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><channel><title>Blog für den kritischen Fußballfreund &#124; direkter-freistoss.de von coojooxi.com &#187; Allgemein</title> <atom:link href="http://www.direkter-freistoss.de/category/allgemein/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.direkter-freistoss.de</link> <description>Der Blog-Zirkel der Fußball-Presseschau indirekter-freistoss.de von coojooxi.com</description> <lastBuildDate>Tue, 13 Jul 2010 06:12:02 +0000</lastBuildDate> <generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <item><title>Nach der WM: alles retro?</title><link>http://www.direkter-freistoss.de/2010/07/12/nach-der-wm-alles-retro/</link> <comments>http://www.direkter-freistoss.de/2010/07/12/nach-der-wm-alles-retro/#comments</comments> <pubDate>Mon, 12 Jul 2010 15:33:23 +0000</pubDate> <dc:creator>gclobes</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.direkter-freistoss.de/?p=1961</guid> <description><![CDATA[Mit einem nicht unerheblichen schalen Geschmack bin ich dabei, diese WM in Südafrika zu verdrängen. Es bleiben so viele Fragen, die der Fußball der Jetztzeit in seinem Schaufenster der Weltmeisterschaft hinterlassen hat. Irgendwie komme ich mir dabei vor wie in einer fußballerischen Zeitschleife, was allerdings nicht unbedingt mit schönen nostalgischen Gefühlen verbunden ist.
Fangen wir mit [...]No related posts.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem nicht unerheblichen schalen Geschmack bin ich dabei, diese WM in Südafrika zu verdrängen. Es bleiben so viele Fragen, die der Fußball der Jetztzeit in seinem Schaufenster der Weltmeisterschaft hinterlassen hat. Irgendwie komme ich mir dabei vor wie in einer fußballerischen Zeitschleife, was allerdings nicht unbedingt mit schönen nostalgischen Gefühlen verbunden ist<span
id="more-1961"></span>.</p><p>Fangen wir mit dem Spiel selbst an: Wer hat die vielen langweiligen und schlechten Spiele gezählt? Geht es wieder ganz vehement zurück zum Ergebnis- statt zum Erlebnisfußball? Ist 4-4-2 oder auch 4-3-3 heutzutage was altmodisches, weil alle Welt, die Großen wie die Kleinen, nun 4-3-2-1 spielt? Haben wir die endgültige Abkehr vom Heldenfußball und vom &#8220;Kult der Individualität&#8221; erlebt (Brasilien, Argentinien, Italien, ja auch England)? Stehen ab sofort fußballerisch obenan Team- und Organisationskompetenz (was zumindest für uns nicht das schlechteste wäre …)? Sind die neuen Holländer die Wiedergänger der alten Urus? Und wieso gab es um Himmels willen so viele schlechte Torhüterleistungen?</p><p>Kommen wir zu den Schiedsrichtern und den Regeln: Wie erklärt sich bei einer WM diese absurde Unzahl von absolut fragwürdigen bis katastrophalen Schiri-Leistungen (mit dem Kulminationspunkt im Finale)? Warum konnte das nach den Erfahrungen der ersten Runden (Chile – Schweiz, Deutschland – Serbien, Elfenbeinküste – Brasilien, England – Deutschland, Argentinien – Mexiko) nicht seitens der Fifa abgestellt werden? Sind das eigentlich schon gar keine Fehlentscheidungen mehr sondern eher geradezu Regelbeugungen (etwa im Finale!)? Wissen die WM-Schiris eigentlich um das Geheimnis von falschen Einwürfen (in dieser Form wäre so manches Kreisligaspiel lahmgelegt worden …)? Wer kümmert sich nun endlich mal wieder um eine transparente und adäquate Abseitsregel, wenn schon die besten Kontinental-Schiris mit ihrer Auslegung überfordert sind? Hätten Videobeweise und andere technische Hilfsmittel all die Fehler dieser Schiedsrichterelite ausmerzen können? Ist nur deswegen die &#8220;Hand Gottes&#8221; durch die Hintertür wieder salonfähig geworden (Fabiano et al)? Wer beschäftigt sich eigentlich (durchaus auch schon während des Turniers) um die Beliebigkeit, mit der ohne System und vor allem ohne Relation Karten gegeben werden?</p><p>Und last but not least auch noch was Fragwürdiges zum Veranstalter des Ganzen: Haben wir hier ganz stigum eine &#8220;Weltregierung auf Zeit&#8221; gesehen, wie Roland Zorn in der FAS mutmaßt? Eine Weltregierung (&#8220;For the Game, for the World&#8221;), die mir nichts dir nichts auch mit einfachen Drohungen mal die Politik außer Kraft setzt (Nigeria, Frankreich)? Die eigenmächtig aus Markenschutzrechten Fans &#8220;festsetzte&#8221;? Und die den Organisatoren alles Mögliche abverlangt, die Kohle kassiert hat und nun einen Staat, der seine Mittel für wirklich anspruchsvollere Dinge als die Verwaltung und Bewirtschaftung unnützer Stadien bräuchte, im Regen stehen lässt? Wann werden eigentlich die Ausrichterländer endlich mal am Geldsegen einer WM beteiligt?</p><p>Was nun noch fehlt, ist die Frage, wann das Nasenpflaster wieder fröhliche Urständ feiert (wahrscheinlich waren aber Haarbänder dieses mal noch lukrativer für die Hersteller und Vermarkter)? Und natürlich die alles elektrisierende Frage: Was wird aus unseren Jungs, aus unserer wirklich vielversprechenden Mannschaft? Aber das ist ein ganz anderes Kapitel – und überhaupt nicht retro.</p><p>No related posts.</p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.direkter-freistoss.de/2010/07/12/nach-der-wm-alles-retro/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>22</slash:comments> </item> <item><title>Lahm gegen Ballack – endlich ein Treffer für die Bild-Zeitung</title><link>http://www.direkter-freistoss.de/2010/07/07/lahm-ballack-dfb-spanien-halbfinale-kapitaen/</link> <comments>http://www.direkter-freistoss.de/2010/07/07/lahm-ballack-dfb-spanien-halbfinale-kapitaen/#comments</comments> <pubDate>Wed, 07 Jul 2010 12:30:35 +0000</pubDate> <dc:creator>Gast</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Bild-Zeitung]]></category> <category><![CDATA[Joachim Löw]]></category> <category><![CDATA[Michael Ballack]]></category> <category><![CDATA[Nationalmannschaft]]></category> <category><![CDATA[Philipp Lahm]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.direkter-freistoss.de/?p=1956</guid> <description><![CDATA[Von Alexis Mirbach Gratulation! Fünf Tage vor dem Ende der WM 2010 hat auch der deutsche Boulevard sein erstes Tor geschossen. Die Bild-Zeitung hat in ihrer Dienstagsausgabe den „Machtkampf Lahm gegen Ballack“ ausgerufen. Leider ist die Frage momentan so spannend wie ein Sack Reis, der in der ukrainischen Steppe umfällt. Dort und in Polen wird [...]verwandte Artikel:<ol><li><a
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id="more-1956"></span>.</p><p>Die zukünftige Rolle von Michael Ballack wäre ein wunderbares Thema für ein Sommerloch nach der WM. Aber wer möchte sich derzeit ernsthaft damit beschäftigen, was wäre, wenn Ballack wieder zurückkäme? Sechs Tage vor dem möglichen Gewinn der Weltmeisterschaft? Niemand! Es handelt sich schlichtweg, um die klassische Phantomdiskussion. Die Frage ist schlichtweg nicht relevant. Eine (Fußball-)Problmatik ist hingegen, dass die Schlagzeilen um Ballack die Stimmung in der deutschen Mannschaft negativ beeinflussen könnte. Besteht daran ein öffentliches Interesse?</p><p>Man kann sich natürlich auch für den bislang vorbildlichen Kapitän Philipp Lahm an den Kopf langen. „Freiwillig gebe ich die Binde nicht zurück!“, hat der Münchner den Reportern verraten. Eine ehrliche Aussage, die zeigt, wieviel Spaß Lahm an seiner Aufgabe hat. Geschadet hat er Deutschland mit seiner Spielfreude als Kapitän keineswegs. Sein Verhalten war auch nur von demher ungeschickt, weil der Medien-Profi hätte wissen können, was die Reporter aus diesem normalen Satz machen: überflüssige Überschriften.</p><p>Es gibt auch keinen Grund, Michael Ballack an den Pranger zu stellen. Die Weltregie des Fernsehens hat ihn während des Argentinien-Spiels mit betrübter Miene gezeigt. Abgesehen davon, dass es nur wenige Menschen schaffen, neunzig Minuten lang zu grinsen, wäre ein kurzes Stimmngstief Ballacks nicht verwerflich. Der Ex-Kapitän ist bekanntermaßen durch ein grobes Foulspiel um seinen WM- Traum gebracht worden. Und selbst Fußball zu spielen, ist erwiesenermaßen vergnüglicher als Zuschauen. <em>Spiegel Online</em> titelte am Folgetag „Capitano Ade“. Unangebrachte Häme.</p><p>Der freiwillige Besuch Ballacks bei der Mannschaft reiht sich in fragwürdige Thematisierungen im Vorfeld der WM ein. Die geplatzte Vertragsverlängerung des Bundestrainers regte die „Bild“-Zeitung mehr auf als den Betroffenen Joachim Löw selbst. Das Massenblatt hatte die „vollkommen überzogenen Gehaltsforderungen“ des Gespanns Bierhoff/Löw exklusiv ausgeplaudert. Der Verdacht, dass die geheimen Informationen direkt aus dem Pressebereich des DFB durch einen Ex-Springer-Mann kamen, lag auf der Hand. Zudem gibt es wohl keinen Arbeitnehmer der nach guten Leistungen nicht wie Löw mit mehr Gehalt spekuliert.</p><p>Auch über die plötzliche Liebe zu Kevin Kuranyi konnte man sich wundern. Dass Lukas Podolski als Linksfüßer systemrelevant für Löws 4-2-3-1 ist, wollten nur wenige verstehen. Dass Mario Gomez und Miroslav Klose als gesetzte Nummer 1 über eine komplette Saison hinweg ebenso wie der Schalke-Stürmer mindestens fünfzehn Bundesliga-Tore schießen, fiel niemandem ein. Eines hat Joachim Löw schon vor dem Halbfinale bewiesen: Er hat mit seinem Entscheidungen schlicht recht gehabt.</p><p>Kritik gehört zum Geschäft des Journalismus. Und jeder mach Fehler. Aber statt nun einen Streit der deutschen Kapitäne herbeizuflehen, wäre Löws Triumph über die vielen Kritiker weitaus interessanter. Denn die DFB-Elf hat schon jetzt ein tolles Turnier gespielt. Das mögliche Duell zwischen Lahm und Ballack ist die erste größere Missstimmung im deutschen Team – in fast sieben Wochen. Der Boulevard hat damit seinen ersten Treffer gelandet. Doch dieser Schuss ist vor dem Halbfinale gegen Spanien ein ärgerliches Eigentor.</p><p><em>Alexis Mirbach ist freier Journalist und schreibt für Focus Online.</em></p><p>verwandte Artikel:<ol><li><a
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isPermaLink="false">http://www.direkter-freistoss.de/?p=1948</guid> <description><![CDATA[Gestern sollte die Meldung die Runde machen, dass der DFB ein Interview mit dem 54er Weltmeister Horst Eckel in der Wochenzeitung Junge Freiheit zensiert habe. Angeblich weil die Junge Freiheit in der Vergangenheit kritisch über Theo Zwanziger berichtet habe. So steht es in der Pressemitteilung der Zeitung.
Der Autor des Interviews Moritz Schwarz sagt auf fernmündliche [...]verwandte Artikel:<ol><li><a
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href='http://www.direkter-freistoss.de/2010/02/24/zwanziger-kempter-amerell-langer-dfb-prozess/' rel='bookmark' title='Permanent Link: DFB ./. Amerell: Zwanzigers Verteidigung und die Eitelkeit des Präsidenten'>DFB ./. Amerell: Zwanzigers Verteidigung und die Eitelkeit des Präsidenten</a></li><li><a
href='http://www.direkter-freistoss.de/2010/03/09/amerell-roth-sms-zwanziger-kempter-ruecktritt-klage-dfb/' rel='bookmark' title='Permanent Link: DFB-Affäre: Rücktrittsgerüchte, Anzeigen, SMS und andere heikle Dinge kurz vor der WM'>DFB-Affäre: Rücktrittsgerüchte, Anzeigen, SMS und andere heikle Dinge kurz vor der WM</a></li></ol>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Gestern sollte die <a
href="http://www.newsmax.de/dfbskandal-um-jfinterview-mit-fuballlegende-horst-eckel-news59493.html">Meldung</a> die Runde machen, dass der <strong>DFB</strong> ein Interview mit dem 54er Weltmeister <strong>Horst Eckel</strong> in der Wochenzeitung<em> Junge Freiheit</em> zensiert habe. Angeblich weil die<em> Junge Freiheit</em> in der Vergangenheit <a
href="http://www.jf-archiv.de/online-archiv/file.asp?Folder=08&amp;File=200849112812.htm">kritisch über Theo Zwanziger berichtet</a> habe. So steht es in der Pressemitteilung der Zeitung<span
id="more-1948"></span>.</p><p>Der Autor des Interviews <strong>Moritz Schwarz</strong> sagt auf fernmündliche Nachfrage, dass er während eines Telefonats mit <strong>Thomas Hackbarth</strong>, einem Mitglied der DFB-Presseabteilung, mitgehört habe, wie Eckel, in einer anderen Leitung, dazu gedrängt worden sei, dem Abdruck seines Gesprächs nicht zuzustimmen.</p><p>Hackbarth, in der Pressemitteilung der Jungen Freiheit fälschlich als DFB-Pressesprecher bezeichnet, verneint hingegen auf Nachfrage. Er habe der Zeitung lediglich mitgeteilt, dass Eckel einen Abdruck ablehne – in Absprache mit Eckel.</p><p>Schwarz <a
href="http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M58fd04d21ef.0.html">beharrt</a> auf seiner Version: &#8220;Herr Eckel wurde vom DFB bevormundet und manipuliert. Der DFB hat uns belogen und zensiert.&#8221; Und so erscheint heute in der <em>Jungen Freiheit</em> der Artikel &#8220;Das gestohlene Interview. Chronologie eines Skandals: DFB setzt Horst Eckel unter Druck&#8221;. Statt des Interviews sieht man ein verschwommenes Blatt Papier, ergänzt mit der <a
href="http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M577c26aa957.0.html">Chronologie</a> der Ereignisse.</p><p>Die eine Seite schreit Skandal, die andere mauert. Vielleicht wollte der DFB einfach verhindern, dass der 78-jährige Eckel in einem fraglichen Umfeld zitiert wird. Die <em>Junge Freiheit</em> ist eine konservative Wochenzeitung, die die <em>Zeit</em> und ihrer Plattform <em>Netz gegen Nazis</em> in der Nähe des Rechtsextremismus einstufen. Auch die <em>taz</em> <a
href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/mit-stauffenbergs-degen/">beäugt</a> die politische Ausrichtung der Zeitung immer wieder. Für Aufsehen sorgen oft die Interviews auf Seite 3. Auch weil dort rechtskonservativen Gedanken und rechtskonservativ Denkenden Platz eingeräumt wird. Politiker, die dieser Zeitung Rede und Antwort stehen, machen sich allein deswegen leicht angreifbar, wie <a
href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article8157951/Mike-Mohring-wegen-Interview-unter-Beschuss.html">jüngst</a> der CDU-Chef Thüringens Mike Mohring.</p><p><em><strong>Jens Peters</strong> bloggt auf <a
href="http://catenaccio.de/">catenaccio.de</a></em></p><p>verwandte Artikel:<ol><li><a
href='http://www.direkter-freistoss.de/2010/02/20/zwanziger-amerell-langer-prozess-dfb/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Amerell und DFB sehen sich vor Gericht'>Amerell und DFB sehen sich vor Gericht</a></li><li><a
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isPermaLink="false">http://www.direkter-freistoss.de/?p=1943</guid> <description><![CDATA[Nein, wir reden jetzt mal nicht von den zum Teil grotesken Torhüterpannen bei der WM. Auch anderswo wird kräftig ins Fettnäpfchen getreten, wofür man sich dann entschuldigen, ja bis zur höchsten Instanz rechtfertigen muss. Nehmen wir drei Beispiele mit Fernsehbezug, aus England, Deutschland und Korea.
Die Engländer traf es hart. Die einzige nennenswerte Szene der englischen [...]No related posts.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Nein, wir reden jetzt mal nicht von den zum Teil grotesken Torhüterpannen bei der WM. Auch anderswo wird kräftig ins Fettnäpfchen getreten, wofür man sich dann entschuldigen, ja bis zur höchsten Instanz rechtfertigen muss. Nehmen wir drei Beispiele mit Fernsehbezug, aus England, Deutschland und Korea<span
id="more-1943"></span>.</p><p>Die Engländer traf es hart. Die einzige nennenswerte Szene der englischen Auftaktpartie, die von Erfolg gekrönt war, hatte der übertragende Sender ITV ausgeblendet. Werbung lief, als Steven Gerrard in der 4. Minute das 1:0 gegen die USA erzielte. Hatte ITV nicht damit gerechnet, dass England so schnell oder überhaupt ein Tor schießen könnte? Der Erklärungsversuch des Moderators (in der Halbzeit!) war jedenfalls ziemlich lahm: &#8220;Ich glaube, es gab eine Unterbrechung in unserer Übertragung.&#8221; (Ob ITV auch im vergangenen Jahr so lapidar vermerkt hat, dass man ganz ähnlich den Siegtreffer von Everton gegen den FC Liverpool im FA-Cup verpasste?)</p><p>Noch härter, weil wesentlich brisanter und politischer ist der Fall in Deutschland. ZDF-Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein ließ in der Halbzeitanalyse zu Kloses Tor gegen Australien die Sau raus: &#8220;Und für Miroslav Klose ein innerer Reichsparteitag, jetzt mal ganz im Ernst, dass er heute hier trifft.&#8221; Unschön, ganz zweifellos und nicht gerade sehr überlegt. Ob deswegen aber gleich Regierungsstellen den Vorfall und die Entschuldigungsreaktion des ZDF bewerten müssen, ist doch recht fraglich (&#8220;Dementsprechend sind wir mit der Reaktion des ZDF zum jetzigen Zeitpunkt zufrieden&#8221;, sagte ein Regierungssprecher). Viel verwunderlicher erscheint in dem Zusammenhang doch eher, dass sich bislang niemand (noch nicht mal das ZDF) damit auseinandersetzt, was die Dame fachlich sonst so absondert. Momentan fällt sie eigentlich nur durch eine gewisse Hingerissenheit gegenüber ihrem Duz-Kumpanen und &#8220;Ko-Experten&#8221; Oliver Kahn auf.</p><p>Wie viel irdischer dagegen die &#8220;Panne&#8221; in Korea. In Nordkorea wurde, ohne die Rechte dafür zu haben, das Eröffnungsspiel übertragen. Der zuständige südkoreanische Sender warf den Brüdern im Norden daraufhin &#8220;Sendepiraterie&#8221; vor und will die Lücken im Übertragungsnetz suchen, um danach über &#8220;Gegenmaßnahmen&#8221; zu entscheiden. Da Piraterie zwischen den beiden Koreas ja eine nicht ganz unerhebliche Rolle spielt in den letzten Jahren und Monaten, kann es sich eigentlich nur um eine Variante der Programmpiraterie handeln: nur noch südkoreanische Spiele übertragen und so zur Destabilisierung Nordkoreas beitragen.</p><p>Und noch was, das aber nicht in unsere Zuständigkeit fällt: Um den quasistaatlichen Versuch der FIFA, 36 holländische Supporterinnen in einem FIFA-Büro festzusetzen, weil Blatters Truppen ihnen wegen ihrer orangenen Trikots (!) Guerrilla-Marketing für eine nichtlizenzierte Biermarke vorhielt, sollten sich nicht Blogger sondern Gerichte kümmern. Oder zählt so etwas nicht mehr als Freiheitsberaubung, wenn es die präpotente Fußballorganisation &#8220;for the good of the game&#8221; tut?</p><p>No related posts.</p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.direkter-freistoss.de/2010/06/15/wm-splitter-entschuldigte-und-unentschuldigte-vorfalle/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>10</slash:comments> </item> <item><title>Das @ ist rund</title><link>http://www.direkter-freistoss.de/2010/06/09/twitter-wm/</link> <comments>http://www.direkter-freistoss.de/2010/06/09/twitter-wm/#comments</comments> <pubDate>Wed, 09 Jun 2010 18:00:53 +0000</pubDate> <dc:creator>drsoccer</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Twitter]]></category> <category><![CDATA[Web 2.0]]></category> <category><![CDATA[WM]]></category> <category><![CDATA[World Cup]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.direkter-freistoss.de/?p=1936</guid> <description><![CDATA[Dass die WM in diesem Jahr außer in Südafrika und im Fernsehen, sondern auch im Web 2.0 stattfinden würde, war spätestens seit der Nominierung von Ronaldo durch einen brasilianischen Telefondienstleister klar. Statt für die Seleçao geht der Torschützenkönig von 2002 nun als @ClaroRonaldo in der Twitter-Liga an den Start. Auf 140 Zeichen soll er die [...]No related posts.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Dass die <strong>WM</strong> in diesem Jahr außer in Südafrika und im Fernsehen, sondern auch im <strong>Web 2.0</strong> stattfinden würde, war spätestens seit der Nominierung von Ronaldo durch einen brasilianischen Telefondienstleister klar. Statt für die Seleçao geht der Torschützenkönig von 2002 nun als <a
href="http://twitter.com/ClaroRonaldo">@ClaroRonaldo</a> in der Twitter-Liga an den Start. Auf 140 Zeichen soll er die WM kommentieren und noch bevor es richtig losgeht, hat Ronaldo schon mehr als 188.000 Follower. Zum Vergleich: <a
href="http://twitter.com/saschalobo">@SaschaLobo</a>, Deutschlands Twitter-Titan, bringt es auf etwa 38.000 Follower<span
id="more-1936"></span>.</p><p>Allerdings ist die Twitter-Nutzung durch Sportler noch längst nicht so weit verbreitet wie in anderen Zweigen der globalen Unterhaltungsindustrie &#8211; jedoch ist es unwahrscheinlich, dass gerade das Großereignis WM hier für einen Anschub sorgt. In Zeiten der turnierbedingten Geheimniskrämerei dürfte das <strong>Modell del Bosque</strong> Schule machen: Der knorrige Spanier hat seinen Spielern den direkten Kontakt mit ihren Fans verboten (vgl. den <a
href="http://wmlive.zdf.de/ZDFsport/inhalt/30/0,5676,8077214,00.html">Beitrag</a> von Malte Krohn für zdf.de). Auch in der deutschen Nationalmannschaft sind keine Twitterer aktenkundig, sieht man mal vom soliden (und zur Zeit selig schlafenden) PR-Account für <a
href="http://twitter.com/podolski10">Lukas Podolski</a> ab (allein der Nachwuchsspieler <a
href="http://twitter.com/LewisHoltby">Lewis Holtby</a> scheint einigermaßen selbstständig auf Twitter unterwegs, allerdings agiert er während der WM unterhalb der Wahrnehmungsschwelle).</p><p><strong>Wie aber sieht es bei den Sportjournalisten aus?</strong> Die Vorzeige-Schreiber tasten sich eher zögerlich an das Format heran und greifen damit die eher skeptische Haltung ihrer Kollegen aus anderen Ressorts auf (gerade im Bereich der Politik hat Twitter bisweilen haarsträubende Ablehnung und Spott geerntet).</p><p>Blickt man nur ein wenig <strong>über den Tellerrand</strong>, so sieht das etwas anders aus. Gerade im englischsprachigen Raum setzen sich sachkundige Vertreter des schreibenden Faches aktiv mit der neuen Kommunikationssituation auseinander, wenngleich auch hier noch große Unterschiede herrschen. In einer kurzen <a
href="http://www.wsc.co.uk/content/view/5434/38/">Bestandsaufnahme</a> für <strong>When Saturday Comes</strong> hat <strong>Mark Segal</strong> festgestellt, dass gerade die &#8220;lautesten&#8221; Kollegen vom sportlichen Teil des Boulevards Twitter bislang eher meiden oder sich dem Feedback ihrer Follower verweigern. Insgesamt bleibt das Fazit: Twitter bewegt auch den Sportjournalismus, doch ist es noch zu früh, um sichere Aussagen über Auswirkungen und künftige Nutzung machen zu können.</p><p>Als ausgewiesener Fan neuer <a
href="http://www.direkter-freistoss.de/2008/06/29/em-zweinull/">Mediensportumgebungen</a> und <a
href="http://www.direkter-freistoss.de/2009/08/08/totaler-fusball/">-formate</a> hat Dr. Soccer nun den Versuch unternommen, mit Hilfe von Twitter an einer neuen Form der &#8220;Medienschau&#8221; zu basteln. Auf dem eigens dafür angelegten Profil <a
href="http://www.twitter.com/doktorsoccer">@doktorsoccer</a> ist ein <strong>vorläufiger Kader von &#8220;Perspektiv&#8221;-Twitterern </strong>aufgelistet, der die 140-Zeichen-Mitteilungen zur WM integriert. Neben den üblichen Verdächtigen aus Deutschland wie <a
href="http://www.twitter.com/freistoss">@freistoss</a>, <a
href="http://www.twitter.com/11freunde_red">@11freunde_red </a><a
href="http://www.twitter.com/dogfood">@dogfood</a>, oder <a
href="http://www.twitter.com/weinreich">@weinreich</a> findet sich auch &#8220;expat&#8221; <a
href="http://www.twitter.com/honigstein">@honigstein</a>. Honigstein tummelt sich im sehr lebendigen Twitterland Großbritannien, dort sind u.a. Magazine wie <a
href="http://www.twitter.com/fourfourtwo">@fourfourtwo</a> oder eben <a
href="http://www.twitter.com/WSC_magazine">@WSC_magazine</a> am Start. Und auch in den nicht gerade als &#8220;fußball-freundlich&#8221; bekannten USA sind einige gute Twitter-Autoren am Start, wie <a
href="http://twitter.com/GrantWahl">@GrantWahl</a>, <a
href="http://twitter.com/SoccerInsider">@SoccerInsider</a> oder <a
href="http://twitter.com/OnwardSoccer">@OnwardSoccer</a> verdeutlichen. Außer &#8220;echten&#8221; Personen twittern auch leistungsstarke Datenbanken wie <a
href="http://twitter.com/Footbalistic">@Footbalistic</a> und<a
href="http://www.twitter.com/castrolfootball"> @castrolfootball</a> oder die Taktikexperten von <a
href="http://twitter.com/Zonal_Marking">@zonal_marking</a>. Auf diese Weise ergibt sich ein interessanter Mix aus Info-Häppchen zur WM, die nicht selten abseits vom Weg liegen oder einfach eine andere Perspektive auf die Ereignisse nördliche des Kap liefern.</p><p>Im Gegensatz zu den Mannschaften kennt der Nominierungsprozess für die <a
href="http://twitter.com/doktorsoccer/wm-experten">Twitter-Liste der &#8220;WM-Experten&#8221;</a> keinen Schlusstermin &#8211; wenn sich also neue Talente in den Vordergrund twittern, kann der Kader beliebig erweitert werden. Nicht ausgeschlossen ist auch, dass sich die Liste in den nächsten Tagen und Wochen verzweigt und spezialisiert (eine Zusammenfassung der &#8220;Statistik-Twitterer&#8221; deutet sich bereits an, ebenso denkbar wäre eine &#8220;nationale&#8221; Sortierung der Profile oder eine Gruppierung in &#8220;einsprachigen&#8221; Listen).</p><p>Sachdienliche Hinweise  nimmt Dr. Soccer gerne entgegen, wahlweise als @-reply oder Kommentar im Blog. Voraussichtlich folgen hier auch gelegentliche Updates, spätestens nach der Gruppenphase sollte Zeit für ein erstes Fazit sein.</p><p>Und nun heißt es frei nach Franz Beckenbauer: <strong>Geht´s raus und twittert!</strong></p><p>No related posts.</p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.direkter-freistoss.de/2010/06/09/twitter-wm/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>3</slash:comments> </item> <item><title>Nachtrag aus Blankenese: Gerettet!</title><link>http://www.direkter-freistoss.de/2010/05/21/blankenese-landesliga-hamburg-ballack-bayern/</link> <comments>http://www.direkter-freistoss.de/2010/05/21/blankenese-landesliga-hamburg-ballack-bayern/#comments</comments> <pubDate>Fri, 21 May 2010 14:37:56 +0000</pubDate> <dc:creator>Oliver Fritsch</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Amateurfußball]]></category> <category><![CDATA[Bayern München]]></category> <category><![CDATA[Landesliga Hammonia]]></category> <category><![CDATA[Michael Ballack]]></category> <category><![CDATA[SV Blankenese]]></category> <category><![CDATA[Thomas Tuchel]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.direkter-freistoss.de/?p=1932</guid> <description><![CDATA[Schuldig bin ich noch die Nachricht vom Vollzug des Blankeneser Klassenerhalts. Am 4. Mai rupften wir (um in den Jargon der Hamburger Lokalberichterstattung zu wechseln) den SC Sperber mit 1:0. Bei den Nordstädtern zogen wir ein konterorientiertes 4-5-1 auf. Es war unser bestes Spiel, es war überhaupt das beste und schnellste Spiel, das ich in [...]verwandte Artikel:<ol><li><a
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id="more-1932"></span>.</p><p>Allerdings hat seine Abseitsfalle nicht geklappt, weswegen wir zu einigen klaren Chancen kamen. Dass wir durch einen direkten Freistoß gewannen, war kein Zufall. Denn Standards hatten wir zuvor auf dem Trainingsgelände in der Blankeneser Führungsakademie geübt, also auf militärischem Sperrgebiet, unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Das kann nur der als Witz erkennen, der das Spiel gesehen hat. Denn unsere dem Tor vorausgehenden Varianten in diesem Spiel waren zum Wegschauen: den Anstoß direkt aufs Tor gekullert, ein missglückter indirekter Freistoß (und das mir!), ein Anlauftrick, bei dem die Zuschauer uns auslachten. Es sind die peinlichen Momente im Trainerleben, wenn die Freistoßtricks misslingen. Man fühlt sich vorwurfsvollen Blicken ausgesetzt.</p><p>Am Siegtor aber konnte man ablesen, warum ich die Hartplatzhelden gegründet habe. <strong>Marcel Plewka</strong>, unsere Nummer 9, schweißte den Ball aus fünfundzwanzig Metern oben rechts ins Torwarteck (71.). Leider lief keine Kamera, besser kann das auch kein Profi. Ohne Zweifel war er bester Mann auf dem Platz, zumal unser Stürmer mindestens auch fünf Eckbälle des Gegners entschärfte. Vergessen wollen wir natürlich nicht, dass Keeper <strong>Claus Hencke</strong> in der 2. Minute einen Elfmeter halten musste. Und sonst auch noch das eine oder andere.</p><p>Nach dem Spiel großer Jubel, Gesänge, ein paar schöne Bilder auf dem Handy, ein Notarztruf, das übliche halt. Die Fussballwurst, die für den Grimme Online Award nominiert ist, war übrigens auch da und hat etwas <a
href="http://www.fussballwurst.de/2010/05/16/der-langzeitwursttest-beim-sc-sperber/">notiert</a>.</p><p>Zum Auswärtsspiel in <strong>Rugenbergen</strong> vier Tage später wollten wir dem Aufstiegskandidaten nicht den roten Teppich ausrollen. Der Schiedsrichter offenbar aber schon. Sein Handelfmeter für den Gastgeber nach 10 Minuten war eine kreative Entscheidung. Da wir zudem 55 Minuten in Unterzahl spielen mussten, war das 0:3 nicht so tragisch, zumal die beiden anderen Tore in der Schlussphase fielen. Rugenbergen geht nun wohl als Tabellenzweiter in die Aufstiegsrunde.</p><p>Mein Fazit seit Amtsantritt (ist Trainer eigentlich ein Amt?): 11 Spiele, 16 Punkte, 3 Plätze geklettert, Klasse trotz vieler Verletzungen gehalten. Dank einer guten Mannschaft, einer guten Teamleistung. Den Abstieg haben wir aber zugegebenermaßen auch deswegen vermieden, weil die Konkurrenz (Nienstedten, Eidelstedt, VfL 93) kaum gepunktet hat.</p><p>Mein erster Eindruck vom Hamburger Amateurfußball: zu wenige Zuschauer. Zu unseren Heimspielen auf Waldesruh verirren sich manchmal fünf Rentner. Nichts gegen Rentner, aber wir müssen die Jungen wieder gewinnen. Nicht hilfreich ist die neue Anstoßzeit der Bundesliga um 15.30 Uhr. Wenn der HSV dann spielt, kommen noch zwei Mann weniger. Auch wenn er um 17.30 Uhr spielt. Und der HSV, der Europa-League-Teilnehmer, hat in dieser Saison oft sonntags gespielt. Der Bundesligaspielplan ist nicht die Ursache für den Zuschauerschwund, aber ein zusätzliches Hindernis für die Amateure. Sind nicht ohnehin die schönsten und spannendsten Bundesliga-Spieltage die beiden letzten, wenn alle neun Spiele zeitgleich stattfinden? Gut, der 34. in diesem Jahr war eher langweilig, weil die meisten Entscheidungen bereits gefallen waren – der Bochumer Abstieg spätestens zur Halbzeit.</p><p>Was noch? Mit Thomas Tuchel hab ich über Trainersein und veraltete Fußballregeln <a
href="http://www.zeit.de/sport/2010-05/tuchel-mainz-trainer">geredet</a>, Bayern München hat dieses Jahr enorm <a
href="http://www.zeit.de/sport/2010-05/bayern-robben-gaal-hoeness">an Sympathie gewonnen</a>, und den Verlust von <strong>Michael Ballack</strong> halte ich für kapital. Das darf man gerne anders sehen. Was mich aber ein wenig fassungslos macht: dass „Vize-Ballack“ für die WM 2002 verhöhnt wird, also ein verlorenes Finale, an dem er gar nicht teilnahm. Und dem eine Heldentat seinerseits vorausging: ein taktisches Foul, das eine Gelbsperre nach sich zog. Und für die Fußballinteressierten hier: Die erste Gelbe Karte gegen Ballack aus dem Achtelfinale gegen Paraguay war eine Fehlentscheidung. Was ist daran lustig?</p><p>verwandte Artikel:<ol><li><a
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isPermaLink="false">http://www.direkter-freistoss.de/?p=1925</guid> <description><![CDATA[Michael Ballack wird nicht an der WM in Südafrika teilnehmen können, weil er, sagen wir mal ziemlich übel von Kevin Prince Boateng gefoult wurde. Die Facebook-Gruppe „We hate you, Kevin Prince“ hat nach einem Tag rund 2.000 Mitglieder, eine Facebook-Gruppe „We love you, Michael Ballack“ gibt es nicht.
Es ist sehr erstaunlich, wie der Ausfall des [...]verwandte Artikel:<ol><li><a
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href='http://www.direkter-freistoss.de/2008/10/23/ja-schon-offentlich-und-laut/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Ja schön öffentlich und laut!'>Ja schön öffentlich und laut!</a></li></ol>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Michael Ballack</strong> wird nicht an der WM in Südafrika teilnehmen können, weil er, sagen wir mal ziemlich übel von <strong>Kevin Prince Boateng</strong> gefoult wurde. Die <a
href="http://www.facebook.com/?ref=home#!/group.php?gid=124442907581975&amp;ref=ts">Facebook-Gruppe „We hate you, Kevin Prince“</a> hat nach einem Tag rund 2.000 Mitglieder, eine Facebook-Gruppe „We love you, Michael Ballack“ gibt es nicht<span
id="more-1925"></span>.</p><p>Es ist sehr erstaunlich, wie der Ausfall des Kapitäns der deutschen Nationalmannschaft, der diese zu einem Vize-Weltmeistertitel, zu einem dritten WM-Platz und zur Vize-Europameisterschaft geführt hat, in der Presse, aber auch in den Leser-Kommentaren aufgenommen wird. Wenige Journalisten erkennen die Bedeutung des „Capitano“ für die Mannschaft, und noch wenigere erinnern sich an seine Führungsqualität. Hat jemand noch das Freistoßtor gegen Österreich bei der vorigen EM vor Augen, den unbedingten Willen, den dieses Tor symbolisierte?</p><p>Ballack wurde bislang respektiert, aber nie geliebt. So wenig Anerkennung für herausragende Leistung hat bislang seit <strong>Lothar Matthäus</strong> kein anderer Spieler der DFB-Elf erfahren. Matthäus trug jedoch selbst dazu bei, indem er seinen Abgang verpasste und bei der EM 2000 ohne Form noch mal den Libero gab. Ballacks Rolle und seine Bedeutung für die Nationalmannschaft sind eine andere. <strong>Joachim Löw</strong> weiß das, auch wenn er jetzt versucht, den anderen Spielern und den Fans Mut zu machen.</p><p><strong>Bastian Schweinsteiger</strong> soll es nun richten. Der „Basti“, der zum [korrigiert] Bastian wurde, vom „Schweini“ zum „Schweinsteiger“ in dieser sehr guten Saison für ihn. Man kann seine Art zu spielen mögen, seine technischen Fähigkeiten, seine Zweikampfstärke, die elegant wirkt, und seine Möglichkeiten, das Spiel nach vorne zu eröffnen. Doch der Anführer bei den Bayern ist Mark van Bommel. Schweinsteiger hat sicher intern an Rang gewonnen, aber er ist noch nicht der „Leader“. Eine Führungsposition muss man sich in einem Team erarbeiten, sie kann nicht per Dekret erteilt werden.</p><p>Michael Ballack spielt oft langsam, zudem bescheinigen ihm die Experten eine nur durchschnittliche Saison. Viele werten seinen Ausfall als eine gute Möglichkeit für das junge Team, noch enger zusammenzurücken und den Generationswechsel im Mittelfeld herbeizuführen. Dass Torsten Frings keine Option mehr ist, hat man beim DFB-Pokalendspiel gesehen. Löw hält große Dinge auf <strong>Sami Khedira</strong>, nach langer Verletzung und der Erfahrung von nur zwei Länderspielen ein fraglicher Ersatz.</p><p>Ballack wird nicht zu ersetzen sein. Wahrscheinlich wäre das deutsche Team auch mit seinem Kapitän nicht ins Endspiel in Südafrika gekommen. Es gibt ganz andere Baustellen im Team: die Torhüterposition, die Außenverteidiger, der Sturm, der diese Saison kaum Spielpraxis gesammelt hat. Jetzt so zu tun, als könnte der Ausfall Ballacks auch ein Gewinn in diesem fragilen Gebilde sein, ist Pfeifen im Wald. Der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft hätte mehr Respekt verdient.</p><p>verwandte Artikel:<ol><li><a
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isPermaLink="false">http://www.direkter-freistoss.de/?p=1914</guid> <description><![CDATA[Lange nichts mehr gemeldet vom Abstiegskampf in der Hammonia-Staffel der Landesliga Hamburg. Er geht nun in seine entscheidende Phase. Noch vier Spiele, die SV Blankenese könnte am Sonntag einen großen Schritt gehen. Mit einem Sieg gegen den direkten Konkurrenten SV Eidelstedt (korrigiert, danke, Geert) wären wir fast schon gerettet.
Am vorigen Sonntag siegten wir 2:1 [...]verwandte Artikel:<ol><li><a
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href='http://www.direkter-freistoss.de/2010/01/25/sv-blankenese-trainer-fritsch-landesliga-hammonia/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Wir ziehen los mit ganz großen Schritten'>Wir ziehen los mit ganz großen Schritten</a></li></ol>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Lange nichts mehr gemeldet vom Abstiegskampf in der Hammonia-Staffel der <strong>Landesliga Hamburg</strong>. Er geht nun in seine entscheidende Phase. Noch vier Spiele, die <strong>SV Blankenese</strong> könnte am Sonntag einen großen Schritt gehen. Mit einem Sieg gegen den direkten Konkurrenten <strong>SV Eidelstedt</strong> (korrigiert, danke, Geert) wären wir fast schon gerettet<span
id="more-1914"></span>.</p><p>Am vorigen Sonntag siegten wir 2:1 gegen <strong>Teutonia Ottensen</strong>, ein Team aus dem vorderen Mittelfeld. Das Konzept offensive Außenverteidiger ging auf: Der Linke <strong>Adel Chehade</strong>, ein ehemaliger Hockeyspieler mit Spielintelligenz, bereitete das Führungstor von <strong>Marcel Plewka</strong> (68.) vor; der Rechte <strong>Moritz Bohlen</strong>, ein talentiertes Eigengewächs, schoss das 2:0 (74.). Der Gegentreffer fiel in der Nachspielzeit. Beim Stand von 0:0 verschossen wir einen Elfmeter (ich weiß aber nicht mehr, wer).</p><p>Am Dienstag zuvor setzte es zuhause ein 0:3 gegen <strong>Holstein Quickborn</strong>, das Ergebnis klingt schlimmer als die Sache war. Ein unglaublicher Platzfehler auf der Trabrennbahn Blankenese führte zum 0:1. Im Anschluss haben die Quickborner gut verteidigt, zu gut für uns. Der Gegner, noch im Aufstiegsrennen, feierte nachher unter anderem mit diesem Lied:<br
/> <object
width="480" height="385"><param
name="movie" value="http://www.youtube.com/v/vUqNzHQjMI0&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param
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src="http://www.youtube.com/v/vUqNzHQjMI0&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p><p>Eigentlich wollten wir ihnen die Raute von der Brust reißen, doch erreichten wir zuvor ein 1:1 am Ochsenzoll beim <strong>HSV III</strong>, dem ersten und bislang einzigen Spiel, in dem wir einem Gegner unterlegen waren. Was auch am Kunstrasen lag, der dem HSV ein echter Heimvorteil ist. Ich betone das deshalb, weil sich einige immer lustig machen, wenn die Medien vor einem Spiel (etwa dem WM-Qualifikationsspiel der Deutschen in Russland) den Kunstrasen zum Thema machen. Lasst Euch gesagt sein, Kritiker, das ist ein Unterschied. Zum Beispiel muss man lange Pässe höher schlagen (Moonballs), weil sie sonst zu flach wegspringen.</p><p><iframe
width="425" height="350" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=ulzburger+stra%C3%9Fe+64&amp;sll=53.757846,9.979362&amp;sspn=0.028619,0.125656&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Ulzburger-Stra%C3%9Fe+64,+Norderstedt+22850+Norderstedt,+Segeberg,+Schleswig-Holstein&amp;z=14&amp;ll=53.694369,10.001678&amp;output=embed"></iframe><br
/><small><a
href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=embed&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=ulzburger+stra%C3%9Fe+64&amp;sll=53.757846,9.979362&amp;sspn=0.028619,0.125656&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Ulzburger-Stra%C3%9Fe+64,+Norderstedt+22850+Norderstedt,+Segeberg,+Schleswig-Holstein&amp;z=14&amp;ll=53.694369,10.001678" style="color:#0000FF;text-align:left">Größere Kartenansicht</a></small></p><p>Noch ein 1:1 verzeichneten wir davor gegen den <strong>FC Elmshorn</strong> (Chancenverhältnis 10:1), den Ausgleich schossen mit zehn Mann durch <strong>Pascal Gertschat</strong> (wie auch gegen den HSV) mit einem Kopfball (wie auch gegen den HSV) nach einer Ecke von <strong>Paddy Hübner</strong> (wie auch gegen den HSV).<br
/><div
id="attachment_1915" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a
href="http://www.direkter-freistoss.de/wp-content/uploads/2010/04/svb_fce.jpg" rel="lightbox[1914]"><img
src="http://www.direkter-freistoss.de/wp-content/uploads/2010/04/svb_fce-225x300.jpg" alt="© fussballwurst.de" title="© fussballwurst.de" width="225" height="300" class="size-medium wp-image-1915" /></a><p
class="wp-caption-text">© fussballwurst.de</p></div></p><p>Als gegnerischen Trainer hatte ich <strong>Daniel Jurgeleit</strong> erwartet, den ehemaligen Zweitligaprofi von Union Solingen (was ich natürlich noch aus dem Kopf wusste), auch ein paar Bundesligaspiele hat er auf dem Buckel – für den <strong>FC Homburg</strong>. Er kam in der Winterpause, brachte einige Spieler mit nach Elmshorn, und nach vier Spielen hatte der FC 10 Punkte mehr. Dann, drei Tage vor dem Spiel in Blankenese, verließ Daniel Jurgeleit Elmshorn. Angeblich hatte er achtzehn neue Spieler holen wollen, von einer (vorsichtig gesagt) überdurchschnittlichen Gehaltsforderung war die Rede. Wie auch immer – ich hätte mir jedenfalls ein Autogramm geholt. <a
href="http://www.youtube.com/watch?v=KWWh8dT846c">Hier</a> mehr.</p><p>Die <em>Fussballwurst</em> hat das Spiel und unseren „Industrieprengel“ <a
href="http://www.fussballwurst.de/2010/04/12/bratwurstjournalist-trifft-schiedsrichterbeobachter-und-sieht-den-hartplatzhelden-beim-sv-blankenese/">rezensiert</a>, wie ich finde, mit dem geboteten Ernst. Auch gibt es eine Slide Show. Sehr engagiert die Jungs, mit einem von ihnen gehe ich gelegentlich in der Zeit-Kantine essen. Bitte folgen Sie der Fussballwurst auf <a
href="http://twitter.com/Fussballwurst">Twitter</a>. Wenn Sie ein Fußballverein sind, schließen Sie sich bitte der <a
href="http://twitter.com/Fussballwurst/amateurfussball">Amateurfussballwursttwitterliste</a> an.</p><p>Gut gefallen hat mir diesmal die antithetische Schlagzeile aus <em>fußballHamburg</em>: „Süderelbe mit Oberwasser“. Der <strong>FC Süderelbe</strong> ist das Team hinter uns, es wird von <strong>Lothar Dittmer</strong> trainiert, der beim letzten Titelgewinn des HSV mitspielte. SVB-Coach Fritsch soll übrigens laut Angabe dieser Publikation über den Sieg „frohlockt“ haben und beim Tor die „Arme hochgerissen“ haben. Ich denke über eine Unterlassungserklärung nach.</p><p>Eine allgemeine Bemerkung: Schiedsrichter haben eine schwere Aufgabe. Mit Fehlern kann und muss ich leben, ich habe ja auch schon profitiert. Unerträglich finde ich aber solche Pfeifen, die falschen Einwurf ahnden oder den Ausführungsort eines Freistoßes am eigenen Strafraum um einen Meter nach hinten korrigieren.</p><p>Dennoch sitzen wir nach den Heimspielen gerne an einem Tisch mit den Schiris. Beim Essen, das stets <strong>Herr Brüggemann</strong> zahlt. Ein Pflichttermin für Spieler und Trainer, ein angenehmer natürlich. „Die Mannschaft muss nach dem Spiel beieinander sitzen.“ Eine weitsichtige Erkenntnis. Recht hat er, der 85-Jährige.</p><p>Also nun Eidelstedt! Hab mir auf Empfehlung von <strong>Thomas Tuchel</strong> das Lehrbuch <em>Moderner Angriffsfußball</em> gekauft. Ob es sich am Sonntag schon bezahlt macht? Auf Waldesruh stehen sie schon Schlange vor dem Stadion &#8230;</p><p>verwandte Artikel:<ol><li><a
href='http://www.direkter-freistoss.de/2010/04/08/blankenese-pinneberg-trochowski-egenbuettel/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Neues aus Blankenese: Erste Niederlage für Fritsch oder die Diskriminierung eines Hessen'>Neues aus Blankenese: Erste Niederlage für Fritsch oder die Diskriminierung eines Hessen</a></li><li><a
href='http://www.direkter-freistoss.de/2010/03/29/sv-blankenese-landesliga-hammonia/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Neues aus Blankenese: Der Branko Zebec hat sie alle unter Dampf gesetzt'>Neues aus Blankenese: Der Branko Zebec hat sie alle unter Dampf gesetzt</a></li><li><a
href='http://www.direkter-freistoss.de/2010/01/25/sv-blankenese-trainer-fritsch-landesliga-hammonia/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Wir ziehen los mit ganz großen Schritten'>Wir ziehen los mit ganz großen Schritten</a></li></ol></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.direkter-freistoss.de/2010/04/30/sv-blankenese-landesliga-hammonia-eidelstedt/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>5</slash:comments> </item> <item><title>Niederlage vor Gericht gegen Amerell – Zwanziger entdeckt die Meinungsfreiheit</title><link>http://www.direkter-freistoss.de/2010/04/13/zwanziger-amerell-schertz-kirche-kempter-verfuegung/</link> <comments>http://www.direkter-freistoss.de/2010/04/13/zwanziger-amerell-schertz-kirche-kempter-verfuegung/#comments</comments> <pubDate>Tue, 13 Apr 2010 15:11:45 +0000</pubDate> <dc:creator>Oliver Fritsch</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Bundesgerichtshof]]></category> <category><![CDATA[Christian Schertz]]></category> <category><![CDATA[Einstweilige Verfügung]]></category> <category><![CDATA[Gericht]]></category> <category><![CDATA[Jens Weinreich]]></category> <category><![CDATA[Kirche]]></category> <category><![CDATA[Manfred Amerell]]></category> <category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category> <category><![CDATA[Michael Kempter]]></category> <category><![CDATA[Schiedsrichter]]></category> <category><![CDATA[Theo Zwanziger]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.direkter-freistoss.de/?p=1903</guid> <description><![CDATA[Es ist widersprüchlich, wie Theo Zwanziger in den zwei verschiedenen Rechtsfällen argumentiert. Im Streit mit Jens Weinreich begründete er seine Klage so: „Beim Stichwort Demagoge denke ich an Goebbels.“ Oder „Weinreich nimmt die Deutung Volksverhetzer billigend in Kauf.&#8221; Sein persönliches Empfinden ging ihm über die Meinungsfreiheit eines Kritikers.
Nun, nachdem er gestern eine weitere juristische [...]verwandte Artikel:<ol><li><a
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href="http://www.direkter-freistoss.de/2008/11/16/ich-bin-kein-prozesshansel/">so</a>: „Beim Stichwort Demagoge denke ich an Goebbels.“ Oder „Weinreich nimmt die Deutung Volksverhetzer billigend in Kauf.&#8221; Sein persönliches Empfinden ging ihm über die Meinungsfreiheit eines Kritikers<span
id="more-1903"></span>.</p><p>Nun, nachdem er gestern eine weitere juristische Niederlage gegen <strong>Manfred Amerell</strong> hinnehmen musste, heißt es seitens seines Anwalts: „Die Meinungsäußerungsfreiheit muss auch für Herrn Zwanziger gelten. Zwanziger hatte regelmäßig darauf hingewiesen, dass er mit seiner Äußerung keinen direkten Vergleich zwischen den Vorwürfen an die Katholische Kirche und denen, die gegenüber Herrn Amerell erhoben werden, vornehmen wollte.“</p><p>Worum ging es? Nach dem Vergleich mit Amerell im März hatte Zwanziger <strong>Michael Kempters</strong> Offenheit <a
href=" http://www.direkter-freistoss.de/2010/03/16/zwanziger-missbrauch-amerell-kempter/">loben wollen</a>: „In anderen Lebensbereichen stellen wir fest, dass nach vierzig Jahren die Leute sich melden, weil sie vorher keinen Mut dazu gehabt haben.“ Amerell sieht sich dadurch in die Nähe einer Straftat gerückt und – und hat nun eine Einstweilige Verfügung gegen Zwanziger wegen Verletzung er Persönlichkeitsrechte Amerells erwirkt. Gegen die Zwanziger <a
href="http://www.presseportal.de/pm/62754/1593773/schertz_bergmann_rechtsanwaelte">Berufung einlegen</a> werde, weil die Entscheidung des Landgerichts Augsburg „ein Angriff auf die Meinungsfreiheit“ sei.</p><p>Ich will und kann nicht bewerten, ob Zwanzigers Aussage gegen Recht verstößt. Gegen den Anstand verstößt sie sehr wohl. Die Andeutung Missbrauch in der Kirche ist nicht zu überhören, insofern ist es unerhört von Zwanziger, sich so zu äußern. Zumal er sich kurz zuvor Zurückhaltung auferlegt hatte.</p><p>Noch mal: Amerell muss sich harte Kritik gefallen lassen, als Funktionär hat er die Finger von Schiedsrichtern zu lassen, die er zu bewerten und fördern hat. Er war für seine Funktion untragbar geworden. Doch strafrechtlich ist ihm, nach allem, was wir wissen, nichts vorzuwerfen. Auch nicht die Anspielung auf pädophile Pfarrer, schon gar nicht von jemandem, der anderen vorhält, maximal Deutungsspielräume &#8220;billigend in Kauf zu nehmen&#8221;.</p><p><a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport/275/508420/text/">SZ</a>: „Nächste Pleite für Zwanziger“</p><p><em>To be continued.</em></p><p>verwandte Artikel:<ol><li><a
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isPermaLink="false">http://www.direkter-freistoss.de/?p=1899</guid> <description><![CDATA[  Dass Pressesprecher von Profivereinen und Berater von Stars zur Kontrollmanie neigen und dabei oft ein recht befremdliches Verständnis von Pressefreiheit offenbaren, ist für viele Journalisten nichts Neues. Einen aktuellen Fall dokumentiert jetzt der Spiegel. Für ein Doppelporträt der Boateng-Halbbrüder (Seite 102) wollte das Magazin beide Spieler interviewen, doch nur mit Jérome kam ein [...]No related posts.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p> Dass Pressesprecher von Profivereinen und Berater von Stars zur Kontrollmanie neigen und dabei oft ein recht befremdliches Verständnis von <strong>Pressefreiheit</strong> offenbaren, ist für viele Journalisten nichts Neues. Einen aktuellen Fall dokumentiert jetzt der Spiegel. Für ein Doppelporträt der <strong>Boateng-Halbbrüder</strong> (Seite 102) wollte das Magazin beide Spieler interviewen, doch nur mit Jérome kam ein Gespräch zustande. Das mit Kevin-Prince Boateng fiel aus, weil dessen Manager verlangte, „der komplette Text müsse von ihm gelesen und freigegeben werden, bevor er veröffentlicht wird“, wie der <strong>Spiegel </strong>schreibt. Redakteur Maik Großekathöfer sollte eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnen &#8211; worauf sich der natürlich nicht einließ. Bekanntlich steht derzeit zur Debatte, dass Kevin-Prince Boateng aufgrund der Insolvenz seines <strong>FC Portsmouth </strong>bald den Verein wechselt. Wichtiger scheint es allerdings zu sein, dass er sich einen neuen Manager sucht.</p><p>No related posts.</p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.direkter-freistoss.de/2010/04/10/kontroll-prince-boateng/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>43</slash:comments> </item> </channel> </rss>
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