten, die Jürgen informiert hat, dass er aufhört. Seither ist der Kontakt nie abgerissen.&#8221;<br
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isPermaLink="false">http://www.direkter-freistoss.de/2008/01/18/leidet-jurgen-klinsmann-am-stockholm-syndrom/#comment-912</guid> <description>oh, da fehlt noch was:http://www.direkter-freistoss.de/2007/10/14/ich-beise-keinem-ins-ohr/@bunteskanzler: ich hoffe ja nicht, dass ich mich missverständlich ausgedrückt habe. ich wollte die präsentierte rhetorik nicht kritisieren, im gegenteil: mit &quot;deiner recht flüssigen rhetorik &quot; meinte ich tatsächlich und ganz ehrlich: deine &quot;recht flüssige rhetorik&quot;.eine frage hätte ich allerdings noch: was ist &quot;eine leicht rotblau gefärbte bayernbrille&quot;???zur fortführung der &quot;hitzigen diskussionen&quot; würden mich die detailes noch brennend interessieren...</description> <content:encoded><![CDATA[<p>oh, da fehlt noch was:</p><p><a
href="http://www.direkter-freistoss.de/2007/10/14/ich-beise-keinem-ins-ohr/" rel="nofollow">http://www.direkter-freistoss.de/2007/10/14/ich-beise-keinem-ins-ohr/</a></p><p>@bunteskanzler: ich hoffe ja nicht, dass ich mich missverständlich ausgedrückt habe. ich wollte die präsentierte rhetorik nicht kritisieren, im gegenteil: mit &#8220;deiner recht flüssigen rhetorik &#8221; meinte ich tatsächlich und ganz ehrlich: deine &#8220;recht flüssige rhetorik&#8221;.</p><p>eine frage hätte ich allerdings noch: was ist &#8220;eine leicht rotblau gefärbte bayernbrille&#8221;???</p><p>zur fortführung der &#8220;hitzigen diskussionen&#8221; würden mich die detailes noch brennend interessieren&#8230;</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: franzferdl</title><link>http://www.direkter-freistoss.de/2008/01/18/leidet-jurgen-klinsmann-am-stockholm-syndrom/comment-page-1/#comment-911</link> <dc:creator>franzferdl</dc:creator> <pubDate>Tue, 22 Jan 2008 20:24:40 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.direkter-freistoss.de/2008/01/18/leidet-jurgen-klinsmann-am-stockholm-syndrom/#comment-911</guid> <description>lieber herr viererkette
es ist mir ja peinlich, weil ich diesbzgl. auch schon an anderer stelle gewütet habe. man möchte sich ja nicht ständig wiederholen, gar im kreisel drehen. deswegen hier der link zu einer schon im auf diesem sender abgelaufenen towartdebatte:
&lt;a href=&quot;http://www.direkter-freistoss.de/2007/10/14/ich-beise-keinem-ins-ohr/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;</description> <content:encoded><![CDATA[<p>lieber herr viererkette<br
/> es ist mir ja peinlich, weil ich diesbzgl. auch schon an anderer stelle gewütet habe. man möchte sich ja nicht ständig wiederholen, gar im kreisel drehen. deswegen hier der link zu einer schon im auf diesem sender abgelaufenen towartdebatte:<br
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href="http://www.direkter-freistoss.de/2007/10/14/ich-beise-keinem-ins-ohr/" rel="nofollow"></a></p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: bunteskanzler</title><link>http://www.direkter-freistoss.de/2008/01/18/leidet-jurgen-klinsmann-am-stockholm-syndrom/comment-page-1/#comment-910</link> <dc:creator>bunteskanzler</dc:creator> <pubDate>Tue, 22 Jan 2008 19:32:16 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.direkter-freistoss.de/2008/01/18/leidet-jurgen-klinsmann-am-stockholm-syndrom/#comment-910</guid> <description>@ franzferdl
danke erstmal für deine belehrungen zur überschrift 700 zeilen weiter oben, man lernt eben nie aus.
na klar, der eine oder andere tippfehler war schon dabei, well, ich werde mich bemühen meine beiträge in zukunft leserlicher zu gestalten.aber schön das wir inhaltlich in den meisten punkten übereinstimmen. bei einigen details habe ich natürlich eine andere meinung und würde dir auch eine leicht rotblau gefärbte bayernbrille unterstellen, aber das ist ja kein problem und soll auch nicht diskussionsgegenstand werden. ich denke ein jeder hat sein eigenes exemplar in griffweite liegen...@ viererkette
ja es stimmt, wenn man sich die kommentare durchliest bekommt man wirklich den eindruck, es dreht sich hier langsam im kreis. deswegen wars das erstmal von meiner seite aus.in diesem sinne, adios, ich freue mich schon auf den nächsten beitrag und die hitzigen diskussionen!</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@ franzferdl<br
/> danke erstmal für deine belehrungen zur überschrift 700 zeilen weiter oben, man lernt eben nie aus.<br
/> na klar, der eine oder andere tippfehler war schon dabei, well, ich werde mich bemühen meine beiträge in zukunft leserlicher zu gestalten.</p><p>aber schön das wir inhaltlich in den meisten punkten übereinstimmen. bei einigen details habe ich natürlich eine andere meinung und würde dir auch eine leicht rotblau gefärbte bayernbrille unterstellen, aber das ist ja kein problem und soll auch nicht diskussionsgegenstand werden. ich denke ein jeder hat sein eigenes exemplar in griffweite liegen&#8230;</p><p>@ viererkette<br
/> ja es stimmt, wenn man sich die kommentare durchliest bekommt man wirklich den eindruck, es dreht sich hier langsam im kreis. deswegen wars das erstmal von meiner seite aus.</p><p>in diesem sinne, adios, ich freue mich schon auf den nächsten beitrag und die hitzigen diskussionen!</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: viererkette</title><link>http://www.direkter-freistoss.de/2008/01/18/leidet-jurgen-klinsmann-am-stockholm-syndrom/comment-page-1/#comment-909</link> <dc:creator>viererkette</dc:creator> <pubDate>Tue, 22 Jan 2008 19:20:44 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.direkter-freistoss.de/2008/01/18/leidet-jurgen-klinsmann-am-stockholm-syndrom/#comment-909</guid> <description>Hallo lieber Herr franzferdl, sicher eine interessante These.Aber jetzt erstmal nur kurz, weil ich gleich den Computer zuklappen muss (kann ihn nicht mehr sehen), zu Lehmann und &quot;es war m.e. blosse machtpolitik, weil die damaligen torwartleistungen sicherlich keine degradierung kahns rechtfertigen konnten.&quot;Das sehe ich total anders. Nach meiner Meinung war für die Entscheidung ausschlaggebend, dass das von Lehmann praktizierte Torwartspiel dem des Bananenfuß Kahn Lichtjahre voraus war und ist. Sie haben doch auch beobachtet, dass ein Rückpass auf den Titan eine Karriere lang einen Schlag ins Aus und bestenfalls einen Einwurf für die gegnerische Mannschaft zur Folge hatte, oder?Lehmann eröffnet in solchen Situationen das Spiel nach vorne. Das ist es, was Klinsmann und Löw, aber auch Sie als Verfechter des &quot;vertikalen Spiels&quot; zu schätzen wissen, oder?Viele Grüße und einen schönen Abend.PS: Das mit dem obigen, grünen Linktext ist mir echt peinlich. Kann man das editieren?</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Hallo lieber Herr franzferdl, sicher eine interessante These.</p><p>Aber jetzt erstmal nur kurz, weil ich gleich den Computer zuklappen muss (kann ihn nicht mehr sehen), zu Lehmann und &#8220;es war m.e. blosse machtpolitik, weil die damaligen torwartleistungen sicherlich keine degradierung kahns rechtfertigen konnten.&#8221;</p><p>Das sehe ich total anders. Nach meiner Meinung war für die Entscheidung ausschlaggebend, dass das von Lehmann praktizierte Torwartspiel dem des Bananenfuß Kahn Lichtjahre voraus war und ist. Sie haben doch auch beobachtet, dass ein Rückpass auf den Titan eine Karriere lang einen Schlag ins Aus und bestenfalls einen Einwurf für die gegnerische Mannschaft zur Folge hatte, oder?</p><p>Lehmann eröffnet in solchen Situationen das Spiel nach vorne. Das ist es, was Klinsmann und Löw, aber auch Sie als Verfechter des &#8220;vertikalen Spiels&#8221; zu schätzen wissen, oder?</p><p>Viele Grüße und einen schönen Abend.</p><p>PS: Das mit dem obigen, grünen Linktext ist mir echt peinlich. Kann man das editieren?</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: franzferdl</title><link>http://www.direkter-freistoss.de/2008/01/18/leidet-jurgen-klinsmann-am-stockholm-syndrom/comment-page-1/#comment-908</link> <dc:creator>franzferdl</dc:creator> <pubDate>Tue, 22 Jan 2008 15:44:17 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.direkter-freistoss.de/2008/01/18/leidet-jurgen-klinsmann-am-stockholm-syndrom/#comment-908</guid> <description>lieber herr viererkette
es zeigte sich ja schon andernorts, dass es zwischen uns beiden die eine oder andere analytische übereinstimmung gibt. dennoch möchte ich auf einige punkte etwas näher eingehen:ad magath: der richtige zeitpunkt wurde verpasst. magath selbst rechnete ja wohl schon nach dem peinlichen 1:4 in mailand mit dem rausschmiss. man hätte ihn diesbzgl. nicht enttäuschen sollen. die analyse hinsichtlich der hinterwäldlerischen fussballideologischen ausrichtung magaths war damit schon weit vor der himmelhochgejauchzten wm 06 fix &amp; fertig - nochmals zur chronologie: das jahr zuvor schaltete man immerhin arsenal (mit taktikgott wenger!!!) - schied dann allerdings auf sehr kuriose weise gegen chelsky, als mourinho auffiel, dass lange weite bälle auf die bayerische innenverteidigung immer wieder zu tumulten und chaos im abwehrverbund führten. magath konnte darauf nicht mal im rückspiel adäquat reagieren. nichtsdestotrotz reichte es für eine dann noch sehr ansehnlich herausgeschossene meisterschaft (mit, ich glaube, 9 siegen am stück). die neue saison sah zunächst die fortsetzung der siegesserie (u.a. punkterekord nach der vorrunde) &amp; eine recht souveräne gruppenphase in der championsleague. man sah sich zu diesem zeitpunkt für internatiuonale aufgaben gerüstet. dann kam allerdings der augenöffner: das spiel gegen ac berlusconi. mit dem bekannten peinlichen ende. doch erneut: meisterschaft &amp; pokal wurden, diesmal eher lust- und leidenschaftslos, eingefahren. man könnte sich den massenmedialen aufschrei ausmalen, wenn hoeneß &amp; co. magath danach rausgeschmissen hätten.insgesamt, so meine these, bestand also schon weit vor dem sommermärchenwald übereinkunft hinsichtlich der defizite. man verpasste nur den richtigen zeitpunkt. sie war aber keine folge der wm-erfolge unter mcklinsey!
die sehnsucht auch der führungsriege, attraktiveren fussball endlich konstanter zu sehen, wurde schon über mehrere jahre immer wieder artikuliert. man sah auch in magath, der immerhin die jungen wilden gebar, einen modernen trainer, der gleichzeitig viel wert auf disziplin &amp; wenig wert auf kommunikation legte. nach erfolgreicher anfangsphase mussten sie ihren irrtum einräumen.- ad mcklinsey: dass hoeneß &amp; co. schon zu klinsis anfangszeit, als viele andere viel skeptischer waren, den neuen ideen aufgeschlossen gegenüber standen, zeigt m.e. doch das zitat. die darauf folgendenen scharmützel &amp; grabenkämpfe waren das resultat von mcklinseys torwart- und anwesenheitspolitik. sicherlich, eher lachhaft. dennoch gab es anfänglich im nationalteam sicherlich grössere probleme als den &quot;torwart-krieg&quot; zu erklären. damit wollte mcklinsey ein zeichen der stärke und unabhängigkeit aussenden. es war m.e. blosse machtpolitik, weil die damaligen torwartleistungen sicherlich keine degradierung kahns rechtfertigen konnten. lehmann-jünger mögen das anders sehen. ich möchte deshalb nur darauf hinweisen, dass lehmann schon 04/05 seinen platz für einige wochen an alumnia verlor, der damals schlichtweg seine chance (noch) nicht nutzte.der &quot;langwierige lernprozess&quot; war also in der tat langwierig &amp; wieder einmal komplizierter. sie mussten sich nicht erst von mcklinseys erfolgen überzeugen lassen, um daraufhin die eigenen defizite zu erkennen. dieser erkenntnisprozess lief schon viel eher ab. meine these: sie hatten in den ersten beiden jahren einfach zuviel erfolg, zuviele billig hinterher geworfene titelgewinne, die immer wieder das &quot;weiter-so&quot; legitmierten. die sehnsüchte nach schönem, international erfolgreichem fussball bestanden allerdings schon mindestens seit frühjahr 05.ad bayern-klinsmann-zukunft: hier stellt sich die frage, wie konsequent mcklinsey seine ideologie umsetzen kann. und v.a.: wer der strategie- und taktikkompetente mann neben ihm wird. der grosse vorteil zum jetzigen zeitpunkt ist, dass klinsmann fast noch 5 monate zeit hat, um sein team in aller ruhe zusammenzustellen, etwaige wunschspieler zu verpflichten usw. und diese zeit wird er brauchen und nutzen. aus diesem grund kann ich mir  im übrigen auch nicht vorstellen, dass er im falle des falles schon frühzeitiger einspringt, um hitzfeld abzulösen, falls die ersten 3 spiele widererwarten in die hose gehen. und ob es der beginn einer neuen ära sein wird? wie soll man ohne hellseherische oder matthäus-fähigkeiten, die hier nur einige wenige in sich vereinen, darauf eine seriöse antwort geben können? es ist auf jeden fall der beginn eines sehr interessanten projektes. und interessant genug ist ja letztlich auch der umstand, dass die personalie klinsmann von rotbäckchen initiiert wurde...</description> <content:encoded><![CDATA[<p>lieber herr viererkette<br
/> es zeigte sich ja schon andernorts, dass es zwischen uns beiden die eine oder andere analytische übereinstimmung gibt. dennoch möchte ich auf einige punkte etwas näher eingehen:</p><p>ad magath: der richtige zeitpunkt wurde verpasst. magath selbst rechnete ja wohl schon nach dem peinlichen 1:4 in mailand mit dem rausschmiss. man hätte ihn diesbzgl. nicht enttäuschen sollen. die analyse hinsichtlich der hinterwäldlerischen fussballideologischen ausrichtung magaths war damit schon weit vor der himmelhochgejauchzten wm 06 fix &amp; fertig &#8211; nochmals zur chronologie: das jahr zuvor schaltete man immerhin arsenal (mit taktikgott wenger!!!) &#8211; schied dann allerdings auf sehr kuriose weise gegen chelsky, als mourinho auffiel, dass lange weite bälle auf die bayerische innenverteidigung immer wieder zu tumulten und chaos im abwehrverbund führten. magath konnte darauf nicht mal im rückspiel adäquat reagieren. nichtsdestotrotz reichte es für eine dann noch sehr ansehnlich herausgeschossene meisterschaft (mit, ich glaube, 9 siegen am stück). die neue saison sah zunächst die fortsetzung der siegesserie (u.a. punkterekord nach der vorrunde) &amp; eine recht souveräne gruppenphase in der championsleague. man sah sich zu diesem zeitpunkt für internatiuonale aufgaben gerüstet. dann kam allerdings der augenöffner: das spiel gegen ac berlusconi. mit dem bekannten peinlichen ende. doch erneut: meisterschaft &amp; pokal wurden, diesmal eher lust- und leidenschaftslos, eingefahren. man könnte sich den massenmedialen aufschrei ausmalen, wenn hoeneß &amp; co. magath danach rausgeschmissen hätten.</p><p>insgesamt, so meine these, bestand also schon weit vor dem sommermärchenwald übereinkunft hinsichtlich der defizite. man verpasste nur den richtigen zeitpunkt. sie war aber keine folge der wm-erfolge unter mcklinsey!<br
/> die sehnsucht auch der führungsriege, attraktiveren fussball endlich konstanter zu sehen, wurde schon über mehrere jahre immer wieder artikuliert. man sah auch in magath, der immerhin die jungen wilden gebar, einen modernen trainer, der gleichzeitig viel wert auf disziplin &amp; wenig wert auf kommunikation legte. nach erfolgreicher anfangsphase mussten sie ihren irrtum einräumen.</p><p>- ad mcklinsey: dass hoeneß &amp; co. schon zu klinsis anfangszeit, als viele andere viel skeptischer waren, den neuen ideen aufgeschlossen gegenüber standen, zeigt m.e. doch das zitat. die darauf folgendenen scharmützel &amp; grabenkämpfe waren das resultat von mcklinseys torwart- und anwesenheitspolitik. sicherlich, eher lachhaft. dennoch gab es anfänglich im nationalteam sicherlich grössere probleme als den &#8220;torwart-krieg&#8221; zu erklären. damit wollte mcklinsey ein zeichen der stärke und unabhängigkeit aussenden. es war m.e. blosse machtpolitik, weil die damaligen torwartleistungen sicherlich keine degradierung kahns rechtfertigen konnten. lehmann-jünger mögen das anders sehen. ich möchte deshalb nur darauf hinweisen, dass lehmann schon 04/05 seinen platz für einige wochen an alumnia verlor, der damals schlichtweg seine chance (noch) nicht nutzte.</p><p>der &#8220;langwierige lernprozess&#8221; war also in der tat langwierig &amp; wieder einmal komplizierter. sie mussten sich nicht erst von mcklinseys erfolgen überzeugen lassen, um daraufhin die eigenen defizite zu erkennen. dieser erkenntnisprozess lief schon viel eher ab. meine these: sie hatten in den ersten beiden jahren einfach zuviel erfolg, zuviele billig hinterher geworfene titelgewinne, die immer wieder das &#8220;weiter-so&#8221; legitmierten. die sehnsüchte nach schönem, international erfolgreichem fussball bestanden allerdings schon mindestens seit frühjahr 05.</p><p>ad bayern-klinsmann-zukunft: hier stellt sich die frage, wie konsequent mcklinsey seine ideologie umsetzen kann. und v.a.: wer der strategie- und taktikkompetente mann neben ihm wird. der grosse vorteil zum jetzigen zeitpunkt ist, dass klinsmann fast noch 5 monate zeit hat, um sein team in aller ruhe zusammenzustellen, etwaige wunschspieler zu verpflichten usw. und diese zeit wird er brauchen und nutzen. aus diesem grund kann ich mir  im übrigen auch nicht vorstellen, dass er im falle des falles schon frühzeitiger einspringt, um hitzfeld abzulösen, falls die ersten 3 spiele widererwarten in die hose gehen. und ob es der beginn einer neuen ära sein wird? wie soll man ohne hellseherische oder matthäus-fähigkeiten, die hier nur einige wenige in sich vereinen, darauf eine seriöse antwort geben können? es ist auf jeden fall der beginn eines sehr interessanten projektes. und interessant genug ist ja letztlich auch der umstand, dass die personalie klinsmann von rotbäckchen initiiert wurde&#8230;</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: viererkette</title><link>http://www.direkter-freistoss.de/2008/01/18/leidet-jurgen-klinsmann-am-stockholm-syndrom/comment-page-1/#comment-907</link> <dc:creator>viererkette</dc:creator> <pubDate>Tue, 22 Jan 2008 14:54:47 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.direkter-freistoss.de/2008/01/18/leidet-jurgen-klinsmann-am-stockholm-syndrom/#comment-907</guid> <description>Oh Gott, sorry, ich habe das Schlusszeichen des Link-Tags vergessen.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Oh Gott, sorry, ich habe das Schlusszeichen des Link-Tags vergessen.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: viererkette</title><link>http://www.direkter-freistoss.de/2008/01/18/leidet-jurgen-klinsmann-am-stockholm-syndrom/comment-page-1/#comment-906</link> <dc:creator>viererkette</dc:creator> <pubDate>Tue, 22 Jan 2008 14:52:22 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.direkter-freistoss.de/2008/01/18/leidet-jurgen-klinsmann-am-stockholm-syndrom/#comment-906</guid> <description>Hallo lieber Herr franzferdl,ist jetzt – also nach dem bunteskanzler-Beitrag - dieser Blog nicht an dem Punkt angekommen, an dem wir im Thread &lt;a href=&quot;http://www.direkter-freistoss.de/2007/10/26/ein-trainer-der-nichts-zu-gewinnen-hat/&quot; title=&quot;Ein Trainer, der nichts zu gewinnen hat&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;  schon waren?Also, bei den Leiden eines kritischen Bayernfans, der dauerhaft spektakulären Fußball sehen will, und den Ursachen, warum dies in den vergangenen Jahren nur sehr selten der Fall, oder wenn, dann auf recht übersichtliche Phasen begrenzt war.Und um noch mal auf unsere in oben genannten Blog geführte Diskussion zurückzukommen: Ich bin mit Einschränkungen immer noch der Meinung, dass es den Bayern in der Hinrunde gelungen ist, mehr als nur phasenweise diesen attraktiven Fußball zu spielen. Ich sage nicht immer, aber öfter als in den Jahren zuvor und trotz der Nullinger-Serie, die nicht nur aus schlechten Spielen (Beispiel Partie gegen Frankfurt) bestand. Präziser: Ich denke, sie haben den besten Fußball gespielt seit der letzten Fernglas-Meistersaison 2002/2003, als sie mit 16 Punkten Vorsprung den Titel holten. (Zu Ihrem jetzt sicher angeführten Argument „geschenkte Meisterschaft“. Sie erreichten 75 Punkte, obwohl zum Schluss die Luft raus war. Stuttgart reichten vergangenes Jahr 70).Die Gründe sind, dass bei den Bayern-Entscheidungsträgern ein Umdenken eingesetzt hat, das auch mit Klinsmann und der Entwicklung der Nationalmannschaft zu tun hat. Und damit nun zum Thema dieses Blogs.Meine These: Hoeneß &amp; Co ist in den Magath-Jahren – also in der Zeit, in der Ihr Leiden, Herr franzferdl, ein neues Ausmaß angenommen haben muss - klar geworden, dass die bislang praktizierte Vereinspolitik im internationalen Vergleich so vie Erfolg versprechen wie die antiquierten Trainingsmethoden und das Taktikkonzept ihres Medizinballfanatikers. Ein entscheidender Wendepunkt dabei war sicherlich das 4:1-Achtelfinal-Aus in der Championsleague-Saison 2005/2006  gegen den AC Mailand. Einem der Double-Jahre, in dem man national unangefochten war.Ein Schlüsselerlebnis, dem ja erst die Pleite der DFB-Elf in Italien, dann aber auch das so genannte Sommermärchen folgte. Erst zu diesem Zeitpunkt begann langsam, was Herr bunteskanzler beschreibt: die Klinsmann-Ideen und seine Fußballphilosophie kommen auch in den bajuwarischen Sturköpfen an.Allerdings handelte es sich um einen Prozess, der ob der Dickschädeligkeit der Bayernführung schon auch Zeit in Anspruch nahm. Warum hat man trotz besseren Wissens noch einmal eine Saison mit Magath in Angriff genommen und warum wurde erst zu Beginn der Hinrunde dieses neue Expertenteam installiert?Bis zu dem Zeitpunkt, an dem dieser Denkprozess begann, stand speziell auch Hoeneß nach meiner Einschätzung Klinsmanns Methoden und seinem Konzept sehr skeptisch gegenüber. (Auch zunächst nicht besonders differenziert). Ich erinnere mich zum Beispiel an die Leistungstests, die vor allem Magath spöttisch abtat und schließlich auch vom Bayernchef kritisiert wurden. Insofern ist sicher richtig, dass das Verhältnis zwischen der Bayernführung und dem Duo Klinsmann-Bierhoff lange Zeit alles andere als harmonisch war, und sich die Führungsriege des Bundesliga-Branchenführers besonders wenn die jeweiligen Interessen differierten, wortgewaltig und scharfzüngig als Chef-Kritiker der DFB-Reformer erwiesen.Ich denke, es war ein längerer und teilweise schmerzlicher Lernprozess bis der vermeintliche Managergott und das Rotbäckchen im Vorstand begriffen haben, dass die Trainingsmethoden ihres Ernst-Happel-Gedächtniscoaches so frisch sind wie ein abgestandene Glas Weißbier. Dass die Bundesliga in Sachen Leistungsdiagnostik, Scouting und Talentförderung so reformbedürftig wie das bundesdeutsche Steuersystem ist. Und dass es international nicht mehr reicht, die nationale Konkurrenz zu schwächen und mit viel Tamtam deren beste Spieler zu verpflichten.Ein langwieriger Lernprozess, zu dem auch Klinsmann mit seinen neuen Ideen und dem schwungvollen Fußball während der WM beigetragen hat. Doch es war sicher keine Liebe auf den ersten Blick, auch wenn es später Phasen gab, in denen Hoeneß sich für Klinsmann eingesetzt hat.Was mich aber nun interessieren würde, ist, was ich schon im oben genannten Blog gefragt habe. Wie wird es klappen mit den Bayern-Alphas und dem Projektmanager Klinsmann? Geht das gut und vor allem ist es der Beginn einer neuen Ära, in der der FC Bayern auch international wieder zu Spitzenklasse aufsteigt?Beste Grüße</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Hallo lieber Herr franzferdl,</p><p>ist jetzt – also nach dem bunteskanzler-Beitrag &#8211; dieser Blog nicht an dem Punkt angekommen, an dem wir im Thread <a
href="http://www.direkter-freistoss.de/2007/10/26/ein-trainer-der-nichts-zu-gewinnen-hat/" title="Ein Trainer, der nichts zu gewinnen hat" rel="nofollow"> schon waren?</p><p>Also, bei den Leiden eines kritischen Bayernfans, der dauerhaft spektakulären Fußball sehen will, und den Ursachen, warum dies in den vergangenen Jahren nur sehr selten der Fall, oder wenn, dann auf recht übersichtliche Phasen begrenzt war.</p><p>Und um noch mal auf unsere in oben genannten Blog geführte Diskussion zurückzukommen: Ich bin mit Einschränkungen immer noch der Meinung, dass es den Bayern in der Hinrunde gelungen ist, mehr als nur phasenweise diesen attraktiven Fußball zu spielen. Ich sage nicht immer, aber öfter als in den Jahren zuvor und trotz der Nullinger-Serie, die nicht nur aus schlechten Spielen (Beispiel Partie gegen Frankfurt) bestand. Präziser: Ich denke, sie haben den besten Fußball gespielt seit der letzten Fernglas-Meistersaison 2002/2003, als sie mit 16 Punkten Vorsprung den Titel holten. (Zu Ihrem jetzt sicher angeführten Argument „geschenkte Meisterschaft“. Sie erreichten 75 Punkte, obwohl zum Schluss die Luft raus war. Stuttgart reichten vergangenes Jahr 70).</p><p>Die Gründe sind, dass bei den Bayern-Entscheidungsträgern ein Umdenken eingesetzt hat, das auch mit Klinsmann und der Entwicklung der Nationalmannschaft zu tun hat. Und damit nun zum Thema dieses Blogs.</p><p>Meine These: Hoeneß &amp; Co ist in den Magath-Jahren – also in der Zeit, in der Ihr Leiden, Herr franzferdl, ein neues Ausmaß angenommen haben muss &#8211; klar geworden, dass die bislang praktizierte Vereinspolitik im internationalen Vergleich so vie Erfolg versprechen wie die antiquierten Trainingsmethoden und das Taktikkonzept ihres Medizinballfanatikers. Ein entscheidender Wendepunkt dabei war sicherlich das 4:1-Achtelfinal-Aus in der Championsleague-Saison 2005/2006  gegen den AC Mailand. Einem der Double-Jahre, in dem man national unangefochten war.</p><p>Ein Schlüsselerlebnis, dem ja erst die Pleite der DFB-Elf in Italien, dann aber auch das so genannte Sommermärchen folgte. Erst zu diesem Zeitpunkt begann langsam, was Herr bunteskanzler beschreibt: die Klinsmann-Ideen und seine Fußballphilosophie kommen auch in den bajuwarischen Sturköpfen an.</p><p>Allerdings handelte es sich um einen Prozess, der ob der Dickschädeligkeit der Bayernführung schon auch Zeit in Anspruch nahm. Warum hat man trotz besseren Wissens noch einmal eine Saison mit Magath in Angriff genommen und warum wurde erst zu Beginn der Hinrunde dieses neue Expertenteam installiert?</p><p>Bis zu dem Zeitpunkt, an dem dieser Denkprozess begann, stand speziell auch Hoeneß nach meiner Einschätzung Klinsmanns Methoden und seinem Konzept sehr skeptisch gegenüber. (Auch zunächst nicht besonders differenziert). Ich erinnere mich zum Beispiel an die Leistungstests, die vor allem Magath spöttisch abtat und schließlich auch vom Bayernchef kritisiert wurden. Insofern ist sicher richtig, dass das Verhältnis zwischen der Bayernführung und dem Duo Klinsmann-Bierhoff lange Zeit alles andere als harmonisch war, und sich die Führungsriege des Bundesliga-Branchenführers besonders wenn die jeweiligen Interessen differierten, wortgewaltig und scharfzüngig als Chef-Kritiker der DFB-Reformer erwiesen.</p><p>Ich denke, es war ein längerer und teilweise schmerzlicher Lernprozess bis der vermeintliche Managergott und das Rotbäckchen im Vorstand begriffen haben, dass die Trainingsmethoden ihres Ernst-Happel-Gedächtniscoaches so frisch sind wie ein abgestandene Glas Weißbier. Dass die Bundesliga in Sachen Leistungsdiagnostik, Scouting und Talentförderung so reformbedürftig wie das bundesdeutsche Steuersystem ist. Und dass es international nicht mehr reicht, die nationale Konkurrenz zu schwächen und mit viel Tamtam deren beste Spieler zu verpflichten.</p><p>Ein langwieriger Lernprozess, zu dem auch Klinsmann mit seinen neuen Ideen und dem schwungvollen Fußball während der WM beigetragen hat. Doch es war sicher keine Liebe auf den ersten Blick, auch wenn es später Phasen gab, in denen Hoeneß sich für Klinsmann eingesetzt hat.</p><p>Was mich aber nun interessieren würde, ist, was ich schon im oben genannten Blog gefragt habe. Wie wird es klappen mit den Bayern-Alphas und dem Projektmanager Klinsmann? Geht das gut und vor allem ist es der Beginn einer neuen Ära, in der der FC Bayern auch international wieder zu Spitzenklasse aufsteigt?</p><p>Beste Grüße</a></p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: franzferdl</title><link>http://www.direkter-freistoss.de/2008/01/18/leidet-jurgen-klinsmann-am-stockholm-syndrom/comment-page-1/#comment-905</link> <dc:creator>franzferdl</dc:creator> <pubDate>Tue, 22 Jan 2008 10:36:42 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.direkter-freistoss.de/2008/01/18/leidet-jurgen-klinsmann-am-stockholm-syndrom/#comment-905</guid> <description>bunteskanzler, ich folgte deinem weisen rat &amp; las die zeilen weiter oben nochmals durch. dort (im haupttext) ist beispielsweise die rede von &quot;Seine neuen Arbeitgeber hingegen haben ihn bekämpft ...&quot;
dass sie das nicht ständig, und schon gar nicht von anfang an taten, siehe die zitatauswahl. hoeneß war befürworter und unterstützer: wichtig ist dann die frage, über was gestritten wurde. antwortversuche weiter oben.
dann zu deinem vorwurf, ich würde den gegensatz: &quot;“bösebösebayern gegen den himmelsguten rest” mehr oder weniger hineinphantasieren. auch diesbzgl. ein verweis auf meine ausführungen weiter oben. schon die titelzeile, die sehr wohl zum text gehört (!), vermittelt einen solchen gegensatz, weil darin vom stockholm-syndrom die rede ist. wie ich deiner recht flüssigen rhetorik entnehme, ist dir sicherlich bewusst, auf welche psychologische disposition sich dieses bezieht. geisel &quot;verliebt&quot; sich in geiselnehmer. und darin liegt also kein gegensatz...abgesehen von dieser leseschwäche, trumpfst du im folgenden allerdings mit einer passenden anaylse auf. zustimmungswürdig sind m.e. folgende punkte:
- &quot;sowohl in taktischen und spielerischen, aber auch in den bereichen des managements doch in die jahre gekommene methoden vorherrschten&quot; - vollkommen richtig, sehe ich genauso, die erfolge in der bundesliga waren insbesondere dem sehr schwachen niveau der liga insgesamt geschuldet. ansonsten zeichnete sich bayern in erster linie durch typischen verwaltungs- und beamtenfussball aus, der immer schon im voraus berechnete, welcher minimalaufwand den maximalen erfolg brachte. ergebnis: langweilerfussball, seit mindestens 2002.
- &quot;jahr für jahr wurden zweistellige millionenbeträge für gute, aber gnadenlos überschätzte bundesligaspieler (van buyten, ismael etc) von der direkten konkurrenz abgekauft.&quot; stimmt natürlich auch. zeichen für eine sehr konservative, alles in allem absolut kreativlose vereinspolitik.
- &quot;international wurde dem serienmeister oft die schwächen aufgezeigt.&quot; natürlich auch richtig! wie dem gesamten deutschen vereinsfussball. das peinlichste ist sogar, dass bayern trotz ungenügender leistungen immer noch die beste championsleaguebilanz der deutschen vereinsmannschaften seit 2003 aufweist. v.a. magaths taktisch-startegische limitierungen waren jedes mal sehr augenscheinlich
&quot;wurde die “armut” der bayern zum sündenbock stilisiert. &quot; auch das stimmt. dieses larmoyante geschwätz, insbesondere von rummenigge, geht mir schon lange gegen den strich. die ausgewählten gegenbeispiele sind auch passend, wenngleich der vergleich insofern hinkt, dass die genannten vereine meist nur einen ausreisser nach oben erlebten, der als ausnahme eher die regel bestätigt, dass die finanzstärksten die championsleague dominieren. ist natürlich auch nichts neues, weil es im kleinformat ja auch in der bundesliga so, und nur so funktioniert. fussballkapitalismus at its best!
nur die letzte passage müsste m.e. angesichts der aufgeführten zitate und zusammenhänge überdacht werden &amp; in den grösseren zusammenhang bundesliga gestellt werden. der differenzierung zuliebe: dann erkennt man einerseits eine allgemeine unzufriedenheit in dieser zeit mit mcklinsey. und andererseits die differenzierte verhaltensweise eines höneß.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>bunteskanzler, ich folgte deinem weisen rat &amp; las die zeilen weiter oben nochmals durch. dort (im haupttext) ist beispielsweise die rede von &#8220;Seine neuen Arbeitgeber hingegen haben ihn bekämpft &#8230;&#8221;<br
/> dass sie das nicht ständig, und schon gar nicht von anfang an taten, siehe die zitatauswahl. hoeneß war befürworter und unterstützer: wichtig ist dann die frage, über was gestritten wurde. antwortversuche weiter oben.<br
/> dann zu deinem vorwurf, ich würde den gegensatz: &#8220;“bösebösebayern gegen den himmelsguten rest” mehr oder weniger hineinphantasieren. auch diesbzgl. ein verweis auf meine ausführungen weiter oben. schon die titelzeile, die sehr wohl zum text gehört (!), vermittelt einen solchen gegensatz, weil darin vom stockholm-syndrom die rede ist. wie ich deiner recht flüssigen rhetorik entnehme, ist dir sicherlich bewusst, auf welche psychologische disposition sich dieses bezieht. geisel &#8220;verliebt&#8221; sich in geiselnehmer. und darin liegt also kein gegensatz&#8230;</p><p>abgesehen von dieser leseschwäche, trumpfst du im folgenden allerdings mit einer passenden anaylse auf. zustimmungswürdig sind m.e. folgende punkte:<br
/> - &#8220;sowohl in taktischen und spielerischen, aber auch in den bereichen des managements doch in die jahre gekommene methoden vorherrschten&#8221; &#8211; vollkommen richtig, sehe ich genauso, die erfolge in der bundesliga waren insbesondere dem sehr schwachen niveau der liga insgesamt geschuldet. ansonsten zeichnete sich bayern in erster linie durch typischen verwaltungs- und beamtenfussball aus, der immer schon im voraus berechnete, welcher minimalaufwand den maximalen erfolg brachte. ergebnis: langweilerfussball, seit mindestens 2002.<br
/> - &#8220;jahr für jahr wurden zweistellige millionenbeträge für gute, aber gnadenlos überschätzte bundesligaspieler (van buyten, ismael etc) von der direkten konkurrenz abgekauft.&#8221; stimmt natürlich auch. zeichen für eine sehr konservative, alles in allem absolut kreativlose vereinspolitik.<br
/> - &#8220;international wurde dem serienmeister oft die schwächen aufgezeigt.&#8221; natürlich auch richtig! wie dem gesamten deutschen vereinsfussball. das peinlichste ist sogar, dass bayern trotz ungenügender leistungen immer noch die beste championsleaguebilanz der deutschen vereinsmannschaften seit 2003 aufweist. v.a. magaths taktisch-startegische limitierungen waren jedes mal sehr augenscheinlich<br
/> &#8220;wurde die “armut” der bayern zum sündenbock stilisiert. &#8221; auch das stimmt. dieses larmoyante geschwätz, insbesondere von rummenigge, geht mir schon lange gegen den strich. die ausgewählten gegenbeispiele sind auch passend, wenngleich der vergleich insofern hinkt, dass die genannten vereine meist nur einen ausreisser nach oben erlebten, der als ausnahme eher die regel bestätigt, dass die finanzstärksten die championsleague dominieren. ist natürlich auch nichts neues, weil es im kleinformat ja auch in der bundesliga so, und nur so funktioniert. fussballkapitalismus at its best!<br
/> nur die letzte passage müsste m.e. angesichts der aufgeführten zitate und zusammenhänge überdacht werden &amp; in den grösseren zusammenhang bundesliga gestellt werden. der differenzierung zuliebe: dann erkennt man einerseits eine allgemeine unzufriedenheit in dieser zeit mit mcklinsey. und andererseits die differenzierte verhaltensweise eines höneß.</p> ]]></content:encoded> </item> </channel> </rss>
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