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	<title>Kommentare zu: Sportmedien sind ein Teil des Systems Doping</title>
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	<description>Der Blog-Zirkel der Fußball-Presseschau indirekter-freistoss.de</description>
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		<title>Von: Der &#8220;Fall Klasnic&#8221; - Dammbruch in Sachen &#8220;Doping im Fußball?&#8221; &#171; Radio Hexenkessel online</title>
		<link>http://www.direkter-freistoss.de/2008/02/04/thesenjournalismus/comment-page-1/#comment-1610</link>
		<dc:creator>Der &#8220;Fall Klasnic&#8221; - Dammbruch in Sachen &#8220;Doping im Fußball?&#8221; &#171; Radio Hexenkessel online</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 08:15:30 +0000</pubDate>
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		<description>[...] der aktivsten deutschen Fußball-Blogger, Oliver Fritsch, zuzustimmen. Er wünschte sich im Februar Recherche, Ergebnisse, Aufklärung von den deutschen Medien. Dem kann man sich nun umso mehr anschließen. Die Causa des Ivan Klasnic [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] der aktivsten deutschen Fußball-Blogger, Oliver Fritsch, zuzustimmen. Er wünschte sich im Februar Recherche, Ergebnisse, Aufklärung von den deutschen Medien. Dem kann man sich nun umso mehr anschließen. Die Causa des Ivan Klasnic [...]</p>
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		<title>Von: keinehalbensachen</title>
		<link>http://www.direkter-freistoss.de/2008/02/04/thesenjournalismus/comment-page-1/#comment-947</link>
		<dc:creator>keinehalbensachen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Feb 2008 20:13:37 +0000</pubDate>
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		<description>Heute gilt nicht mehr das Sprichwort: Der dümmste Bauer erntet die größten Kartoffeln. Seit Leistung ein Wert an sich ist, gilt dieses Sprichwort nicht mehr. Wird eine Stelle frei wird nicht der Bewerber ausgewählt, der einen netten Eindruck macht, sondern derjenige, der im Vergleich zu seinen Mitbewerbern die dem Job angemessensten Fähigkeiten aufweisen kann. Also eher der mit Abschlussnote 1,1 als der mit 3,5. Manche Studenten nehmen Kokain, Amphetamin... während und vor einer Prüfungum um sich wach zu halten, um eine bessere Note zu bekommen als andere, um nicht abgehängt zu werden im &quot;rat race&quot;...  Doping ist ein Massenphänomen heutzutage aber schon/erst wieder seit 100 Jahren. (Hier ist ein guter Link: http://www.stern.de/wissenschaft/medizin/567341.html)

Warum sollte das im Fußball anders sein?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Heute gilt nicht mehr das Sprichwort: Der dümmste Bauer erntet die größten Kartoffeln. Seit Leistung ein Wert an sich ist, gilt dieses Sprichwort nicht mehr. Wird eine Stelle frei wird nicht der Bewerber ausgewählt, der einen netten Eindruck macht, sondern derjenige, der im Vergleich zu seinen Mitbewerbern die dem Job angemessensten Fähigkeiten aufweisen kann. Also eher der mit Abschlussnote 1,1 als der mit 3,5. Manche Studenten nehmen Kokain, Amphetamin&#8230; während und vor einer Prüfungum um sich wach zu halten, um eine bessere Note zu bekommen als andere, um nicht abgehängt zu werden im &#8220;rat race&#8221;&#8230;  Doping ist ein Massenphänomen heutzutage aber schon/erst wieder seit 100 Jahren. (Hier ist ein guter Link: <a href="http://www.stern.de/wissenschaft/medizin/567341.html)" rel="nofollow">http://www.stern.de/wissenschaft/medizin/567341.html)</a></p>
<p>Warum sollte das im Fußball anders sein?</p>
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		<title>Von: Oliver Fritsch</title>
		<link>http://www.direkter-freistoss.de/2008/02/04/thesenjournalismus/comment-page-1/#comment-944</link>
		<dc:creator>Oliver Fritsch</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Feb 2008 13:19:29 +0000</pubDate>
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		<description>Also ein Fall für Rechercheure. Was ist denn mit dem &quot;Spiegel&quot;? Oder der &quot;SZ&quot; und der &quot;Berliner Zeitung&quot;? Das sind wohl unsere letzten Hoffnungen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also ein Fall für Rechercheure. Was ist denn mit dem &#8220;Spiegel&#8221;? Oder der &#8220;SZ&#8221; und der &#8220;Berliner Zeitung&#8221;? Das sind wohl unsere letzten Hoffnungen.</p>
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	<item>
		<title>Von: petertrompeter</title>
		<link>http://www.direkter-freistoss.de/2008/02/04/thesenjournalismus/comment-page-1/#comment-943</link>
		<dc:creator>petertrompeter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Feb 2008 13:15:57 +0000</pubDate>
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		<description>Auch die These, die dt. Fußballer seien zu rückständig, kann ich kaum glauben.

Jan Ullrich wählte seinerzeit Peter-Michael Diestel (ehem. Hansa-Präsident) als Anwalt aus, als er des Dopings bezichtigt wurde. Ein Schelm, der böses dabei denkt.

Erinnern wir uns an Herrn Neururer im letzten Sommer, als er ein wenig aus dem Nähkästchen (Spiegel, 13.07.2007) plauderte: 

Es ist mir bekannt, dass früher Captagon genommen worden ist. Viele Spieler waren verrückt danach, das war überall bekannt und wurde praktiziert. Bis zu 50 Prozent haben das konsumiert.

Oder auch: &quot;Es gab auch andere Mittel: alle Ephedrine, die auch von den Radfahrern geschluckt werden. Das sind die Asthmamittel. Plötzlich hatte jeder Asthma, um das nehmen zu dürfen. Auch im Nasenspray sind zu 90 Prozent Ephedrine.&quot;

Dazu gefragt äußerte sich Jens Lehmann: Als ich angefangen habe, mit 17 oder 18 Jahren, da habe ich so etwas gehört. Einige haben wohl, um spielen zu können, Captagon geschluckt.

Kurz darauf intervenierte Hr. Stenger, seines Zeichens Pressesprecher des DFB, klopfte mal auf den Tisch, worauf Neururer überaschenderweise falsch verstanden/zitiert worden wäre.  

Wenn im Ausland niemand wirklich etwas gegen Doping unternehmen will, weshalb sollte sich die im internationalen Vergleich ohnehin hinterherhinkende (Lizenzierungsunterschiede, TV-Gelder, Talentförderung, taktische Ausbildung usw.) Bundesliga zusätzlich selbst malträtieren? Wo kein Kläger, da kein Richter. Es ist einfach niemand ernsthaft am &quot;sauberen&quot; Sport interessiert (ausser vielleicht die Romantiker alias Fans). Weder im dt. noch im internationalen Fußball. Weder im Fußball noch im sonstigen Sport.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch die These, die dt. Fußballer seien zu rückständig, kann ich kaum glauben.</p>
<p>Jan Ullrich wählte seinerzeit Peter-Michael Diestel (ehem. Hansa-Präsident) als Anwalt aus, als er des Dopings bezichtigt wurde. Ein Schelm, der böses dabei denkt.</p>
<p>Erinnern wir uns an Herrn Neururer im letzten Sommer, als er ein wenig aus dem Nähkästchen (Spiegel, 13.07.2007) plauderte: </p>
<p>Es ist mir bekannt, dass früher Captagon genommen worden ist. Viele Spieler waren verrückt danach, das war überall bekannt und wurde praktiziert. Bis zu 50 Prozent haben das konsumiert.</p>
<p>Oder auch: &#8220;Es gab auch andere Mittel: alle Ephedrine, die auch von den Radfahrern geschluckt werden. Das sind die Asthmamittel. Plötzlich hatte jeder Asthma, um das nehmen zu dürfen. Auch im Nasenspray sind zu 90 Prozent Ephedrine.&#8221;</p>
<p>Dazu gefragt äußerte sich Jens Lehmann: Als ich angefangen habe, mit 17 oder 18 Jahren, da habe ich so etwas gehört. Einige haben wohl, um spielen zu können, Captagon geschluckt.</p>
<p>Kurz darauf intervenierte Hr. Stenger, seines Zeichens Pressesprecher des DFB, klopfte mal auf den Tisch, worauf Neururer überaschenderweise falsch verstanden/zitiert worden wäre.  </p>
<p>Wenn im Ausland niemand wirklich etwas gegen Doping unternehmen will, weshalb sollte sich die im internationalen Vergleich ohnehin hinterherhinkende (Lizenzierungsunterschiede, TV-Gelder, Talentförderung, taktische Ausbildung usw.) Bundesliga zusätzlich selbst malträtieren? Wo kein Kläger, da kein Richter. Es ist einfach niemand ernsthaft am &#8220;sauberen&#8221; Sport interessiert (ausser vielleicht die Romantiker alias Fans). Weder im dt. noch im internationalen Fußball. Weder im Fußball noch im sonstigen Sport.</p>
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	<item>
		<title>Von: Oliver Fritsch</title>
		<link>http://www.direkter-freistoss.de/2008/02/04/thesenjournalismus/comment-page-1/#comment-942</link>
		<dc:creator>Oliver Fritsch</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Feb 2008 10:19:37 +0000</pubDate>
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		<description>Überrascht wäre ich natürlich auch nicht, aber es bleibt eine Hoffnung: dass im deutschen Fußball das medizinische Know-how fehlt und die Erkenntnis, dass Fitness ein wichtiger und immer wichtiger werdender Faktor ist, den es mit allen Mitteln zu steigern gilt. Doping würde also mit den gleichen traditionellen Argumenten und im gleichen Stil abgelehnt wie (sagen wir) neue Trainingsmethoden und wissenschaftliche Instrumente zur Leistungsdiagnostik. Also etwa so: Doping - das hats früher nicht gegeben, und so nen neumodischen Schnickschnack brauchen wir auch heute nicht.

Diese Pointe wäre zu schön, um wahr sein: Deutsche Fußballer dopen nicht, nicht weil sie es moralisch ablehnen, sondern weil sie zu rückständig sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Überrascht wäre ich natürlich auch nicht, aber es bleibt eine Hoffnung: dass im deutschen Fußball das medizinische Know-how fehlt und die Erkenntnis, dass Fitness ein wichtiger und immer wichtiger werdender Faktor ist, den es mit allen Mitteln zu steigern gilt. Doping würde also mit den gleichen traditionellen Argumenten und im gleichen Stil abgelehnt wie (sagen wir) neue Trainingsmethoden und wissenschaftliche Instrumente zur Leistungsdiagnostik. Also etwa so: Doping &#8211; das hats früher nicht gegeben, und so nen neumodischen Schnickschnack brauchen wir auch heute nicht.</p>
<p>Diese Pointe wäre zu schön, um wahr sein: Deutsche Fußballer dopen nicht, nicht weil sie es moralisch ablehnen, sondern weil sie zu rückständig sind.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: petertrompeter</title>
		<link>http://www.direkter-freistoss.de/2008/02/04/thesenjournalismus/comment-page-1/#comment-940</link>
		<dc:creator>petertrompeter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Feb 2008 09:37:24 +0000</pubDate>
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		<description>Die meisten Spitzensportarten, in denen es viel Geld zu verdienen gibt, ist der Anreiz mit allen legalen und illegalen Mittel an Spitze zu gelangen hoch. Weshalb sollte das gerade im Fußball anders ein? 

Gibt es nicht vielleicht doch Zusammenhänge von Doping und den fast schon zur traurigen Gewohnheit gewordenen Herztod-Tragödien auf den Fußballfeldern (Foe, Puerta, Fehér...)? Solche Vorfälle erinnern ein wenig an die Radsportler, welche den &quot;plötzlichen Herztod&quot; (Salanson, Pantani, Galletti) erlitten haben.

Denken wir ein paar Jahre zurück nach Italien, wo die Aufklärungswut im heiß verehrten Calcio sicher nicht allzu sehr tobt, aber der spanische Fußball-Profi Josep Guardiola ist 2005 als erster Spieler in Italien wegen Dopings zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Gegen Juventus Turins Manager Antonio Giraudo, den Klubarzt Ricardo Agricola und den Pharmazeuten Giovanni Rossato lief ein Prozess wegen Dopings in den 1990er-Jahren. In den 1970er-Jahren soll es wegen Dopings bei Juventus zu massiven Gesundheitsschäden bei den Spielern gekommen sein (ZDF-Doku).

Es gibt weitere bedenkliche Indizien. Siehe dazu einen Bericht aus der SZ von 2006 (http://www.sueddeutsche.de/sport/weltfussball/artikel/50/93956/). Hierbei geht es um Hinweise zu Verbindungen zwischen dem berühmt-berüchtigten Dopingarzt Eufemio Fuentes und den spanischen Spitzenvereinen Real und Barca (die liebsten Kinder der Spanier). Sollte Fuentes bei der Aufklärung kooperieren, wäre ihm bzw. seiner Familie lt. eigener Aussage mit Mord gedroht worden. Ganz nebenbei bemerkt hat Fuentes (lt. Stern) angeblich gute Verbindungen nach Deutschland und zwar zu &quot;Blutsbruder&quot; (O-Zitat Stern) Markus Choina aus Bad Sachsa im Harz. 

Am Fall Jan Ullrich konnte man ebenso erkennen, dass z. B. der Tour-de-France-Manager und Presse weniger erfreut über die &quot;neue Aufklärungsmentalität&quot; in Deutschland gewesen sind. Man möchte sich eben nicht eine seiner &quot;größte Lieben&quot; zerstören lassen. Hauptsächlich aus Spanien, Frankreich und Italien kamen z. T. wenig erfreuliche Kommentare und immer wieder Hinweise, die Dopingsünder wären unrühmliche Einzelfälle. 

Die Frage ist für mich: Wer möchte denn wirklich über Doping im Fußball aufklären? Großteile der ausländischen Presse (wie z. B. Marca oder die Gazetta dello Sport berichten täglich seitenweise über Fußball) sicher noch weniger wie die einheimischen, wo doch ein Teil der Existenzgrundlage gefährdet wäre. 
Die Fußballer selbst, die Vereine, die Funktionäre? 

Ich wäre nicht überrascht, wenn im Fußball gedopt würde, ich wäre allerdings überrascht, wenn Fußball die vielleicht einzige &quot;saubere&quot; Spitzensportart wäre!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten Spitzensportarten, in denen es viel Geld zu verdienen gibt, ist der Anreiz mit allen legalen und illegalen Mittel an Spitze zu gelangen hoch. Weshalb sollte das gerade im Fußball anders ein? </p>
<p>Gibt es nicht vielleicht doch Zusammenhänge von Doping und den fast schon zur traurigen Gewohnheit gewordenen Herztod-Tragödien auf den Fußballfeldern (Foe, Puerta, Fehér&#8230;)? Solche Vorfälle erinnern ein wenig an die Radsportler, welche den &#8220;plötzlichen Herztod&#8221; (Salanson, Pantani, Galletti) erlitten haben.</p>
<p>Denken wir ein paar Jahre zurück nach Italien, wo die Aufklärungswut im heiß verehrten Calcio sicher nicht allzu sehr tobt, aber der spanische Fußball-Profi Josep Guardiola ist 2005 als erster Spieler in Italien wegen Dopings zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Gegen Juventus Turins Manager Antonio Giraudo, den Klubarzt Ricardo Agricola und den Pharmazeuten Giovanni Rossato lief ein Prozess wegen Dopings in den 1990er-Jahren. In den 1970er-Jahren soll es wegen Dopings bei Juventus zu massiven Gesundheitsschäden bei den Spielern gekommen sein (ZDF-Doku).</p>
<p>Es gibt weitere bedenkliche Indizien. Siehe dazu einen Bericht aus der SZ von 2006 (<a href="http://www.sueddeutsche.de/sport/weltfussball/artikel/50/93956/" rel="nofollow">http://www.sueddeutsche.de/sport/weltfussball/artikel/50/93956/</a>). Hierbei geht es um Hinweise zu Verbindungen zwischen dem berühmt-berüchtigten Dopingarzt Eufemio Fuentes und den spanischen Spitzenvereinen Real und Barca (die liebsten Kinder der Spanier). Sollte Fuentes bei der Aufklärung kooperieren, wäre ihm bzw. seiner Familie lt. eigener Aussage mit Mord gedroht worden. Ganz nebenbei bemerkt hat Fuentes (lt. Stern) angeblich gute Verbindungen nach Deutschland und zwar zu &#8220;Blutsbruder&#8221; (O-Zitat Stern) Markus Choina aus Bad Sachsa im Harz. </p>
<p>Am Fall Jan Ullrich konnte man ebenso erkennen, dass z. B. der Tour-de-France-Manager und Presse weniger erfreut über die &#8220;neue Aufklärungsmentalität&#8221; in Deutschland gewesen sind. Man möchte sich eben nicht eine seiner &#8220;größte Lieben&#8221; zerstören lassen. Hauptsächlich aus Spanien, Frankreich und Italien kamen z. T. wenig erfreuliche Kommentare und immer wieder Hinweise, die Dopingsünder wären unrühmliche Einzelfälle. </p>
<p>Die Frage ist für mich: Wer möchte denn wirklich über Doping im Fußball aufklären? Großteile der ausländischen Presse (wie z. B. Marca oder die Gazetta dello Sport berichten täglich seitenweise über Fußball) sicher noch weniger wie die einheimischen, wo doch ein Teil der Existenzgrundlage gefährdet wäre.<br />
Die Fußballer selbst, die Vereine, die Funktionäre? </p>
<p>Ich wäre nicht überrascht, wenn im Fußball gedopt würde, ich wäre allerdings überrascht, wenn Fußball die vielleicht einzige &#8220;saubere&#8221; Spitzensportart wäre!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Oliver Fritsch</title>
		<link>http://www.direkter-freistoss.de/2008/02/04/thesenjournalismus/comment-page-1/#comment-938</link>
		<dc:creator>Oliver Fritsch</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Feb 2008 18:48:49 +0000</pubDate>
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		<description>Glauben und Wissen sind nun aber zwei verschiedene Dinge. Und diesen Unterschied sollte man immer kennzeichnen. Es ist uns ja geholfen, wenn das Thema auf die Agenda kommt. Noch mehr wäre uns aber geholfen, wenn zum Thema Doping im Fußball mehr recherchiert würde.

</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Glauben und Wissen sind nun aber zwei verschiedene Dinge. Und diesen Unterschied sollte man immer kennzeichnen. Es ist uns ja geholfen, wenn das Thema auf die Agenda kommt. Noch mehr wäre uns aber geholfen, wenn zum Thema Doping im Fußball mehr recherchiert würde.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Easyfunk</title>
		<link>http://www.direkter-freistoss.de/2008/02/04/thesenjournalismus/comment-page-1/#comment-937</link>
		<dc:creator>Easyfunk</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Feb 2008 18:41:38 +0000</pubDate>
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		<description>Vielen Dank für diesen Beitrag. Ich bin spätestens seit dem benannten Artikel von Kistner in der SZ von diesem Thema fasziniert. Und es ist zeitlos, keine Frage.

&quot;Aber im deutschen Fußball sind nun mal nicht viele nennenswerte Fälle bekannt.&quot;

Ja, warum denn nicht? Vielleicht weil es sich um ein System handelt, das nur funktioniert, wenn Verschwiegenheit herrscht? Vielleicht weil viele Substanzen gar nicht nachgewiesen werden können? Also bitte, das ist mir zu naiv.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für diesen Beitrag. Ich bin spätestens seit dem benannten Artikel von Kistner in der SZ von diesem Thema fasziniert. Und es ist zeitlos, keine Frage.</p>
<p>&#8220;Aber im deutschen Fußball sind nun mal nicht viele nennenswerte Fälle bekannt.&#8221;</p>
<p>Ja, warum denn nicht? Vielleicht weil es sich um ein System handelt, das nur funktioniert, wenn Verschwiegenheit herrscht? Vielleicht weil viele Substanzen gar nicht nachgewiesen werden können? Also bitte, das ist mir zu naiv.</p>
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