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> <channel><title>Kommentare zu: Fußball &#8211; ein unschöner Endloshype</title> <atom:link href="http://www.direkter-freistoss.de/2008/07/14/fusball-ein-unschoner-endloshype/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.direkter-freistoss.de/2008/07/14/fusball-ein-unschoner-endloshype/</link> <description>Der Blog-Zirkel der Fußball-Presseschau indirekter-freistoss.de von coojooxi.com</description> <lastBuildDate>Thu, 09 Sep 2010 19:20:06 +0000</lastBuildDate> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator> <item><title>Von: Recent URLs tagged Fussball - Urlrecorder</title><link>http://www.direkter-freistoss.de/2008/07/14/fusball-ein-unschoner-endloshype/comment-page-1/#comment-6446</link> <dc:creator>Recent URLs tagged Fussball - Urlrecorder</dc:creator> <pubDate>Sat, 25 Oct 2008 04:31:14 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.direkter-freistoss.de/?p=330#comment-6446</guid> <description>[...] Recent public urls tagged &quot;fussball&quot;  &#8594; Fußball - ein unschöner Endloshype [...]</description> <content:encoded><![CDATA[<p>[...] Recent public urls tagged &#8220;fussball&#8221;  &rarr; Fußball &#8211; ein unschöner Endloshype [...]</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: La bestia negra</title><link>http://www.direkter-freistoss.de/2008/07/14/fusball-ein-unschoner-endloshype/comment-page-1/#comment-3471</link> <dc:creator>La bestia negra</dc:creator> <pubDate>Thu, 17 Jul 2008 09:49:06 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.direkter-freistoss.de/?p=330#comment-3471</guid> <description>Ich stimme moz (#27) vollumfänglich zu. Wer will, kann dem Hype ausweichen. Und der ein oder andere momentan „nur“ Begeisterte mag sich schnell in einen „wahrhaft interessierten“ Fan wandeln. Soweit so gut. Meines Erachtens handelt es sich hierbei jedoch nur um zwei Aspekte eines weiten Themas.So stellt sich die Frage, wer mit welchem Recht und aufgrund welcher Bewertungsmaßstäbe zwischen „echten“ Fans und den lediglich „begeisterten“ Massen, die sich für den Sport selbst nicht interessieren, unterscheiden darf (Stichwort: „Wem gehört der Fußball?“).Darüber hinaus wurde im Leitartikel danach gefragt, wie die momentane Fußballeuphorie zu erklären sei. Bei der Beantwortung dieser Frage genügt es meines Erachtens nicht, das (allgemeine) Phänomen von Massenbegeisterung zu erklären; vielmehr stellen sich zudem die von Artobias (#25) völlig zu Recht aufgeworfenen Folgefragen: „Wer steuert den Fussball? Wer erzeugt die Hypes? Wer profitiert?“ – ich bleibe übrigens dabei, dass eine weiterführende Antwort hierauf nicht nur auf die Rolle der Medien eingehen, sondern auch den Einfluss des DFB selbst ausleuchten sollte, namentlich solcher Personen wie Oliver Bierhoff.Eine weitere Facette des Themas bilden schließlich die Auswirkungen des Hypes. Auch diesbezüglich wurden in der Diskussion (neben den von Herrn Clobes geschilderten Unannehmlichkeiten der „echten“ Fans) schon zahlreiche Aspekte genannt, die mir teilweise fließend ineinander überzugehen scheinen: die veränderte Stimmung in den Stadien, die Heroisierung mittelmäßiger Spieler, die schwindende „Kontrolle“ fußballerischer Entwicklungen durch ein fachkundiges Publikum sowie schlussendlich die Gefahr, dass Trainer, Funktionäre und Spieler ihre Arbeitsweise unter dem Eindruck des Massenhypes ändern.Alles in allem also ein komplexes und spannendes Thema, das mit dem – berechtigen – Hinweis auf die Rückzugsmöglichkeiten ins Fußballbiotop allein keineswegs erschöpft ist.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ich stimme moz (#27) vollumfänglich zu. Wer will, kann dem Hype ausweichen. Und der ein oder andere momentan „nur“ Begeisterte mag sich schnell in einen „wahrhaft interessierten“ Fan wandeln. Soweit so gut. Meines Erachtens handelt es sich hierbei jedoch nur um zwei Aspekte eines weiten Themas.</p><p>So stellt sich die Frage, wer mit welchem Recht und aufgrund welcher Bewertungsmaßstäbe zwischen „echten“ Fans und den lediglich „begeisterten“ Massen, die sich für den Sport selbst nicht interessieren, unterscheiden darf (Stichwort: „Wem gehört der Fußball?“).</p><p>Darüber hinaus wurde im Leitartikel danach gefragt, wie die momentane Fußballeuphorie zu erklären sei. Bei der Beantwortung dieser Frage genügt es meines Erachtens nicht, das (allgemeine) Phänomen von Massenbegeisterung zu erklären; vielmehr stellen sich zudem die von Artobias (#25) völlig zu Recht aufgeworfenen Folgefragen: „Wer steuert den Fussball? Wer erzeugt die Hypes? Wer profitiert?“ – ich bleibe übrigens dabei, dass eine weiterführende Antwort hierauf nicht nur auf die Rolle der Medien eingehen, sondern auch den Einfluss des DFB selbst ausleuchten sollte, namentlich solcher Personen wie Oliver Bierhoff.</p><p>Eine weitere Facette des Themas bilden schließlich die Auswirkungen des Hypes. Auch diesbezüglich wurden in der Diskussion (neben den von Herrn Clobes geschilderten Unannehmlichkeiten der „echten“ Fans) schon zahlreiche Aspekte genannt, die mir teilweise fließend ineinander überzugehen scheinen: die veränderte Stimmung in den Stadien, die Heroisierung mittelmäßiger Spieler, die schwindende „Kontrolle“ fußballerischer Entwicklungen durch ein fachkundiges Publikum sowie schlussendlich die Gefahr, dass Trainer, Funktionäre und Spieler ihre Arbeitsweise unter dem Eindruck des Massenhypes ändern.</p><p>Alles in allem also ein komplexes und spannendes Thema, das mit dem – berechtigen – Hinweis auf die Rückzugsmöglichkeiten ins Fußballbiotop allein keineswegs erschöpft ist.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: moz</title><link>http://www.direkter-freistoss.de/2008/07/14/fusball-ein-unschoner-endloshype/comment-page-1/#comment-3466</link> <dc:creator>moz</dc:creator> <pubDate>Wed, 16 Jul 2008 15:19:54 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.direkter-freistoss.de/?p=330#comment-3466</guid> <description>Ich verstehe das Problem nicht. Bei Auswärtsfahrten stehen im Block keine Event-Fans, man kann sich seine Fußballkneipe auch so aussuchen, dass man nicht ständig neben Menschen sitzt, die &quot;Schland&quot; brüllen als gäbe es kein Morgen. Wer möchte, kann sicher im Biotop bleiben. Aber auch unter den Event-Fans kann der eine oder die andere stecken, der aus einer Eventbegeisterung echtes Interesse entwickelt und im Stadion vor Ort langsam aber sicher entdeckt, dass es um ein äußerst komplexes, einzigartiges Spiel dort unten auf dem Rasen geht.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ich verstehe das Problem nicht. Bei Auswärtsfahrten stehen im Block keine Event-Fans, man kann sich seine Fußballkneipe auch so aussuchen, dass man nicht ständig neben Menschen sitzt, die &#8220;Schland&#8221; brüllen als gäbe es kein Morgen. Wer möchte, kann sicher im Biotop bleiben. Aber auch unter den Event-Fans kann der eine oder die andere stecken, der aus einer Eventbegeisterung echtes Interesse entwickelt und im Stadion vor Ort langsam aber sicher entdeckt, dass es um ein äußerst komplexes, einzigartiges Spiel dort unten auf dem Rasen geht.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: gclobes</title><link>http://www.direkter-freistoss.de/2008/07/14/fusball-ein-unschoner-endloshype/comment-page-1/#comment-3465</link> <dc:creator>gclobes</dc:creator> <pubDate>Wed, 16 Jul 2008 13:56:03 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.direkter-freistoss.de/?p=330#comment-3465</guid> <description>schön, dass wir uns wieder - wenn auch in einer gewissen elipse - dem kern nähern (nach z.b. dem ausflug zu den herren löw und bierhoff). wem der fußball gehört, ist in der tat die frage, die nicht so leicht zu beantworten ist - trotz solcher anerkennswerter sisyphosversuche wie in manchester und salzburg. wahrscheinlich wird die frage in unserem sinne auch nur in dem von mir herbeigesehnten biotop ernsthaft gestellt. aus marketing oder merchandiseperspektive ist die ernsthaftigkeit jedenfalls sofort eine andere: distinktionsgewinn z.b. gegenüber den konkurrenten. und damit sind wir schon wieder bei der geltungssucht (quasi einer individualisierten form des distinktionsgewinns), sind wir bei der begeisterung, sind wir bei der ahnungslosigkeit (s.o.). meine frage danach, ob aus begeisterung nicht auch interesse werden muss, wenn&#039;s denn der sache dienen soll, gehört damit auch zur &quot;eigentumsfrage&quot; des fußballs. ohne fundiertes interesse jedenfalls werden die neubegeisterten nicht für diese debatte zu gewinnen sein. und damit ist für mich auch nicht ausgemacht, ob wir uns über die begeisterung tatsächlich einfach nur freuen dürfen/sollten.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>schön, dass wir uns wieder &#8211; wenn auch in einer gewissen elipse &#8211; dem kern nähern (nach z.b. dem ausflug zu den herren löw und bierhoff). wem der fußball gehört, ist in der tat die frage, die nicht so leicht zu beantworten ist &#8211; trotz solcher anerkennswerter sisyphosversuche wie in manchester und salzburg. wahrscheinlich wird die frage in unserem sinne auch nur in dem von mir herbeigesehnten biotop ernsthaft gestellt. aus marketing oder merchandiseperspektive ist die ernsthaftigkeit jedenfalls sofort eine andere: distinktionsgewinn z.b. gegenüber den konkurrenten. und damit sind wir schon wieder bei der geltungssucht (quasi einer individualisierten form des distinktionsgewinns), sind wir bei der begeisterung, sind wir bei der ahnungslosigkeit (s.o.). meine frage danach, ob aus begeisterung nicht auch interesse werden muss, wenn&#8217;s denn der sache dienen soll, gehört damit auch zur &#8220;eigentumsfrage&#8221; des fußballs. ohne fundiertes interesse jedenfalls werden die neubegeisterten nicht für diese debatte zu gewinnen sein. und damit ist für mich auch nicht ausgemacht, ob wir uns über die begeisterung tatsächlich einfach nur freuen dürfen/sollten.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Artobias</title><link>http://www.direkter-freistoss.de/2008/07/14/fusball-ein-unschoner-endloshype/comment-page-1/#comment-3464</link> <dc:creator>Artobias</dc:creator> <pubDate>Wed, 16 Jul 2008 13:29:55 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.direkter-freistoss.de/?p=330#comment-3464</guid> <description>Meiner Meinung nach sollte nebst der vielleicht schon beantworteten Frage &quot;Wem gehört der Fussball?&quot; vielmehr ergründet werden, wer diesen Sport mit all seinen Hypes an das Volk vergibt. Wer steuert den Fussball? Wer erzeugt die Hypes? Wer profitiert? Denn hier öffnet sich die Schere: Was einst mit viel Lederfussball im Kern von Sportlern für Schaulustige inszeniert wurde, wird heute von Marketingfirmen und Rechteverwertern für die Masse aufbereitet und zu Höchstpreisen verteilt. Genau deshalb treten echte Probleme auf dem Rasen in den Hintergrund. Das Spektaktel dreht sich um einen künstlich produzierten Ball mit designtem Namen, den es teuer zu kaufen gibt, Sinnbild für das platikhafte Business um ihn herum, welcher der Fussballsport geworden ist.
Fürs Volk ist dieser Sport noch immer, der gemeine Fahnenschwinger und Bierbecherwerfer gelangt aber nur noch unter besonderen Umständen ins Stadion. Glück, Geld, grosse Geduld, Zugehörigkeit zu exklusiven Schichten, dazu wird eine gewisse Uniformität verlangt. Bierwerfen würde zum Rauswurf führen.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Meiner Meinung nach sollte nebst der vielleicht schon beantworteten Frage &#8220;Wem gehört der Fussball?&#8221; vielmehr ergründet werden, wer diesen Sport mit all seinen Hypes an das Volk vergibt. Wer steuert den Fussball? Wer erzeugt die Hypes? Wer profitiert? Denn hier öffnet sich die Schere: Was einst mit viel Lederfussball im Kern von Sportlern für Schaulustige inszeniert wurde, wird heute von Marketingfirmen und Rechteverwertern für die Masse aufbereitet und zu Höchstpreisen verteilt. Genau deshalb treten echte Probleme auf dem Rasen in den Hintergrund. Das Spektaktel dreht sich um einen künstlich produzierten Ball mit designtem Namen, den es teuer zu kaufen gibt, Sinnbild für das platikhafte Business um ihn herum, welcher der Fussballsport geworden ist.<br
/> Fürs Volk ist dieser Sport noch immer, der gemeine Fahnenschwinger und Bierbecherwerfer gelangt aber nur noch unter besonderen Umständen ins Stadion. Glück, Geld, grosse Geduld, Zugehörigkeit zu exklusiven Schichten, dazu wird eine gewisse Uniformität verlangt. Bierwerfen würde zum Rauswurf führen.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: La bestia negra</title><link>http://www.direkter-freistoss.de/2008/07/14/fusball-ein-unschoner-endloshype/comment-page-1/#comment-3460</link> <dc:creator>La bestia negra</dc:creator> <pubDate>Wed, 16 Jul 2008 08:38:28 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.direkter-freistoss.de/?p=330#comment-3460</guid> <description>In Ergänzung von #23 möchte ich noch kurz klarstellen, dass ich der momentanen Fußballeuphorie grundsätzlich nach wie vor nur Positives abgewinnen kann (freut mich, dass Max Diderot #22 das genauso sieht). Die begeisterten Massen können für das Auftreten von Herrn Bierhoff ebenso wenig wie die Mannschaft.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>In Ergänzung von #23 möchte ich noch kurz klarstellen, dass ich der momentanen Fußballeuphorie grundsätzlich nach wie vor nur Positives abgewinnen kann (freut mich, dass Max Diderot #22 das genauso sieht). Die begeisterten Massen können für das Auftreten von Herrn Bierhoff ebenso wenig wie die Mannschaft.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: La bestia negra</title><link>http://www.direkter-freistoss.de/2008/07/14/fusball-ein-unschoner-endloshype/comment-page-1/#comment-3459</link> <dc:creator>La bestia negra</dc:creator> <pubDate>Wed, 16 Jul 2008 08:30:05 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.direkter-freistoss.de/?p=330#comment-3459</guid> <description>Moritz d´Alembert (#20) weist völlig zu Recht darauf hin, wie bemerkenswert das hohe Maß an Aufmerksamkeit ist, die dem DFB-Team zuteil wird. Ich finde, spätestens jetzt muss in dieser Diskussionsrunde aber mal der Name unseres Ober-Gipfelstürmers Oliver Bierhoff fallen. Dessen Vermarktungsgesülze ist ja kaum noch zu ertragen. Selbstverständlich spielt es aber den Medien in die Hände. Die mobilisieren dann wiederum die Massen und tragen so zum Aufmerksamkeitshype ganz wesentlich bei. Das alles geschieht vor dem Hintergrund blühender Sponsorenlandschaften. Leidtragender ist bei alledem (neben uns Fans) vor allem die Mannschaft. Ich hatte jedenfalls nicht das Gefühl, dass es im Sinne (großer Teile) des Teams war, derart fußballunabhängig im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen. Insbesondere am Brandenburger Tor wurde das meines Erachtens nach deutlich.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Moritz d´Alembert (#20) weist völlig zu Recht darauf hin, wie bemerkenswert das hohe Maß an Aufmerksamkeit ist, die dem DFB-Team zuteil wird. Ich finde, spätestens jetzt muss in dieser Diskussionsrunde aber mal der Name unseres Ober-Gipfelstürmers Oliver Bierhoff fallen. Dessen Vermarktungsgesülze ist ja kaum noch zu ertragen. Selbstverständlich spielt es aber den Medien in die Hände. Die mobilisieren dann wiederum die Massen und tragen so zum Aufmerksamkeitshype ganz wesentlich bei. Das alles geschieht vor dem Hintergrund blühender Sponsorenlandschaften. Leidtragender ist bei alledem (neben uns Fans) vor allem die Mannschaft. Ich hatte jedenfalls nicht das Gefühl, dass es im Sinne (großer Teile) des Teams war, derart fußballunabhängig im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen. Insbesondere am Brandenburger Tor wurde das meines Erachtens nach deutlich.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Max Diderot</title><link>http://www.direkter-freistoss.de/2008/07/14/fusball-ein-unschoner-endloshype/comment-page-1/#comment-3458</link> <dc:creator>Max Diderot</dc:creator> <pubDate>Wed, 16 Jul 2008 08:16:00 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.direkter-freistoss.de/?p=330#comment-3458</guid> <description>Als der englische König Charles I. im Jahre 1649 geköpft wurde, tilgte man im Anschluss daran auch die Stellung des Hofnarren. Erst 355 Jahre später, nämlich 2004, wurde diese Position wieder eingeführt. Die offizielle Bezeichnung lautet nun &quot;England&#039;s State Jester&quot;. Vermutlich nur böswillige Zeitgenossen würden unken, dass die Wiedereinführung dieses Amtes auch mit dem parallel eintretenden Misserfolg der &quot;Three Lions&quot; in Zusammenhang stehen könnte.Ich finde, dass die schwarze Bestie (#3)es treffend formuliert, wenn sie bemerkt, &quot;Grundsätzlich aber kann ich der allgemeinen Fußballbegeisterung nur Positives entnehmen.&quot; - geht mir genauso. Ebenso treffend empfinde ich die schöpferische Quintessenz von lemanu (#5) der/die schreibt &quot;Aber mal ganz ehrlich wer hat sich 2006 und vielleicht auch jetzt nicht wenigstens zum Teil irgendwie mit dem Großteil seiner Mitmenschen verbunden gefühlt. Das ist ja nichts schlechtes - es wäre nur gut wenn, dass auch ohne Massenhype bzw Rausch möglich wäre.&quot;</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Als der englische König Charles I. im Jahre 1649 geköpft wurde, tilgte man im Anschluss daran auch die Stellung des Hofnarren. Erst 355 Jahre später, nämlich 2004, wurde diese Position wieder eingeführt. Die offizielle Bezeichnung lautet nun &#8220;England&#8217;s State Jester&#8221;. Vermutlich nur böswillige Zeitgenossen würden unken, dass die Wiedereinführung dieses Amtes auch mit dem parallel eintretenden Misserfolg der &#8220;Three Lions&#8221; in Zusammenhang stehen könnte.</p><p>Ich finde, dass die schwarze Bestie (#3)es treffend formuliert, wenn sie bemerkt, &#8220;Grundsätzlich aber kann ich der allgemeinen Fußballbegeisterung nur Positives entnehmen.&#8221; &#8211; geht mir genauso. Ebenso treffend empfinde ich die schöpferische Quintessenz von lemanu (#5) der/die schreibt &#8220;Aber mal ganz ehrlich wer hat sich 2006 und vielleicht auch jetzt nicht wenigstens zum Teil irgendwie mit dem Großteil seiner Mitmenschen verbunden gefühlt. Das ist ja nichts schlechtes &#8211; es wäre nur gut wenn, dass auch ohne Massenhype bzw Rausch möglich wäre.&#8221;</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Seggel</title><link>http://www.direkter-freistoss.de/2008/07/14/fusball-ein-unschoner-endloshype/comment-page-1/#comment-3457</link> <dc:creator>Seggel</dc:creator> <pubDate>Wed, 16 Jul 2008 07:22:55 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.direkter-freistoss.de/?p=330#comment-3457</guid> <description>@20 Moritz &gt;&gt; dabei-sein reicht ..&lt;&lt; Das ist doch Olympia, Mann und nicht Fussball ..</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@20 Moritz &gt;&gt; dabei-sein reicht ..&lt;&lt; Das ist doch Olympia, Mann und nicht Fussball ..</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Moritz d´Alembert</title><link>http://www.direkter-freistoss.de/2008/07/14/fusball-ein-unschoner-endloshype/comment-page-1/#comment-3456</link> <dc:creator>Moritz d´Alembert</dc:creator> <pubDate>Tue, 15 Jul 2008 23:35:14 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.direkter-freistoss.de/?p=330#comment-3456</guid> <description>zunächst einmal, @gclobes:danke, das ist ein wichtiger einwurf zum &quot;hype&quot; um und nach der EM, dessen gipfelpunkt an just dem brandenburger tor erreicht wurde, das einem gewissen barack obama nun zum stolperstein im exterritorialwahlkampf zu werden droht.ein hohn: die klassenfahrtsgesellschaft aus endspielverlieren samt angetrunkenem hofnarr darf am tor schabernack treiben, servil begleitet von öffentlich-rechtlichen stichwortgebern.ob obama dort wohl reden dürfte, wenn oliver pocher im vorprogramm &quot;so geh´n die republikaner, die demokraten gehen so&quot; anstimmt?das mag in diesem thread abwegig klingen, ist es aber nicht - denn die mechanismen, die hier wirken sind mE ganz ähnlich, es sind jeweils phänomene der aufmerksamkeitsökonomie....und damit zu Max Diderot (#18)&quot;Ist das tatsächlich Geltungssucht, was die Leute bei diesen Großveranstaltungen, auch als Public Viewing oder Event bezeichnet, in Ekstase und Rage verfallen lässt?&quot;ja, es ist eine bestimmte art von geltungssucht, die sich auf die teilnahme (besser: teilhabe) an einem ereignis richtet, bei dem es um die zuerkennung von aufmerksamkeit geht. im zentrum standen dabei die  aufmerksamkeitsempfänger (am tag nach dem enspiel: die mannschaft, der trainer, der schon erwähnte hofnarr und herolde wie kerner und lierhaus), die peripherie ist dabei das fußballferne, gleichwohl begeisterungsfähige publikum, das als aufmerksamkeitsgeber fungiert. dabei geht es gerade nicht um die &quot;authentische&quot;, fachkundige würdigung der leistungen von fußballern, sondern um die beteiligung am (medien-)ereignis selbst. das dabei-sein drückt dann keine nähe zum fußball aus, sondern nur die nähe zu den aufmerksamkeitsempfängern, den &quot;stars&quot;. in der veräußerung der eigenen aufmerksamkeit drückt sich die &quot;nähe zum ruhm&quot; (gclobes) aus. ich war dabei, du nicht.worauf sich nun aber die &quot;star&quot;-qualität der aufmerksamkeitsempfänger gründet, das wäre die nächste frage - im falle der vize-europameistermannschaft ist es nur noch zum teil der fußball (anders als bei den von scorer genannten personen in #2, mit ausnahme von beckenbauer, versteht sich). eher schon bemerkenswert ist die fähigkeit dieses keineswegs perfekten teams, derartige mengen an aufmerksamkeit zu erlangen und eine extrem effektive aufmerksamkeitsmaschinerie zu betreiben. _das_ ist die eigentliche leistung des dfb-teams: wir sind aufmerksamkeitseuropameister!als folge dieser entwicklung braucht der &quot;supporter&quot; von heute keine &quot;authentische stadionerfahrung&quot; mehr und schon gar nicht die stadion-sozialisation des klassischen &quot;fan&quot;. dabei-sein reicht, beim public viewing, an der glotze, und am brandenburger tor.Weiterführende Literatur:Franck, Georg (1998): Ökonomie der Aufmerksamkeit. Ein Entwurf. Hanser Verlag.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>zunächst einmal, @gclobes:</p><p>danke, das ist ein wichtiger einwurf zum &#8220;hype&#8221; um und nach der EM, dessen gipfelpunkt an just dem brandenburger tor erreicht wurde, das einem gewissen barack obama nun zum stolperstein im exterritorialwahlkampf zu werden droht.</p><p>ein hohn: die klassenfahrtsgesellschaft aus endspielverlieren samt angetrunkenem hofnarr darf am tor schabernack treiben, servil begleitet von öffentlich-rechtlichen stichwortgebern.</p><p>ob obama dort wohl reden dürfte, wenn oliver pocher im vorprogramm &#8220;so geh´n die republikaner, die demokraten gehen so&#8221; anstimmt?</p><p>das mag in diesem thread abwegig klingen, ist es aber nicht &#8211; denn die mechanismen, die hier wirken sind mE ganz ähnlich, es sind jeweils phänomene der aufmerksamkeitsökonomie.</p><p>&#8230;und damit zu Max Diderot (#18)</p><p>&#8220;Ist das tatsächlich Geltungssucht, was die Leute bei diesen Großveranstaltungen, auch als Public Viewing oder Event bezeichnet, in Ekstase und Rage verfallen lässt?&#8221;</p><p>ja, es ist eine bestimmte art von geltungssucht, die sich auf die teilnahme (besser: teilhabe) an einem ereignis richtet, bei dem es um die zuerkennung von aufmerksamkeit geht. im zentrum standen dabei die  aufmerksamkeitsempfänger (am tag nach dem enspiel: die mannschaft, der trainer, der schon erwähnte hofnarr und herolde wie kerner und lierhaus), die peripherie ist dabei das fußballferne, gleichwohl begeisterungsfähige publikum, das als aufmerksamkeitsgeber fungiert. dabei geht es gerade nicht um die &#8220;authentische&#8221;, fachkundige würdigung der leistungen von fußballern, sondern um die beteiligung am (medien-)ereignis selbst. das dabei-sein drückt dann keine nähe zum fußball aus, sondern nur die nähe zu den aufmerksamkeitsempfängern, den &#8220;stars&#8221;. in der veräußerung der eigenen aufmerksamkeit drückt sich die &#8220;nähe zum ruhm&#8221; (gclobes) aus. ich war dabei, du nicht.</p><p>worauf sich nun aber die &#8220;star&#8221;-qualität der aufmerksamkeitsempfänger gründet, das wäre die nächste frage &#8211; im falle der vize-europameistermannschaft ist es nur noch zum teil der fußball (anders als bei den von scorer genannten personen in #2, mit ausnahme von beckenbauer, versteht sich). eher schon bemerkenswert ist die fähigkeit dieses keineswegs perfekten teams, derartige mengen an aufmerksamkeit zu erlangen und eine extrem effektive aufmerksamkeitsmaschinerie zu betreiben. _das_ ist die eigentliche leistung des dfb-teams: wir sind aufmerksamkeitseuropameister!</p><p>als folge dieser entwicklung braucht der &#8220;supporter&#8221; von heute keine &#8220;authentische stadionerfahrung&#8221; mehr und schon gar nicht die stadion-sozialisation des klassischen &#8220;fan&#8221;. dabei-sein reicht, beim public viewing, an der glotze, und am brandenburger tor.</p><p>Weiterführende Literatur:</p><p>Franck, Georg (1998): Ökonomie der Aufmerksamkeit. Ein Entwurf. Hanser Verlag.</p> ]]></content:encoded> </item> </channel> </rss>
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