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Morgen Treffen mit Bernd Hoffmann, Vorstand des Hamburger SV – Interview. Es geht um die Wahl des neuen Aufsichtsrates am Sonntag, für den vier Supporter kandidieren, unter anderem der Vorsänger aus dem Fan-Block, Johannes Liebnau. Angeblich planen die Supporters, die Macht im Aufsichtsrat des HSV anzustreben, um Hoffmann abzusetzen. Diesen Teufel malt(e) zumindest die Hamburger Boulevardpresse an die Wand. Die Supporters bestreiten das und loben Hoffmann nun für gute Arbeit, tolle sportliche und wirtschaftliche Bilanzen. Das wiederum lässt einige vermuten: Haben die Kreide gefressen? Die Welt hat sich damit befasst (und zwar ohne Klickstrecke), im aktuellen Spiegel liest man eine ausführliche Story. Es geht um Mitbestimmung, wirtschaftliche Kompetenz und natürlich Macht.

Da Sie, liebe Leser, oft gute Ideen haben und sowieso mehr wissen als ich, bitte ich Sie wie immer: Haben Sie Argumente, Beispiele, Fragen? HSV-Fans hier anwesend? Entweder in den Blog-Kommentaren oder per E-Mail, Deadline ist Freitag, 9 Uhr. Ich kann natürlich nicht garantieren, dass ich jedes Thema aufgreife.

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12 Kommentare

  1. nedfuller schrieb am 22. Januar 2009:

    Oha,

    ich würde gerne Herrn Hoffmann zu folgenden Themen etwas sagen hören:

    1. Ist Sergeij Barbarez vom Vorstand gebeten worden für den AR zu kandidieren?
    2. Die Idee, einen Fond für Spielerkäufe zu gründen weiter, wird weiter verfolgt?
    3. Die Ausgliederung der Profiabteilung steht diesmal nicht zur Debatte, wie sind hier die Planungen des Vorstandes?
    4. Bleibt Cardoso Trainer von HSVII wenn die Mannschaft absteigt?

    Zuletzt bitte ein Lob für die Arbeit des gesamten Vorstandes aussprechen.
    Trotz aller Kritik aus dem Fanlager (Teure Eintrittspreise Bremenspiel, Zidan war ein Flop etc.) macht der Vorstand meiner Meinung nach sehr gute Arbeit.

    Gruß
    Florian Neumann

    Wann wird das Interview veröffentlich?

  2. Matthias Schwerdtfeger schrieb am 22. Januar 2009:

    Wird mit dem de Jong-Geld ein neuer Mittelfeldspieler gekauft? Bislang ist immer nur von Stürmern und Verteidigern die Rede…

  3. Tobi schrieb am 22. Januar 2009:

    Mich würde interessieren, wieso sich der HSV sich nicht öffentlich massiv hinter Liebnau gestellt hat, als die Bild Hamburg mit ihrer Kampagne gegen ihn begonnen hat.

  4. McP schrieb am 22. Januar 2009:

    Warum bricht bei einem Vorstand eines Fußballvereines (hier speziell der HSV) eigentlich immer Panik aus, wenn die Mitglieder ihre Vereinsrechte in Anspruch nehmen? Ist es wirklich so schlimm, wenn der Vorstand sich sein Kontrollgremium mal nicht zu 100% selber aussuchen durfte? Ansonsten machen die Vorstände immer gerne auf “Wir sind (auch) ein Wirtschaftsunternehmen”. Aber sich mit Eigentümerinteressen auseinandersetzen (wie es in jedem Unternehmen für einen Vorstand normal wäre), nee das ist nichts. Wo kämen wir dahin? Der Fußball ist doch ganz anders!

  5. rmartens schrieb am 22. Januar 2009:

    Mich würde interessieren, ob es stimmt, dass er, wie es im “Spiegel” steht, dem Sportchef von “Bild” Hamburg eine 1.000-Euro-Uhr geschenkt hat. Es ist ja nun nicht so, dass mich solche Gepflogenheiten schockieren, mich würde eher wundern, wenn so etwas nicht gang und gäbe wäre im Profigeschäft, aber die unschuldige Frage, ob das denn nun wirklich sein muss, ist erlaubt.

  6. Alex schrieb am 22. Januar 2009:

    Ich würde mich auch für den Spielerfond interessieren und wie er zur 50+1 Regelung steht, bzw. eine Einschätzung, wie lange sie noch zu halten ist.

  7. owen meany schrieb am 22. Januar 2009:

    Mich würde die Meinung des Vorstandsvorsitzenden zum Thema fehlende Identifikation interessieren. Seit Jahren schafft es so gut wie kein Spieler aus der Nachwuchsabteilung des HSV in die 1. Mannschaft, es kicken im Prinzip Spieler aus aller Herren Länder, die beliebig austauschbar sind.
    Ist zwar keine exklusives HSV-Problem, dennoch würde mich die Antwort (auch wenn nicht anderes als stereotype Antworten zu erwarten sind) interessieren. Zuletzt im Stadion dachte ich, dass da die französische Nationalmannschaft aufläuft.

  8. Hans-Jürgen schrieb am 22. Januar 2009:

    Am kommenden Freitag kann der hsv mit einem Sieg gegen Bayern München die Tabellenführung übernehmen.In der Rückrunde kommen auch noch Hoffenheim und Hertha nach Hamburg. Wird der hsv dieses Jahr Deutscher Meister?

    Als BH noch Geschäftsführer von Sportfive war, musste jedes Interview mit ihm im nach hinein schriftlich bei der PR-Abteilung (Katja Kraus!) eingereicht werden. Dann macht es noch Abstimmungsrunden mit dem Journalisten bis es Abgedruckt und nur noch wenig mit dem ursprünglich gesagten zu tun hatte. Ist das immer noch so? Oder darf das gesprochene Wort mittlerweile 1:1 abgedruckt werden?

    Wann wird der bekennende Leverkusen-Fan BH den Job von Herrn Holzhäuser übernehmen?

    Zu Zeiten von Sportfive verhandelte BH mit albanischen Vereinspräsidenten, brasilianischen Investmentbankern und englischen Anwälten. Er ist mittlerweile mit allen Wassern mehrmals gewaschen. Was war der schwierigste Deal den BH jemals umgesetzt hat? Mit wem verhandelte BH in der Bundesliga überhaupt nicht gerne? (Lieber in der Vergangenheit fragen, da er zur Gegenwart sicherlich nicht antwortet)

    Der hsv ist in der ewigen Tabelle durch Werder Bremen verdrängt worden. Wie 2006 hat auch 2008 der hsv ein entscheidendes Heimspiel gegen Werder Bremen verloren. In Hamburg weiß man nicht so recht, ob man auf die Bremer herabschauen soll, eben weil es Bremer sind oder ob man zu Ihnen hinaufblicken soll, weil Werder aus seinen Mitteln so erstaunlich viel macht. Wie sieht es BH?

    Bei Heimspielen gegen Werder Bremen vergessen sich die hsv-Fans regelmäßig? BH kommentiert diese Vorfälle nicht. Jedenfalls nicht so öffentlichkeitswirksam, dass es in die Zeitungen gelangt. Wann spricht der Vereinspräsident mal ein Machtwort udn weist die Fans zurecht?

    Der vorherige Supporters Vorstand wurde durch BH und den restlichen Vorstand regelmäßig geschnitten und nicht in Entscheidungen integriert. Warum?

    Der Bewerber für den AR Liebnau ist Teil einer Fangruppe die sich bei einigen Heimspielen benimmt wie eine offene Hose. Das lässt Rückschlüsse auf die Intelligenz dieser Person zu. Würde sich BH in der Lage sehen, sich vor so einer Person zu rechtfertigen? Inwieweit glaubt BH, dass Liebnau – trotz BWL Kenntnissen aus Studium – die komplexen Abläufe eines Wirtschaftsunternehmens (Lizenzspielerabteilung des hsv) dass in einen Verein integriert ist, nachvollziehen kann.

  9. moz schrieb am 22. Januar 2009:

    Bernd Hoffmann (Katja Kraus)und ihre Vorliebe für die Dienste von Sportfive: Ist es für die Unabhängigkeit des Vereins in wirtschaftlichen Belangen nicht problematisch, dass im Vorstand gleich zwei Personen sitzen, die dem Sportvermarkter verbunden sind?

  10. Kraelinho schrieb am 22. Januar 2009:

    @ rmartens: Von Seiten des HSV wurd bestätigt, dass man dem Sportchef der “Bild” Hamburg eine über 1.000 Euro teure Uhr zum 60. Geburtstag geschenkt hat. Bei “Zapp” auf der HP des NDR werden die Verbindungen von Hoffmann zum Sportchef der Bild näher betrachtet.

    Im Zuge dessen würde mich interessieren, wie BH die Berichterstattung der “Bild” wahrnehme und wieso er nicht Anhänger seines Klubs gegenüber der “Medienmacht” der Bild verteidigt bzw. selbst versucht mittels eines Interviews in dieser Zeitung die Schärfe aus dem Konflikt zu nehmen?
    Und was wäre schlimm, wenn Supporters im Aufsichtsrat säßen? Wegen des Spiegel-Reporters? Internas könnten nach außen gelangen.
    Und zum Schluss würde ich BH fragen, ob es nicht sinnvoller wäre, Supporters einzubinden oder zu integrieren, damit sie für Entscheidungen des AR oder des Vorstands mitverantwortlich wären und ihnen mit dieser Strategie den “Wind aus den Segeln” nehmen kann.

  11. Oliver Fritsch schrieb am 23. Januar 2009:

    Vielen Dank an das Team! Wie immer sehr hilfreich. Ich versuche, die Hinweise zur Aufsichtsratswahl in jedem Fall zu verwerten. Bei anderen Themen stellt sich natürlich die Frage: Bleibt genug Zeit?

    Mal sehen. Wann wird es veröffentlicht? Demnächst bestimmt. Es ist ja noch nicht einmal geführt. Hängt nicht nur an mir, Autorisierung ist ja üblich. Im besten Fall noch vor Sonntag.

  12. Markus schrieb am 23. Januar 2009:

    Ganz ehrlich gesagt, geht mir das ganze Theater seit langen sehr auf die Nerven. Ich bin seit “weiß-nich-wann” HSV-Fan und will für “meinen” Verein immer nur das Beste. Davon gabs in den meisten Jahren nicht viel. Mittlerweile hat sich DER Verein in Hamburg aber tatsächlich wieder zu einer vorzeigbaren Größe im deutschen Fussball raufgearbeitet. Die Kritiker, den jetzt die Frage nach Titeln stellen, sei mal locker rübergeworfen: “Abwarten. Ich messe Erfolg nicht alleine an Pokalen oder Schalen!”

    Nun steht am Sonntag die Aufsichtsratwahl an. Mit viel Theater im Vorfeld, weil einige Leute meinen sich in Sachen einzumischen, von denen sie, mit Verlaub; keine Ahnung haben.
    Ich bin selber Mitglied im Supportersclub und das so ziemlich seit den Anfängen 1993. Ich bin auch absolute für das Engagement der Supporters im Verein. Der “Club im Club” ist ungemein wichtig für den HSV – aber auf seiner Ebene.
    Diese sehe ich jedoch wirklich nur im Fanbereich. Experten, die sich um Fanangelegenheiten kümmern und diese verfolgen. Soweit ich mich erinnern kann und verstanden habe, sollte dies das Aufgabengebiet der Supporters sein. Aber wie es anscheinend nicht nur hier der Fall ist: mit steigenden Mitgliederzahlen und damit einhergehend wachsender Größe, steigt auch das Selbstbewußtsein. Das ”wir Hamburger” mit einem guten solchen ausgestattet sind, zeigen wir oft und gerne und überall.

    Viel Vorrede, kurzer Hauptteil. Gurkenschäler bleib bei deinen Gurken, oder wie das Sprichwort heisst. Anfänglich hab ich mich gewundert, dass unser Zaunkönig ins Gespräch gebracht wurde. Mittlerweile ärgere ich mich – oder nein das war vor einem Monat oder so – über das Theater. Alle Seiten haben sich in den letzten Monaten selbst, ungewollt durch den Kakao gezogen. Die Supporters von Attacke bis Schmusekurs und der HSV von der großen Angst bis zum Eingehen von Allianzen mit der Presse. Ob dies stimmt oder nicht sei dahingestellt, dass ist meine Auffassung, die ich hier vertrete.

    Ein Mann, wie Jojo L. gehört auf den Zaun und unter die Fans, nirgendswo anders hin. Eine Kandidatur zeigt, das ausgeprägte Selbstbewusstsein des Jungen, das leider auch mal einen Dämpfer vertragen könnte. Aber ich kann ja fast verstehen, dass er denkt er ist der König und für höhere Aufgaben geboren, wenn ihm jedes Wochenende Tausende an den Lippen hängen und zu ihm aufschauen. Nicht nur wörtlich. Und das mußich sagen, dazu gehöre ich an dem ein oder andren Wochenende auch. Das gebe ich gerne zu. Wie gesagt, seine Position und die der Supporters bleibt unbestritten eine sehr wichtige im Verein. Nur wünsche ich mir für die Zukunft ein wenig mehr Demut und Respekt von Seiten des SC´s.

    Die Reaktion des HSV kann ich nachvollziehen. Gegen eine solche Revolte muss man sich zu Wehr setzen. Inwiefern die Waffen und die Taktik richtig gewählt war, möchte ich lieber nicht diskutieren. Aber Artikel in deutschen Fachzeitschriften über “unseren” Vorsänger, die wirklich ein wenig zu weit gehen, können auch nicht das Mittel zum Zweck sein. Da fragt man sich schon, wer hinter dem und ähnlichen Artiklen steckt bzw. was für weitere ”Maßnahmen” getroffen wurden. Das Lustigste ist, dass ich mir vorstellen kann, dass die gesammelten Werke im Schlafzimmer der Hauptperson über dem Bett hängen… ;D

    Letztendlich eine TV-Soap, wie zu guten ”Verbotene Liebe”-Zeiten. Ich hoffe nur, daß sich alle Beteiligten darauf besinnen, dem nachzugehen, was wirklich zählt: dem Wohl des HSV. Und da denke ich, haben beide Seiten in den letzten Jahren hervorragende Arbeit geleistet.
    Jeder das was er kann, aber dafür 100%.

    In diesem Sinne: NUR DER HSV

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