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Was erlauben Kartellamt? So lautete sinngemäß die Reaktion vieler Fußball-Funktionäre in den vergangenen Tagen, nachdem sich abgezeichnet hatte, dass die Kontrollbehörde das von der Deutschen Fußball Liga (DFL) vorgesehene Vermarktungsmodell für die TV-Rechte ab der Saison 2009/10 nicht akzeptieren wird. Keine Luca Tonis könnten mehr verpflichten werden, hieß es – wobei so getan wurde, als hätten sämtliche Hoffnungsträger aus der Ferne hier derart eingeschlagen wie der Italiener. Zudem sei die Finanzierung neuer Stadien gefährdet. DFB-Boss Theo Zwanziger dramatisierte: „Das Kartellamt gefährdet die internationale Wettbewersfähigkeit des deutschen Fußballs“, das gelte auch für „unsere Nationalmannschaften“.

Klar ist nun: Solche Jeremiaden werden uns noch für einige Zeit erhalten bleiben, denn am Donnerstag haben die Wettbewerbswächter das „Vermarktungsmodell förmlich untersagt, wenn die DFL daran festhalten sollte”. Begründung: Es bringe eine „deutliche“ Verschlechterung der „Rahmenbedingugnen zulasten der Verbraucher“ mit sich. Die Behörde sagt, im Interesse des Verbrauchers müsse eine Zusammenfassung der Samstagsbegegnungen im Free TV vor 20 Uhr, mithin „an einem weiten Bevölkerungskreisen zugänglichen Sendeplatz“ (Kartellamtsboss Bernhard Heitzer), festgeschrieben werden. Die Argumentation dahinter: Gibt es eine derart zeitnahe Sendung nicht, ist der Bundesliga-interessierte Zuschauer gezwungen, den Pay-TV-Sender Premiere zu abonnieren oder seine Leidenschaft für die Eliteliga zu zügeln – was auch den Klubs und ihren Werbepartnern kaum recht sein dürfte.

Viele Fußball-Apparatschiks befürchen nun, dem Vertrag mit der als Makler vorgesehehen Leo-Kirch-Firma Sirius sei die Basis entzogen, weil diese die Rechte nicht mehr zu dem geplant hohen Preis an Premiere verkaufen könne. Von 80 Millionen Euro Mindereinnahmen pro Saison ist die Rede. Droht deshalb der Untergang der Fußball-Standorts Deutschland? Wird wegen der Entscheidung der Kartellis der Unterschied zwischen der spanischen und deutschen Nationalelf, wie er sich im EM-Finale offenbarte, mittelfristig noch größer? Dieses Thema streifte der Fußballfreund Heitzer am Donnerstag, als er auf die TV-Rechtelage in England anspielte, die hiesige Funktionäre gern als paradiesisch preisen: „Das Abschneiden der englischen Nationalmannschaft in internationalen Wettbewerben (EM, WM) scheint von den Segnungen der hohen Pay-TV-Renditen nicht eben befördert zu sein.“

Die Frage, wie wettbewerbsfähig der hiesige Fußball ist, hängt von vielerlei ab, auch davon, ob Vorstände ähnlich kompentent sind wie die Kollegen internationaler Spitzenclubs, des weiteren von der Modernität des Trainings und der Effizienz der Talentsichtung. In all diesen Bereichen haben die deutschen Vereine in den letzten Jahren aufgeholt, aber Nachholbedarf besteht noch.

Im aktuellen Wirbel ist im übrigen untergegangen, dass die Kartellis keine Einwände haben gegen die von Sirius und der DFL vorgesehene Zersplitterung der Spieltage und die Ausdehnung der Anstoßtermine in der 1. Liga auf den frühen Nachmittag und in der 2. Liga auf 12.30 Uhr (sonntags) und 13 Uhr (samstags) – obwohl dies für einen Teil der Verbraucher Nachteile bedeutet, nämlich Fans, die das Stadion der Couch vorziehen.

Sollte Sirius nun endgültig aus dem Spiel sein, muss das für die Branche kein Nachteil sein. Die Entscheidung der Behörde könnte die DFL zum Anlass nehmen, auf die Einschaltung derartiger Zwischenhändler, die bei den TV-Deals ja auch auf ihre Kosten kommen wollen, zu verzichten und sich statt dessen mit Leuten zu verstärken, die kompetent genug sind, Verhandlungen mit den Sendern direkt zu führen. Thomas Kupfer, Autor des auf europaweiten Recherchen basierenden Buch „Erfolgreiches Fußballclub-Management. Analysen – Beispiele – Lösungen“ (2006), sieht eine der „großen Schwächen“ des deutschen Fußballs grundsätzlich darin, dass „Dritttfirmen“ hier so eine starke Rolle spielen. Viele Vereine überlassen ihre Vermarktung Agenturen wie etwa Sportfive; an allen Einnahmen aus TV-Rechteverkauf, Bandenwerbung und Stadionnamensrechtvermietung sind solche Zwischenhändler beteiligt. Auch in Bereichen wie Merchandising und vor allem Catering arbeiten die Klubs mit Fremdfirmen zusammen, das heißt, aus dem Fußballgeschäft fließt Geld ab, das ihm erhalten bleiben könnte, wenn die Vereine bessser aufgestellt wären.

Bernd Hoffmann, der Vorstandschef des HSV, der im Oktober auf der DFL-Mitgliederversammlung als einziger gegen den eilig verabschiedeten Deal mit Sirius stimmte, sagte damals, er stelle „grundsätzlich in Frage, ob man das Agenturmodell braucht. Ich hätte eine Menge Sympathie dafür, alles selbst auszuverhandeln.“ Hoffmann weiß genau, wovon er spricht: Er stand früher an der Spitze der Agentur Sportfive.

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56 Kommentare

  1. Daniel schrieb am 25. Juli 2008:

    Ich glaube, sich in die Abhängigkeit vom Pay-TV zu begeben, kostet die Bundesliga auf Dauer Fans. Ich weiß zumindest, dass ich mir kein Abo kaufe, nur um die Bundesliga live oder am Nachmittag zusammengefasst sehen zu können.
    Diese Gier wird sich für keinen rechnen. Premiere wird die angestrebten (und nötigen) Abonnentenzahlen nicht erreichen, man werfe einen Blick auf arena. Den Vereinen werden aufgrund mangelnder Free-TV-Präsenz viele Zuschauer wegbrechen, die nicht zum harten Fan-Kern gehören. Das mag dem harten Kern vielleicht egal sein, den Vereinen ist es das ganz sicher nicht. Die Sponsoren werden aufgrund geringerer Reichweiten weniger zahlen oder vielleicht sogar ganz abspringen, so dass unterm Strich unter Umständen nicht viel mehr übrig bleibt als vorher. Ob es z.B. im Sinne der Bayern ist, im Free-TV erst zur Sportstudio-Zeit wahrgenommen zu werden? Die könnten das vielleicht noch mit Live-Auftritten in der Championsleague abfangen, aber was machen dann Bielefeld, Cottbus oder Gladbach, um Sponsoren zu überzeugen?
    Also nicht von ein paar Goldmünzen blenden lassen, besser Free-TV am frühen Abend und ein paar Mio. weniger, nicht immer so gierig. Mit den 80 Mio. EUR mehr ist der Vorsprung von Mäzentum unterstützter bzw. trotz hoher Fernsehgelder überschuldeter englischer, italienischer und spanischer Klubs sowieso nicht aufzuholen. Die Bundesliga hat es all die Jahre ohne die dicken Brieftaschen der Vereine in Italien, Spanien und später England geschafft, international einigermaßen wettbewerbsfähig zu bleiben und wenn man sich neuen Denkansätzen in Trainings- und Managementlehre nicht verschließt, wir das auch weiter so sein.

  2. Dirk schrieb am 25. Juli 2008:

    Je mehr ich über die riesige Fußballvermarktungsmaschine lese, desto häufiger wünsche ich mir, dass wir mal einen Spieltag erleben, an dem kein Schwein ins Stadion geht. Und dann können Zwanziger, Rummenigge und wie sie alle heißen durch ihre leeren Stadionlogen wandeln und staunen.

  3. Doerk schrieb am 25. Juli 2008:

    Ich kann nur hoffen, dass die DFL den Klageweg beschreitet.

    Die Entscheidung des Bundeskartellamts ist ein Witz: Zu sagen, eigentlich passt uns die Zentralvermarktung nicht, aber wenn die Sportschau bestehen bleibt, dann geht das okay!

    Das ist keine Erhöhung der Wettbewerbsintensität im Fernsehrechtemarkt sondern eine Verringerung!

    Ich denke, dass die Fernsehrechte in einem europäischen (Wettbewerbs-)Zusammenhang zu sehen sind und die Zentralvermarktung über kurz oder lang vor dem Europäischen Gerichtshof landen wird.

  4. jw schrieb am 25. Juli 2008:

    Ich habe Zwanziger gerade auf dem Kongress des DOSB erlebt, den sein Freund Thomas Bach ausrichtet, mit dem und Blatter er Anfang der Woche ja bei Schäuble wegen der lächerlichen 6+5-Regelung intervenierte. Ich darf noch anfügen, dass ich schon viele (zu viele) Auftritte von Sportfunktionären erlebt habe, aber dieser von Zwanziger war einer der schlimmsten in meiner nach unten offenen Peinlichkeitsskala. Er dreht nach der Kartellamtsentscheidung völlig durch. Er ist ein unglaublicher Demagoge. Schuld an allen Problemen des Fußballs, des DFB im allgemeinen und der DFL im besonderen ist einzig und allein das Bosman-Urteil – das behauptete Zwanziger fast wörtlich mehrfach. Es ist das alte Lied, wenn er sagt: “Die Spezifika des Sports hat man in der europäischen Entwicklung schlicht und einfach nicht gesehen und verschlafen.” Es ist das Lied derer, die die Kosten vergesellschaften und die Gewinne privatisieren. Derer, die nach Autonomie schreien, wenn es Vergehen von Funktionären zu vertuschen gilt, die aber immer dann nach Sonderregeln und Ausnahmegesetzen schreien, wenn ihr Milliardengeschäft an ganz normalen Gesetzen und Gesetzmäßigkeiten gemessen wird.
    “Wenn sie die Kommunikationsherrschaft nicht haben, sind sie immer Verlierer”, sagte er – und das war wenigstens mal ein ehrliches Wort.

  5. Max Diderot schrieb am 26. Juli 2008:

    Der Klarstellung halber muss darauf hingewiesen werden, dass das BKartA (Bundeskartellamt) bis dato noch keine endgültige und verbindliche Entscheidung getroffen hat, und nur in einer Art Zwischenbilanz eine formale und inhaltliche Darstellung seiner Untersuchungen abgab. Wie die davon Betroffenen mit einem etwaigen Beschluss des BKartA umgehen wollen, zeigen die ersten, ungefilterten Reaktionen auf das vorläufige Resümee der Kartellbehörde.

    Ich empfinde die Vorgehensweise des Bundeskartellamtes als klug und angemessen. An anderen Stellen in diesem Blog wurde schon über die Kommerzialisierung des Fußballs und den damit einhergehenden Restriktionen diskutiert. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist es doch so, dass überproportionales Wachstum sich aktuell aus den Geldern der Medienverwertung aktiviert. Fußball ohne Fans wäre demnach zwar kein klassisches Produkt mehr, aber, unter Zuhilfenahme technisch-digitaler Hilfsmittel, reproduzierbar. Was niemand ausspricht und doch der Wahrheit entsprechen dürfte: Der Fan ist im aktuellen wirtschaftlichen Konvolut der unterschiedlichen Interessen eher eine Marginalie – oder auf gut Deutsch: der Arsch!

    Die Ambivalenz der Diskussion besteht für mich auch in der mangelnden Phantasie, die mit den Meinungen der beteiligten DFB-, DFL- und Medienvertreter (Sirius) einhergeht. Es ist doch seit langem bekannt, spätestens seit den Ausführungen von Ex-Kanzler Gerhard Schröder zu diesem Themenkomplex, mit welchen Argusaugen selbst die Politik die Berichterstattung über die Fußball-Bundesliga verfolgt. Und mir ist auch nicht verständlich, weshalb DFB und DFL die Absicht hegten, den “Blatterismus” in Deutschland dergestalt einführen zu wollen, ausstrahlenden Sendeanstalten konfektioniertes Bildmaterial aufzuzwingen. Vermutlich sehen wir momentan nur die Spitze des Eisberges, und es lässt sich nur erahnen, welche Mauscheleien die beteiligten Parteien noch getroffen haben könnten.

    Doerk (#3), eben dies hat das Kartellamt nicht gesagt, dass ihnen die Zentralvermarktung nicht passt. Aber es hat darauf hingewiesen, dass ihnen die angedachte Form der Zentralvermarktung widerstrebt. Und da es nur einen tatsächlichen Programmanbieter im Pay-TV gibt, vermag ich auch keine Wettbewerbsintensität zu erkennen. Diese würde sich zwangsläufig erst dadurch ergeben, dass der Anbieter über Alternativen zu seiner bisherigen Strategie nachdenkt. Und da Herr Murdoch einen wesentlichen Einfluss bei Premiere gewonnen hat, wird es interessant werden, ob und wie er sich dieser möglichen Herausforderung stellt.

    Der Einwand, dass bei deutschen Klubs zu häufig Drittfirmen entsprechende Dienstleistungen akquirieren und diese auch aufgrund von langfristigen Verträgen gut entlohnt werden, war und ist natürlich auch mit der mangelnden Liquidität vieler Fußballvereine zu erklären. Zudem hat es in den vergangenen Jahren einige Investitionen in Human- und Sachkapital gegeben. Letzterer Aspekt, in Form interessanter Stadien, hat ja auch den Widerhall bei den Fans gefunden. Schlussendlich bedarf einer Kosten-Nutzen-Rechnung um herauszufinden, welche Vorgehensweise für den jeweiligen Klub am profitabelsten ist.

  6. nedfuller schrieb am 26. Juli 2008:

    Nehmen wir mal an, die Zentralvermarktung wäre nicht abgelehnt worden. Alle Vereine erhalten mehr Geld. Was machen die damit? Bestimmt den grössten Teil in Nachwuchszentren, die eigene JUngendabteilung oder den Nachwuchs stecken. Ich denke mal nicht. Es würden dann die nächsten Tonis und Frooncks gekauft. Dadurch würde die Liga besser im internationalen Wettbewerb. Ein Einzug in das CL Halb- vielleicht sogar Finale wäre mit mehr als einer Mannschaft möglich.

    Was uns dann allerdings droht ist eine lange Sommerpause wie den Engländern.

    Ich stehe lieber gegen Spanien im EM2008 Finale, als wenn Bremen, Bayern und SChalke alle ins Halbfinale der CL kommen.

    Was ich allerdings bedenklich finde, ist verzweifelte Rettung der Sportschau. So boulevardesk wie die derzeit daherkommt …

  7. Stadiongänger schrieb am 26. Juli 2008:

    Das Kartellamt und die dortigen Beamten setzen ganz offensichtlich den bequemen TV-Fußballkonsument, der sich vor dem TV kostenlos berieseln lassen will, mit den echten Fans, die ins Stadion gehen und für den Verein ihr letztes Hemd geben würden, gleich. An letztere, also an die echten Fans/Stadionbesucher – ich zähle mich dazu – denkt das Kartellamt offensichtlich überhaupt nicht. Interessanterweise denken auch die Journalisten nicht mehr an diese Fans und auch die DFL beziehen diese Fans gar nicht mehr in ihre Argumentation ein. Es geht nur noch um die TV-Konsumenten

    Schon heute haben die deutschen Vereine kaum eine Chance international mitzuhalten. Sollte sich das Kartellamt mit seinen Vorstellungen durchsetzen kann z.B. ich es mir als Fußballfan und Stadionbesucher abschminken, dass mein Verein z.B. irgendwann einmal auch in der Champions League mit den ganz großen halbwegs dauerhaft mithalten kann.
    Bislang haben wir in Deutschland noch relativ moderate Eintrittspreise im Vergleich mit anderen Ländern. Wenn sich das Kartellamt durchsetzt, dann befürchte ich, dass ambitionierte Vereine versuchen werden anderweitig mehr Geld einzunehmen, z.B. durch höhere Eintrittspreise, noch mehr Kommerzialisierung im Stadion uvm..

    Kurzum: Den echten Fans und Stadionbesuchern, die sich nicht nur kostenlos und bequem am TV berieseln lassen wollen und ihren Verein im Stadion unterstützen wollen, hat das Kartellamt einen Bärendienst erwiesen!

  8. Oliver Fritsch schrieb am 26. Juli 2008:

    Die Frage ist in der Tat, ob Geld in den Händen deutscher Sportfunktionäre und -manager gut aufgehoben ist. Ist Wettbewerbsfähigkeit tatsächlich nur eine Geldfrage? Warten wir doch mal ab, was Klinsmann aus den Bayern macht, der diese Frage übrigens in der SZ von heute verneint:
    http://www.sueddeutsche.de/sport/637/303619/text/

    Das Geheule der DFL, die Bundesliga sei nun wirtschaftlich bedroht, klingt komisch. Bis vor kurzem hieß es noch, die Bundesliga sei eine blühende Landschaft.

  9. Der gesetzte Herr schrieb am 26. Juli 2008:

    Alles, was den Fussball kaputtmacht, kann man unter dem schönen Begriff »Wettbewerbsfähigkeit« schnell und kompakt zusammenfassen.

  10. juwie schrieb am 26. Juli 2008:

    Okay, ist jetzt OT, aber gleichwohl:

    > Was niemand ausspricht und doch der Wahrheit
    > entsprechen dürfte: Der Fan ist im aktuellen
    > wirtschaftlichen Konvolut der unterschiedlichen
    > Interessen eher eine Marginalie – oder auf gut
    > Deutsch: der Arsch!

    Dass Max Diderot sich auch so drastisch ausdrücken kann. ;-)

  11. renton schrieb am 27. Juli 2008:

    Für den deutschen Fußball ist die Entscheidung IMHO super, aber ich kapiere auch den Kirch Deal nicht.

    Soweit man der Berichterstattung entnehmen konnte haben sich mehr als 30 Manager mittelständischer Unternehmen im Hauruckverfahren übertölpeln lassen und einer höchst zweifelhaften Einigung zugestimmt.

    Für eine Garantiesumme, die nicht gerade astronomisch hoch liegt und einen marginalen variablen Anteil darüber hinaus, riskiert man dramatisch an Attraktivität gegenüber den Sponsoren zu verlieren, weil plötzlich Leo Kirch anhand seiner Renditen entscheidet, wer wann Bundesliga gucken darf. Seltsames Geschäft!

    Was jetzt passiert ist, dass Sirius entweder das bekommt, wofür sie bezahlen oder die Vereine nochmal nachdenken dürfen. Klingt doch beides gar nicht schlecht. Nachteile für die Liga entdecke ich jedenfalls keine.

  12. Stadiongänger schrieb am 27. Juli 2008:

    Klinsmann hat gut reden mit seiner schon vorhandenen Millionentruppe.
    Natürlich kann man sich Erfolg nicht so einfach kaufen. Aber ohne Geld bekommt man einfach nicht die besten Spieler und die Erfolgschancen auf internationaler Bühne gehen gegen null.

    Gut reden haben natürlich wieder einmal diejenigen Manager (wie Bruchhagen von Eintracht Frankfurt), die keine sportlichen Ambitionen oder Visionen haben und international gar nicht erst mithalten müssen oder wollen und ein ganzes neues Stadion auf Kosten und Risiko des Steuerzahlers gebaut bekommen.

    Aber es gibt zum Glück auch noch Vereine, die und sportliche Ambitionen haben und nach oben kommen wollen bis hin in die europäische Elite. Und – man glaubt es in Hessen vielleicht gar nicht mehr – es gibt auch Vereine die Stadien auf eigenes finanzielles Risiko gebaut oder erweitert haben und Arbeitsplätze schaffen ohne den Steuerzahler zu belasten. Gerade die sind auf hohe TV-Einnahmen angewiesen, unabhängig von ihren sportlichen Ambitionen.

    Man merkt es ganz deutlich: Keinen, weder Journalisten noch Kartellamt, interessieren die Fans, die ins Stadion gehen. Die haben ohnhin nichts von der Sportschau vor 20:00 Uhr, weil sie zu dem Zeitpunkt in der Regel noch auf dem Nachhauseweg sind. Es geht ausschließlich um vermeintliche Fußball”fans”, die sich kostenlos vom Fußball im TV zeitnah unterhalten lassen wollen…

  13. jw schrieb am 27. Juli 2008:

    Wenn “der Fan, der ins Stadion geht”, seinen Verein die CL gewinnen sehen will, soll er halt ein paar zehntausend Euro an die bedürftigen Vereine spenden. Aber bitte nicht die Allgemeinheit dafür verantwortlich machen, nicht das Kartellamt und das europäische Rechtssystem, und nicht noch weitere offene und verdeckte Subventionen von den Verwaltern des Steuergeldes fordern, wie es Fußballfunktionäre ständig in lächerlicher Weise tun.

    Ich kann nicht verstehen, wie man immer noch so naiv sein kann, auf die verlogene Argumentation des deutschen Fußballkartells hereinzufallen. Es wird nun schon seit den neunziger Jahren so argumentiert, wann immer man es braucht. Und es brauchte kein Klinsmann-Interview als Beweis dafür, dass diese Argumentation – “wir-schluchz-sind-international-schluchz-nicht-mehr-wettbewerbsfähig-schluchz-weil-die-anderen-schluchz-mehr-geld-haben-schluchz” – Nonsens ist.

    Wo schlechter gearbeitet wird, sieht man international auch keine Erfolge. Oder haben der FC Porto die Champions League und ZSKA Moskau den Uefa-Pokal gewonnen, weil sie in jenen Jahren die teuersten Mannschaften hatten? Andere Beispiele ließen sich finden, Zenit klammere ich bewusst aus. Zudem: Man muss sich nur die Liste jener Mannschaften ansehen, gegen die deutsche Vereine in den vergangenen Jahren nach oft jämmerlichen Vorstellungen reihenweise früh aus dem Uefa-Pokal gegen No-names ausgeschieden sind – bitte mal nachfragen bei Dieter Hoeneß und anderen. Und auch in der Champions League war das nicht immer eine Frage des Etats. Der Etat war genau so wenig entscheidend, als der FC Bayern 2001 die CL gewann – oder als Leverkusen 2002 ins Finale kam.

  14. Doerk schrieb am 27. Juli 2008:

    @Max Diderot (#5): Ausgangspunkt der Entscheidung des Bundeskartellamts ist die Feststellung, dass die Zentralvermarktung ein Kartell ist. Das lässt sich in entsprechenden Hintergrundpapieren auf der Homepage des Kartellamts nachlesen. Die Argumentation basiert darauf, dass der Pay TV-Nutzer nicht geschröpft werden soll, denn ein monopolistischer Erwerber der Fernsehrechte hätte durch den Erwerb einen Preissetzungsspielraum, dem ein PayTV-Nutzer nicht ausweichen könnte.

    Zum Schutz der PayTV User / Verbraucher die Zusammenfassung im Free TV vor 20 Uhr als alleiniges Mittel festzuschreiben ist geradezu grotesk. Wie wäre es denn mit einer Preisbeschränkung für Abos gewesen im Pay TV? Es hätte zig Möglichkeiten gegeben, die Ausschreibungen zu gestalten, ohne eine ‘Lex Sportschau’ festzuschreiben.

    Angesichts der ökonomischen Komplexität des Sportrechtehandels zeugt die Eindimensionalität der Entscheidung von einer auch ökonomischen Einfältigkeit, die ich dem Bundeskartellamt nicht zugetraut hätte.

    Eine Vielzahl von Punkten wären sowohl bei der Erörterung der Zentralvermarktung als Kartell als auch bei der konkreten Gestaltung der Ausschreibung zu berücksichtigen, die offenbar keine Rolle gespielt haben:
    1.) Der eigentliche Wettbewerb der Bundesligisten ist ein sportlicher Wettbewerb und findet auf dem Platz statt. Im Sport ist es – im Unterschied zu den meisten anderen Industrien – ein Wert an sich, dass der Wettbewerb einigermassen ausgeglichen ist und spannend bleibt. Deshalb haben alle Vereine auch BAyern München ein Interesse an der Zentralvermarktung – der FCB könnte deutlich höhere Erlöse aus der Einzelvermarktung ziehen. Die Spezifität des Sports sollte zumindestens als Möglichkeit der Ausnahme vom Kartellverbot hinzugezogen werden.
    2.) Die Europäische Kommission hat seit 2005 die Zentralvermarktung quasi vom Kartellverbot ausgenommen. Insofern bedurfte es keiner weiteren Erörterung des Bundeskartellamts. Hier ist zu berücksichtigen, dass im französischen und im englischen Fussball eine Zentralvermarktung besteht ohne Verpflichtung, im Free TV eine Berichterstattung von 20 Uhr zu liefern. Dass dies zu Lasten der Erlösstärke und Wettbewerbsfähigkeit der Bundesligavereine geht, ist selbstverständlich.
    3.) Die Fixierung auf die Zusammenfassung vor 20 Uhr ist absurd: a) Die Sportschau hat hierfür geradezu eine Nachfragermonopol, da die Privatsender den Rechtekauf nicht refinanzieren können. b) wenn eine Zusammenfassung um 22 Uhr nicht liefe, würden sich keine Bieter mehr finden, insofern wäre eine solche Sendeform schnell vorbei (siehe Erfahrungen mit Anpfiff oder Ran). Hier sollte einfach der Markt nicht das Kartellamt entscheiden. c) Wie erdreistet sich das Kartellamt zu entscheiden, dass nur eine Zusammenfassung vor 20 Uhr den Verbraucherinteressen entspricht. Ich als Verbraucher zum Beispiel finde die Sportschau journalistisch und fussballerisch uninteressant. Ich hätte mir in einem anderen Vermarktungsformat über deutlich mehr Live-Spiele im FreeTV als im Augenblick (nämlich nur 2) gefreut.

    Ich denke, die Frage der Zentralvermarktung ist europarechtlich ein für alle mal zu entscheiden. Ich hoffe, dass die DFL die Kartellamtsentscheidung einer juristischen Klärung unterzieht bzw. ’schlau’ umgeht.

  15. nedfuller schrieb am 28. Juli 2008:

    @renton:
    Hat der HSV nicht gegen den Vertrag gestimmt?
    Nicht wegen des Inhaltes, da bis zur Abstimmung gar keine Zeit blieb den Inhalt zu prüfen.

    Will die DFL denn den europäischen Gerichtshof anrufen, wenn das Bundeskartellamt die Entscheidung veröffentlicht?

  16. Daniel schrieb am 28. Juli 2008:

    Noch ein ergänzender Nachtrag zu dem, worüber ich eingangs laut nachdachte, gefunden bei “11 Freunde”: http://www.11freunde.de/international/113199?PHPSESSID=2fbbcd26a49b1820c9e48603f8587f9c

  17. Stefan schrieb am 29. Juli 2008:

    @stadiongänger [12]

    “Gut reden haben natürlich wieder einmal diejenigen Manager (wie Bruchhagen von Eintracht Frankfurt), die [...] ein ganzes neues Stadion auf Kosten und Risiko des Steuerzahlers gebaut bekommen.”

    Eintracht Frankfurt hat kein “ganzes neues Stadion auf Kosten und Risiko des Steuerzahlers gebaut bekommen”. Eintracht Frankfurt mietet gegen eine nicht unerhebliche Gebühr ein WM-Stadion nebst dessen Infrastruktur. So wie es auch der FSV Frankfurt tut, und in der Vergangenheit zeitweise der SV Wehen Wiesbaden getan hat.

  18. Björn schrieb am 30. Juli 2008:

    Höhere Fernsehgelder würden nur dann Sinn machen wenn Sie an die Nachwuchsförderung gebunden wären.

    Das die Einnahmen aus der TV-Vermarktung nicht unbedingt den nationalen Fußball voranbringen, sieht man am Beispiel England deren Nationalteam trotz 1,4 Mrd € Einnahmen aus der Premierleague Vermarktung nicht einmal für die EM qualifizieren konnten.

  19. Toldi schrieb am 30. Juli 2008:

    Nunja, bei der ganzen Diskussion wird mMn außer Acht gelassen, dass die Liga den letzten Umsatzverlaubarungen offenbar garnicht so Arm drann ist wie allgemein propagiert wird. Die einzige Liga mit Gewinn, Platz zwei hinter der PL bei den Umsätzen. Alles Punkte die gerne vergessen werden wenn es um die TV-Verträge geht. Sicherlich, man wird die großen Stars nicht bekommen solange, anders als die 60-65% in England oder Spanien Bezahlt werden, nur 45% der Einnahmen in die Gehälter fließen läßt, aber dafür wirtschaftet man irgendwo auch cleverer. Die oben genannten Umsätze kommen eben Aufgrund des starken Free-TVs durch (im Vergleich) überragende Sponsoring Einnahmen zustande. Auch dieser Punkt wird scheinbar oftmals vergessen…
    Das wirkliche Problem im Vergleich ist eher der geringe Anteil der Auslandsvermarktung, der offenbar nur 18 Millionen beträgt. Nichts im Vergleich zu dem Einkommen aus den Verträgen der Konkurrenzligen…

  20. OFC-Fan schrieb am 1. August 2008:

    @Stefan: Na wer trägt denn dann das Risiko in Frankfurt, du doch nicht, genausoweinig wie Eintracht.
    Natürlich trägt der Steuerzahler das Risiko!
    Und zum Großteil natürlich auch die Kosten, zumal die Eintracht wohl nur weit unter Marktüblichkeit Miete zahlt. Wenn man das dann alles noch auf- und abzinst, dann wir nie das reinkommen, was der Steurzahler bereits ausgegeben hat für diese überdimensionierte Commerzbank-Filiale…

  21. Stefan schrieb am 2. August 2008:

    @OFC-Fan

    Ich bin Steuerzahler – somit trage ich sehr wohl “das Risiko”. Auch wenn man es hier eigentlich nicht diskutieren sollte: Fakt ist, das nicht die Eintracht ein neues Stadion bekommen hat, wie geschrieben wurde, sondern ein jeder, der in der Lage ist es zu mieten.

    Welche Preise gezahlt werden ist Sache des Betreibers – bei der Eintracht munkelt man, der FSV würde weitaus weniger zahlen und ist ein wenig beleidigt.

    Gehört aber wirklich nicht hier her.

  22. DFB-Chef geht vergeblich gegen Kritiker vor « Stefan Niggemeier schrieb am 22. Oktober 2008:

    [...] geht um einen Kommentar, den Jens Weinreich, der ehemalige Sportchef der „Berliner Zeitung” und [...]

  23. Dr. Theo Zwanziger ./. Weinreich : jens weinreich schrieb am 22. Oktober 2008:

    [...] “Killt das Kartellamt unseren schönen Fußballstandort?” hatte René Martens am 25. Juli im Direkten Freistoß gefragt. Er erörterte einige Sachverhalte zur Verwertung der TV-Rechte an der Fußball-Bundesliga: Was erlauben Kartellamt? So lautete sinngemäß die Reaktion vieler Fußball-Funktionäre in den vergangenen Tagen, nachdem sich abgezeichnet hatte, dass die Kontrollbehörde das von der Deutschen Fußball Liga (DFL) vorgesehene Vermarktungsmodell für die TV-Rechte ab der Saison 2009/10 nicht akzeptieren wird. Keine Luca Tonis könnten mehr verpflichten werden, hieß es – wobei so getan wurde, als hätten sämtliche Hoffnungsträger aus der Ferne hier derart eingeschlagen wie der Italiener. Zudem sei die Finanzierung neuer Stadien gefährdet. DFB-Boss Theo Zwanziger dramatisierte: „Das Kartellamt gefährdet die internationale Wettbewersfähigkeit des deutschen Fußballs“, das gelte auch für „unsere Nationalmannschaften“ (…) [...]

  24. www.direkter-freistoss.de » Sieg für die Meinungsfreiheit schrieb am 24. Oktober 2008:

    [...] Mund zu verbieten: Der Sportjournalist Jens Weinreich. Hat hier in den Blog-Kommentaren unter einem Eintrag von René Martens vom 25. Juli, der den Einwurf des Bundeskartellamts in Sachen TV-Vermarktung der Bundesliga zum Thema hat, [...]

  25. Welt Hertha Linke - Hertha BSC Blog schrieb am 26. Oktober 2008:

    Unterlassungsklagen, Datenschutz und ein Demagoge…

    Foto: loop_oh Ich musste heute morgen ein wenig schmunzeln, als die “Journalisten” und Journalisten sich während ihrer Auslassungen im DSF-Doppelspass darüber beschwerten, dass z.B. ein Michael Ballack oder sein Berater ziemlich schnell dabei wäre…

  26. Spielräume : Ralph’s Blog schrieb am 7. November 2008:

    [...] seiner Klage gegen den Journalisten Jens Weinreich. Dieser wiederum hatte Zwanziger in einem seiner Kommentare als Demagoge bezeichnet und dies mit Argumenten [...]

  27. Zwanziger vs. Journalist - DFB vs. Meinungsfreiheit? | F!XMBR schrieb am 12. November 2008:

    [...] der beste Sportjournalist, den dieses Land zu bieten hat, ich haben mehrfach auf ihn verwiesen. Auf direkter-freistoss.de wurde ein Artikel zur Kartellamtsentscheidung und die Reaktion des DFB, nament… Jens Weinreich schrieb in den Kommentaren (Nr. 4) über [...]

  28. IP|Notiz » Blog Archive » Zwanziger ./. Weinreich - wird Weinreich das Institut des fliegenden Gerichtsstands zum Verhängnis? schrieb am 13. November 2008:

    [...] Fall Zwanziger ./. Weinreich ist das anders. Blogs wie “Direkter Freistoss.de” (oder der unsere…) möchten ein möglichst breites Forum ansprechen. Die [...]

  29. Theo verfängt sich im Internet | t-online.de Sport Blog schrieb am 14. November 2008:

    [...] Der Sportjournalist René Martens berichtet in einem Blog-Beitrag über den DOSB-Kongress im Juli. Weinreich kommentiert diesen Beitrag und wirft Zwanziger vor, [...]

  30. DFB: Diffamieren statt Klagen « Stefan Niggemeier schrieb am 14. November 2008:

    [...] kann nicht darüber streiten, ob er es „ohne Anlass” getan hat. Der Anlass ist ein konkreter Auftritt Zwanzigers und ein konkrete inhaltliche Auseinandersetzung. Den „Sachbezug” hat auch das Landgericht Berlin festgehalten, als es Zwanzigers Antrag [...]

  31. Butterfly Effect » Bundesliga-Blog schrieb am 16. November 2008:

    [...] Frage muss sich Dr. Teo Zwanziger, seines Zeichens DFB-Präsident beim druchlesen der Kommentare zu diesem Artikel auf direkter-freistoss.de gestellt haben. Denn dort bezeichnet Jens Weinreich, seines Zeichens [...]

  32. onlinejournalismus.de - Das Magazin zum Thema » Blog Archive » Blogs, Meinungsfreiheit & Lügen: DFB vs. Jens Weinreich schrieb am 16. November 2008:

    [...] freie Sportjournalist Jens Weinreich hatte im Juli im Blog Indirekter Freistoss in einem Leserkommentar den DFB-Präsidenten Theo Zwanziger als “unglaublichen [...]

  33. Schlechter Verlierer « Augenblick schrieb am 16. November 2008:

    [...] Äußerungen zu einer Kartellamtsentscheidung zu Ungunsten des DFB in einem Kommentar zu einem Beitrag im Blog “Direkter Freistoß” als Demagogen bezeichnet, was Herr Zwanziger als Diffamierung seiner Person verstanden hat – er sah [...]

  34. Die Spätzlegabel - Bundesliga, ST14: Arminia Bielefeld. « Hirngabel schrieb am 16. November 2008:

    [...] in einer Diskussion über dessen Verhalten rund um Kartellamt und TV-Rechte, die im Blog Direkter Freistoss stattfand. Das passte Zwanziger natürlich gar nicht, so dass der Fall im Oktober bei einem [...]

  35. Nachrichten: Unangenehmes Theoderant : Christoph Wesemann schrieb am 16. November 2008:

    [...] Juli hatte der freie Autor Jens Weinreich im Blog “Direkter Freistoß” DFB-Präsident Theo Zwanziger kritisiert: Ich darf noch anfügen, dass ich schon viele (zu viele) [...]

  36. Mal was anderes | Blog-G - Notizen zu Eintracht Frankfurt schrieb am 17. November 2008:

    [...] Jens Weinreich nennt Theo Zwanziger in einem Kommentar auf einen Beitrag des “Direkten Freistoss” einen “unglaublichen [...]

  37. I am not a demagogue | To Be a Rock schrieb am 17. November 2008:

    [...] an “incredible demagogue” in the comments (#4) of a blog entry at German football blog Direkter Freistoß. His reasoning was that Mr Zwanziger at a congress of the German Olympics Sports Confederation [...]

  38. Winnies FFL-Blog » Blog Archive » Von arroganten Schnöseln und Demagogen schrieb am 20. November 2008:

    [...] Blogger Jens Weinreich kritisierte den obersten Fussballfunktionär und ehemaligen CDU-Politiker aufgrund (Kommentar #4)von dessen maßloser Kritik am Bundeskartellamt als “unglaublichen Demagogen”.  Dagegen [...]

  39. Kolumne: Oleg und der Vize-Zar des DFB : Christoph Wesemann schrieb am 21. November 2008:

    [...] so.” „Und was hat nun dieser Sportjournalist über den Stellvertreter von Zar Franz im Blog Direkter Freistoß Böses geschrieben?” „Unglaublicher Demagoge.” „Uiiiih”, sagte [...]

  40. Zie schrieb am 24. November 2008:

    Scheiss übertriebene Kommerzialisierung der Liga. So lange die 50+1 Regel in Deutschland gilt, wird sich an der Unterlegenheit der Bundesliga rein gar nichts ändern. Außer, dass der Zugang zu den Spielen künstlich verknappt und erschwert wird, was langfristig den Book der Liga abbremsen könne und bestimmt nicht im Sinne des Fans ist.

  41. Zie schrieb am 24. November 2008:

    by the way, ich bin auf jeden Fall für eine Beibehaltung der 50+1 Regel. Sollen die anderen Ligen halt auf ewig stärker sein, da sie für Unsummen die besten Ausländer aufkaufen können. Wenn unser Fussball zur Spielwiese der fetten Investoren verkommt, wird der Geist des Fussballs früher oder später verloren gehen.

  42. Basic Thinking Blog | Theo 20er und die Blogs schrieb am 25. November 2008:

    [...] und einen bloggenden Journalisten -Jens Weinreich- dreht, der den DFB-Boss in einem Blogkommentar (No. 4) als Demagogen bezeichnet hat. Das Wort Demagoge hat ihm nicht gepasst, also gabs eine [...]

  43. DFB-Präsident Theo Zwanziger macht sich lächerlich : netzpolitik.org schrieb am 26. November 2008:

    [...] gegen den Sportjournalisten und Blogger Jens Weinreich. Weinreich hatte Zwanziger in einem Posting im Blog Direkter-freistoss.de einen “unglaublichen Demagogen” genannt, als es um einen Auftritt zu der zentralen [...]

  44. Blog für den kritischen Fußballfreund | direkter-freistoss.de » Theo Zwanziger schließt seinen Rücktritt ein schrieb am 8. Dezember 2008:

    [...] Die Sache wird immer rätselhafter: Theo Zwanziger hat auf einer Pressekonferenz heute mitgeteilt, über seinen Rücktritt nachdenken zu werden, verlöre er ein viertes Mal vor Gericht gegen Jens Weinreich. “Wenn das verfassungsrechtlich zulässig ist, werde ich sehr ernsthaft erwägen, ob ich dieses Amt weiterführe.” Weinreich hat ihn in diesem Blog (”in diesem öffentlichen Internet-Blog”, wie es im Agenturendummdeutsch heißt) einen “Demagogen” genannt. [...]

  45. Mika Kos schrieb am 8. Dezember 2008:

    Ganz ehrlich: es gibt auch eine Menge Fussballfans wie ich, die sich die Spiele entweder live im Stadion oder live bei Premiere (oder sonstwem) anschauen, aber ansontsten keine Lust haben, das Spiel der eigenen Mannschaft in einem 8-Minuten-Zusammenschnitt kurz vor Acht Uhr abends zu sehen. Man sollte diese Sportschau komplett abschaffen. Wozu schauen wir Fussball, um irgendwelche invaliden Krüppel zu sehen, die den Ball kaum treffen (ich vermeide Namen zu nennen um nicht in ähnliche Probleme zu geraten, wie der Boss dieses Blogs)? Nein, wir wollen Maradonas sehen. Und die heißen heute Messi, Ronaldo, Ribery, morgen vielleicht Modric und Giovinco. Jedoch werden diese in Deutschland nur zu sehen sein wenn sie mit ihren ausländischen Klubs Werder oder Schalke 4:0 schlagen. Wenn man die Sportschau erhalten und aufwerten will, soll man das Kind beim Namen nennen: die Spielerqualität ist solchen Leuten eigentlich vollkommen egal.

  46. Wie selbst Blogkommentare wirken « Verwickeltes schrieb am 8. Dezember 2008:

    [...] ihn in einem bislang gerichsfesten Blogkommentar als “Demagogen” bezeichnet hatte: Ich darf noch anfügen, dass ich schon viele (zu viele) Auftritte von Sportfunktionären erlebt habe… Auszug aus dem Blog [...]

  47. Cristiano Ronaldo - Ronaldo (Brazil)- Ronaldinho - Ronaldo Player Profiles, Pictures, and Video Clips schrieb am 26. Dezember 2008:

    Cristiano Ronaldo – Ronaldo (Brazil)- Ronaldinho – Ronaldo Player Profiles, Pictures, and Video Clips…

    Ronaldinho’s player profile began at the age of 13, while playing futsal (indoor soccer)……

  48. Pressefreiheit und Kommentarmoderation. Heute: Spanien. « angedacht schrieb am 15. Januar 2009:

    [...] Herrn Niggemeier richtete man sich gegen den Betreiber, während Oliver Fritsch vom Direkten Freistoß das Glück hatte, dass Jens Weinreich unter seinem ei… der noch dazu beim DFB bekannt gewesen sein dürfte. Bei Otto-Reuss richtet man sich nun wieder [...]

  49. itGrl » Blog Archiv » itGrls Welt - Blogs, Weinreich, Zwanziger - alfabetisch schrieb am 22. Februar 2009:

    [...] einen bunten Link zu dem Jens Weinreich, der ist ein Journalist. Hat vor einiger Weile mal in einem Blog einen Kommentar hinterlassen, dafür sind sie ja da, die Blogs. Der hat wohl einem anderen Menschen, dem Herrn [...]

  50. Die Pferderegion - Deutschlands größte regionale Pferdezeitung » Blog Archive » Machen Sie mit: Einen Zwanziger gegen Zwanziger! schrieb am 22. Februar 2009:

    [...] als "unglaublichen Demagogen" bezeichnen darf. Weinreich hatte dies im Juli 2008 in einem Kommentar im Weblog "Direkter Freistoß" getan, im Zusammenhang mit einem Auftritt des DFB-Präsidenten beim Kongress des Deutschen [...]

  51. nils michael becker » Blog Archive » Machen Sie mit: Einen Zwanziger gegen Zwanziger! schrieb am 22. Februar 2009:

    [...] als "unglaublichen Demagogen" bezeichnen darf. Weinreich hatte dies im Juli 2008 in einem Kommentar im Weblog "Direkter Freistoß" getan, im Zusammenhang mit einem Auftritt des DFB-Präsidenten beim Kongress des Deutschen [...]

  52. #siegen » Blog Archiv » Spendenaufruf von Jens Weinreich schrieb am 24. Februar 2009:

    [...] ein paar Monaten hatte Jens Weinreich den DFB-Präsidenten Theo Zwanziger in einem Kommentar(#4) als einen “unglaublichen Demagogen” bezeichnet, nicht ganz zu unrecht, wie ich [...]

  53. helmholtzplatz.de » “Zwanziger gegen Zwanziger” schrieb am 28. Februar 2009:

    [...] Sportjournalist Jens Weinreich hat im letzten Jahr im WeblogDirekter Freistoß in einem Leser-Kommentar (!) den Chef des Deutschen Fußballbundes (DFB) Theo Zwanziger nicht [...]

  54. Der schweigsame Bernd Heynemann | sportticker schrieb am 4. März 2009:

    [...] Dr. Theo Zwanziger und dem freien Journalisten Jens Weinreich, der den DFB-Präsidenten als “unglaublichen Demagogen” bezeichnet hatte, finden Sie [...]

  55. fabianpingel.de » Aktion Zwanziger gegen Zwanziger schrieb am 19. März 2009:

    [...] aber dennoch vor erheblichen Kostenrisiken steht. Im vergangenen Jahr nannte Weinreich in einem Kommentar auf direkter-freistoss.de (dem Weblog meines geschätzten Ex-ZMI-Kollegen Oliver Frisch) den amtierenden DFB-Präsidenten [...]

  56. Timm schrieb am 13. Mai 2009:

    Bin genau der gleichen Meinung.

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