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Oliver Fritsch Machiavelli Hoeneß

von Oliver Fritsch

Uli Hoeneß ist einer der Verlierer des Tages, doch auf der Pressekonferenz sprach er wie ein Sieger. Er konnte seine Erleichterung (oder war es sogar Genugtuung?) darüber nicht verbergen, Jürgen Klinsmann entlassen zu haben. Es ist auch klar geworden, dass er nie ein Verfechter Klinsmanns war, denn er hatte einige Spitzen für ihn übrig. Und indirekt für die, die seine Verpflichtung guthießen und in die Wege leiteten (also Karl-Heinz Rummenigge). Klinsmanns Nachfolger führte er mit hohen Tönen ein: „Jupp Heynckes ist ein Fußball-Lehrer, und das ist das, was wir jetzt brauchen.“ Eine wenig verschlüsselte Anspielung auf die Unerfahrenheit Klinsmanns. Als würde Hoeneß nicht auch für das Scheitern gerade stehen müssen. Er hat entschieden, und nach Machiavelli ist jede getroffene Entscheidung eine gute Entscheidung. Und vermutlich ist die Entscheidung auch tatsächlich richtig, denn Klinsmann stand schon lange ohne Verbündete da. Vermutlich ist für die aktuelle Bayern-Saison alles besser, als sie Klinsmann zu Ende führen zu lassen.

Bemerkenswert auch, wie wenig Gutes die Bayern-Verantwortlichen dem Gefeuerten nachsagen – jetzt, wo doch eigentlich Diplomatie gefragt wäre. Klinsmann sei sehr enttäuscht gewesen, als er heute morgen von seiner Entlassung in Kenntnis gesetzt worden ist. Und überrascht, denn er habe nach der Niederlage des Bayern-Konkurrenten Wolfsburg damit gerechnet, weitermachen zu dürfen. „Aber nein“, korrigiert Hoeneß, als wollte er sich dabei ins Fäustchen lachen. „Ich denke, dass er nach dem gestrigen Ergebnis dachte, dass es weitergeht. Deswegen war er dann doch überrascht, dass wir heute unsere Meinung so konsequent umgesetzt haben.“ Machiavelli.

Dieser Tag vor dem Fernsehapparat (N24, n-tv, ARD, ZDF, DSF) hat einem auch noch mal vor Augen geführt, wer in Fußballdeutschland als Experte gilt, also welche Riege an Duzern, Bücklingen, Schoßsitzern, Stammtischbrüdern und Wichtigtuern. Tiefpunkt die Sportschau Extra, wo Focus-Chef und Bayern-Aufsichtsrat Helmut Markwort Rede stand. Einer der zahlreichen, die Klinsmann vor der WM 2006 nach Kalifornien jagen wollten – und die jetzt wieder Oberwasser haben. Haben wir es nicht immer gesagt?! Klinsmann kanns nicht. Das ist der traurige und für den Fußball fatale Nebeneffekt der Klinsmann-Entlassung. Die Schwätzer fühlen sich rehabilitiert. Gott, ist mir schlecht. Ich muss ins Bett. Morgen mehr.

17 Kommentare

  1. Stephan schrieb am 27. April 2009:

    Danke Oliver. Tiefe Verneigung. Systemfehler brilliant aufgezeigt!

    Ich kann derzeit gar nicht soviel fressen, wie ich kotzen könnte.

  2. Sebastian schrieb am 27. April 2009:

    Bigotter Haufen! Jetzt schlägt wieder die Stunde der Reaktionäre und Es-schon-immer-gewusst-Haber… Erfahrung muss nun her. Ach ja.

  3. BrandenBlog.com schrieb am 27. April 2009:

    Linktipp // Klinsmann II // Machiavelli…

    Die Granden haben gerichtet. Klinsmann ist weg. Den ganzen Tag habe ich gelesen, gehört, geschaut und überlegt. Ich bin angepisst, ob der Heuchler, Steigbügelhalter, Amateure und kleinen Krautern, die sich zu Hilfsrichtern aufspielt haben. Jeder von…

  4. JK schrieb am 28. April 2009:

    Hier hab ich was ganz Dummes gefunden:
    http://www.thomasbuechler.de/klinsmann.htm

  5. Oliver Fritsch schrieb am 28. April 2009:

    Das ist ne Parodie, JK. Das muss eine Parodie sein. Lieber Gott, lass es eine Parodie sein.

  6. Deutscher Meister wird nur die SGE schrieb am 28. April 2009:

    Konsequente Entscheidung von Hoeneß & Rummenigge: Sie leben noch in den Achtzigern, also stellen sie einen Trainer aus den Achtzigern ein. Erich Ribbeck steht sicher schon für die Heynckes-Nachfolge bereit. Dragoslav Stepanovic sollte sich aber auch Hoffnungen machen.
    Dieser Klub ist der größte Witz. Lange möge er es bleiben!

  7. franzferdl schrieb am 28. April 2009:

    wenn wir jetzt mal diese übliche schwarz-weiß-malerei beseite lassen, die es sich immer nur in platten dualismen gemütlich macht, könnte man sich doch ganz nüchtern einige fragen stellen. nicht nur in bezug auf klinsmann, sondern auch auf die beiden anderen akteure in diesem komödienstadl, vereinsführung & spieler:

    ad klinsmann:

    ist klinsmann automatisch ein guter trainer, nur weil er in ansätzen richtige ideen entwickelt hat?
    (dieser falschen wahrnehmungsweise erlag ich anfangs ebenso, obwohl ich schon damals gerne irgendeinen “löw” an seiner seite gesehen hätte)

    ist es wirklich so schwer, einem profi-spieler zu vermitteln, den ball anzunehmen und sofort zum eigenen (!!!) mann weiterzuspielen? ist es wirklich so schwer, einem profi-spieler zu vermitteln, sich auf dem platz in schnellem tempo fortzubewegen?
    (ich habs schon mal gesagt: das ist für mich alles keine so große sensation, man kann das alles viel tiefer hänger & sollte dafür auch keine 12 oder 24 monate benötigen…)

    gab es möglicherweise gute gründe, ihn zu entlassen? (m.e. ja, & zwar mit drei ausrufezeichen. das, was kritische beobachter schon im herbst/winter angebahnt sahen, radikalisierte sich noch weiter: von neuer, offensiver & attraktiver spielidee war kaum etwas zu sehen, ein taktisches konzept nicht zu erkennen, unfassbare personalentscheidungen kamen hinzu usw. usf. dass die mannschaft ihn spätestens seit feburar nicht mehr ernst nahm, konnte man wöchentlich aufm platz sehen.)

    gibt es eine diskrepanz zwischen powerpoint-präsentation und umsetzung?
    (das ist ja womöglich der eigentliche knaller, wie stark sich die bayern-oberen davon beeindrucken liessen! muss ich auch mal versuchen, vielleicht reichts dann ja auch zu einem lukrativen trainerjob in der bundesliga… wobei: überraschend ist es dann doch nicht, wenn man bedenkt, dass im bayern-aufsichtsrat so pappnasen wie markwort oder ein ehemaliger mckinsey-manager sitzen)

    muss man, um die gesteckten ziele zu erreichen, deshalb im schlimmsten unternehmensberatersprech von irgendwelchen “energiefeldern” labern?

    brauchts des wirklich, den ganzen ökonomistisch-esoterischen sprachschleier?

    ist klinsmann also nur ein symptom einer bestimmten ideologie bzw. weltsicht, die alles und jeden aus der perspektive eines unternehmensberaters wahrnimmt? also doch: mcklinsi? ist sein scheitern womöglich sogar ein gutes zeichen? nicht nur finanzblasen blatzen, sondern eben auch mit heißer luft gefüllte sprechblasen?
    (so wie im übrigen, nicht ganz zu unrecht, gerade die bayerische führungsriege aus einem mischmasch aus laptop & lederhose den politsprech der csu weiterführt, also für eine eher konservativ-wirtschaftsliberalistische weltsicht steht)

    ad führungsriege:
    was will bayern eigentlich angesichts einer lage, die man als große identitätskonfusion interpretieren könnte? hoeness & co. sehen m.e. seit einigen jahren (spätestens seit frühjahr 2006), dass ihre mia-san-mia-mentalität international nicht mehr ausreicht, weshalb sie sich damals ja für neuerungen (also weg vom fussball aus der fussballideologischen antike, hin zu einem ästhetischeren & v.a. leidenschaftlicheren fussballstil) entschieden.

    die frage ist: werden sie den weg weiter bestreiten, indem sie sich einen entsprechend renommierten fussballLEHRER besorgen oder gibts eben einen rückfall in alte, mythologisch überfrachtete zeiten?

    und wenn sie das alles wissen: welchem trainer holen sie, mit welcher kompetenz- und machtausstattung?

    fehler wurden in den letzten jahren mehr als genug gemacht, v.a. die transferpolitik war unter aller sau. insofern sollte m.e. v.a. killerkalle klinsi nach kalifornien folgen & dort sandburgen bauen…

    ad spieler:

    ist es für einen bundesligaspieler wirklich so schwer, den ball technisch sauber anzunehmen, womöglich gar in der bewegung, und sofort zum eigenen (!!!) mann weiterzuspielen? ist es für einen bundesligaspieler wirklich so schwer, sich auf dem platz in schnellem tempo fortzubewegen?

    insgesamt gibts im bayernkader viel zu viele satte, sich selbstüberschätzende spieler, die diskrepanz zwischen anspruch & wirklichkeit ist unfassbar (v.a. schweinsteiger & podolski). der kader ist unglaublich schlecht zusammengesetzt, das wurde ja mittlerweile oft genug und richtig gesagt. die schuld tragen aber sowohl klinsmann (pro oddo, contra jansen entscheidungen…) als auch hoeness & co. (rensing-versprechen, gesamtarchitektur etc.)

    die kaderbaustellen sind deshalb kaum zu überblicken, notwendig ist ein radikaler schnitt. die abhängigkeit von ribéry ist peinlich, die kontinuierlichen leistungseinbrüche von schweinsteiger & co. ebenso, d.h.: dem trainer und killerkalle sollten einige, wenn nicht gar sehr viele spieler (mindestens “lettl”, van bommel, demichelis, oddo, schweinsteiger, rensing, toni, sosa) nach kalifornien folgen…

    vielleicht sollte man auch ganz radikal denken: real zahlt 100 mio für ribéry, das eingenommene geld wird sinnvoll investiert. obwohl: genau an dieser stelle scheints bei bayern am meisten zu hapern – wie gehe ich mit dem durchaus vorhandenen vielen geld sinnvoll um? ein blick gen liverpool oder arsenal lohnt wohl auch hier…

    d.h. summarsumarum: jetzt ist die zeit für den ganz großen goldenen schnitt. der neue manager sollte schon zur neuen saison sein amt antreten, bei der trainersuche mitwirken.

    mein wunschtraum: wenger oder hiddink kidnappen, mit totaler macht ausstatten, hinsetzen, abwarten, bald genießen…

    wahrscheinlichste variante: kahn wird manager, sammer cheftrainer und -ideologe, wiederbelebung mythisch verzerrter alter deutscher und bayerischer tugenden, renaissance des mia-san-mia.

    stellt sich dann nur die frage, ob damit schon das nächste böse erwachen (champions-league-peinlichkeiten) vorprogrammiert wäre…

  8. Francescoli schrieb am 28. April 2009:

    Die Entlassung von Jürgen Klinsmann war überfällig, denn trotz einiger sehr guter Spiele haben sich weder einzelne Spieler noch das Team weiter entwickelt. Das liegt nicht am mangelnden Willen, sondern an der Beschränktheit Klinsmanns. Er war Stürmer, und denen fehlt es in der Regel an taktischen Erfahrungen, um es später zu einem großen Trainer zu bringen. Und er war ein technisch limitierter Stürmer, der vor allem über Willen und Leidenschaft kam. Aber als Trainer? Mit “Bruscht raus. Du muscht di zeige” kann man vielleicht einmal “die Polen durch die Wand hauen”, aber keine Saison mit drei Wettbewerben bestehen. Mark van Bommel sagte, wenn ich mich richtig erinnere, nach dem Wolfsburg-Spiel, als er in der Mixed-Zone nach der angeblich mangelhafte Einstellung gefragt wurde, dass die Spieler sehr wohl Einsatz gezeigt hätten, aber man müsse als Spieler eben auch wissen, wohin man läuft. Spätestens da wusste man: Klinsmann ist bei den meisten Spielern unten durch. Er konnte sie taktisch nicht einstellen, und das führte zunehmend zu Frustration.

    Nichtsdestotrotz muss sich der FCB wandeln: fußballerisch vor allem, aber auch gegenüber der neuen Generation von Fans und in der Außendarstellung. Uli Hoeneß weiß das. KH Rummenigge wohl eher nicht; der würde ja auch ‘ne Blaskapelle in die Südkurve stellen, um die Stimmung zu verbessern… Durch das Klinsmann-Desaster dürften sich die Machtverhältnisse im Klub deutlich zugunsten von Uli Hoeneß verschoben haben.

    Was das Fußballerische anbelangt, ist Don Jupp nicht mehr als eine Übergangslösung. Bin gespannt, wer ab Sommer übernimmt. Hoffentlich ein Trainer, der Direktpassspiel einübt und das nicht unbedingt One-Touch-Fußball nennen muss. Auch könnte man mal wieder mit unseren Verteidigern Abseitsfalle einüben. Da kam unter Klinsmann, Vásquez und Theslof nichts, aber auch gar nichts. Soviel zum Thema Modernisierung.

  9. Deutscher Meister wird nur die SGE schrieb am 28. April 2009:

    Wenn sie Courage hätten, wenn sie Fehler eingestehen könnten, würden Hoeneß & Rummelfliege einfach den fachlich besten deutschen Trainer holen. Der müßte seinerseits seine Mankos analysieren (fehlende Gelassenheit vor allem) und Bayern könnte tatsächlich ein richtiger Fußballverein werden.
    Wer?
    Ralf Rangnick natürlich

  10. NummerNeunzehn schrieb am 28. April 2009:

    Bei allem, was man Klinsmann vorwerfen kann (und was ihm nun auch genüsslich vorgeworfen wird), müssen sich doch die Verantworlichen (Hoeneß und Rummenigge) fragen lassen, wie es zu der jetzigen Situation kommen konnte.

    Zu Beginn der Saison bin ich, wie vele andere, dem Irrtum anheim gefallen, dass die Bayern tatsächlich einen Willen zur umfassenden Veränderung ihres Vereins hatten. Nun ist erwiesen nichts hat sich geändert. Man ist nicht gewillt zugunsten überfälliger Reformen auch nur einen Moment auf den absoluten Erfolg (in die Champions League hätte man es m.E. auch mit Klinsmann noch geschafft) zu verzichten. Wie könnte man auch? Die Identität des FC Bayern und vor allem seiner Fans beruht seit jeher ausschließlich auf der Tatsache erfolgreich zu sein und sich selbst “treu” zu bleiben. Gipfeld in dem typischen (und dumpfen) “Mia san mia”.

    Mit der Entlassung Klinsmanns ist einmal mehr deutlich geworden, dass dieser Verein nicht reformierbar ist, denn ein größerer Umbruch ist auf Bundesliga Spitzenniveau nicht ohne Rückschläge zu haben. Nur ergänzend: ich behaupte nicht, dass es mit Klinsmann definitiv noch eine Wende zum Besseren gegeben hätte, sondern stelle nur fest, dass KEINER den FC Bayern reformieren UND zeitgleich die Erfolgsansprüche befriedigen könnte. Auch ein Arsene Wenger nicht, dessen Name ja immer wieder fällt. Oder hat Wenger bei Arsenal in den letzten Jahren viele Titel geholt?

    So setzen die Bayern lieber Don Jupp ein und volle Kraft zurück in die selige Vergangenheit.

  11. Eisen schrieb am 28. April 2009:

    @FC Bayern
    Jetzt bin ich aber gespannt, wie es nächste Saison weitergeht. Die Neuzugänge tun mir jetzt schon Leid, denn ein Topptrainer wird nicht kommen. Der weiß ja jetzt, dass man beim FCB nicht ungestört arbeiten kann, weil einem der Vorstand sogar in die Aufstellung (Rensing) reinquatscht. Eigentlich sollte man Magath jetzt den Titel wünschen — wenn ihn der VfB nicht viel mehr verdient hätte.

    Aber Vorischt! Wenn der wütende Uli das Festgeldkonto anzapft, kauft er sich einfach Meistertrainer Babbel, Gomez, Khedira und Tasci in einem Rutsch. Deutsche Talente werden beim Rekordmeister ja gerne zu internationalen Spitzenspielern ausgebildet.

    @JK
    Der Mann weiß, wovon er spricht. Immerhin ist er aus NRW, Bayern-Fan und sucht einen Job in 10km Entfernung.

    http://de.gigajob.com/Stellengesuch-14252797/kaufmaennischer-Angestellter-Kaufmann.html
    http://www.fotocommunity.de/pc/account/myprofile/953779

    (whois und Google sei Dank)

    @franzferdl
    Bei einem Beitrag dieser Länge merkt man deutlich, dass der Verzicht auf Groß- und Kleinschreibung das Lesevergnügen verdirbt. Ich konnte ihn leider nicht zu Ende lesen.

    @Uli Hoeneß
    Wie kann man nur auf die Idee kommen, Arsène Wenger würde sich zum FC Bayern München herablassen?

  12. moz schrieb am 28. April 2009:

    @Oliver Fritsch und die Brennpunkt-Sportschau mit Markwort: Das wirklich Erschütternde an der Brennpunktsendung war, dass es sie gab. Oder wie mein Bruder mir spontan smste: “Ich fall vom Glauben ab, ne Sendung am Brennpunkt-Sendeplatz zum Thema FCB … unfassbar.” Die ARD sollte sich schämen. Dafür gibt es DSF und Co.

    @Trainernachfolge: Die Wahl wird zeigen, ob sie je eine vernünftige, überfällige Veränderung wollten und weiter wollen, genauer, welche Kräfte sich da endgültig durchsetzen. Hoeness does not equal Rummenigge. Wahrscheinlich kaufen sie jetzt erst mal wieder die Bundesligakonkurrenz leer (sichert dann wenigstens die nächste Saison wieder den 6-Punktevorsprung)

  13. Lena schrieb am 28. April 2009:

    Jetzt kann Franz B. endlich seinem Spezi sein Versprechen erfüllen. Neuer Trainer des FCB wird *tataaah* Lothar M.

    Schade für Jürgen Klinsmann. Aber ich bin mir sicher, wir haben noch lange nicht alles von ihm gehört. Er wird wiederkommen und Erfolg haben. Aber hoffentlich nicht in Schalke… vielleicht ja schon bald in Manchester City. *ggg

    Aber verstehen kann ich die Bayern. Es war die letzten Spiele ein Ritt auf der Rasierklinge und da zählen nur Siege. Dass Hoeneß jetzt sich etwas von Klinsmann distanziert, ist normal und natürlich. Dennoch finde ich nicht, dass er nicht versucht hat, zu ihm zu halten. Nur jetzt geht es halt getrennte Wege.

    Man stelle sich nur vor: Mit Klinsmann am Ende keine Championsleague! Was wäre da los gewesen. Wenn es jetzt nicht klappt, dann kann man ihnen nicht vorwerfen, nicht alles versucht zu haben. (ok, man wird ihnen trotzdem alles vorwerfen in diesem Fall…)

    Der Markwort war ein grobes Foul der ARD. Hätten auch gleich Anti-Ami-Stoiber aufbieten können. So macht man sich als öffentlich rechtliche Sport-Funk-Anstalt lächerlich. Glückwunsch Sportschau!

  14. latze schrieb am 28. April 2009:

    @Eisen (11):
    Wieso hat Stuttgart den Titel mehr verdient als Wolfsburg?

  15. Eisen schrieb am 28. April 2009:

    Oh, da hab’ ich wohl den Zwinkersmiley vergessen.

  16. Untersinnlich schrieb am 28. April 2009:

    meine gesammelten Aufreger…

    [...] wären da noch die Bayern bzw. der FC Bayern: Haben sie doch glatt den Klinsi rausgeworfen. Als ob sie jetzt besser spielen [...]…

  17. Blog für den kritischen Fußballfreund | direkter-freistoss.de » Mutter Teresa gegen Obama schrieb am 25. Mai 2009:

    [...] diese Scheinharmonie in einen Konflikt eskalieren. Zuerst hatte Hoeneß die Klinsmann-Entlassung mit Genugtuung kommentiert. Und auffälligerweise um Schweigen gebeten (ohne sich freilich selbst daran zu halten). Dann [...]

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