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Ich habe mich gerade etwas länger mit dem Thema Arbeitersport beschäftigt (der Artikel erscheint im Laufe des März), und an diese Recherchen musste ich nun wieder bei der Debatte um das DFB-Urteil gegen den FC St. Pauli in Sachen Kassenrollenwurf denken. (Weiterlesen …)

Ich hab aus aktuellem Anlass in die Mottenkiste gegriffen und ein paar unveröffentlichte Notizen aus dem Vorjahr hervorgekramt. Im April 2009 trafen sich Teile des DFB-Präsidiums mit Norbert Bauer und Reiner Grundmann, zwei Vorsitzenden von Gelsenkirchenern Amateurvereinen. Bauer und Grundmann hatten gegen den neuen Bundesliga-Spielplan protestiert, der ein Sonntagsspiel um 15.30 Uhr vorsieht. Grundmann hat mir von dem Treffen erzählt: (Weiterlesen …)

Gestern sollte die Meldung die Runde machen, dass der DFB ein Interview mit dem 54er Weltmeister Horst Eckel in der Wochenzeitung Junge Freiheit zensiert habe. Angeblich weil die Junge Freiheit in der Vergangenheit kritisch über Theo Zwanziger berichtet habe. So steht es in der Pressemitteilung der Zeitung (Weiterlesen …)

Wir sollten einen Zähler einrichten. Gestern hat Michael Kempter vor dem Landgericht Köln eine Einstweilige Verfügung gegen Manfred Amerell erwirkt, der am Tag zu vor eine Einstweilige Verfügung gegen Theo Zwanziger durchsetzen konnte. Amerell darf demnach keine privaten SMS oder E-Mails Kempters mehr veröffentlichen. Zudem ist ihm untersagt zu behaupten, der DFB habe Franz-Xaver Wack Einsicht in „ganze Akten“ gewährt. Erstritten hat diese Entscheidung der Medienanwalt Christian Schertz, der seinerseits vorgestern eine Niederlage vor Gericht einstecken musste (Weiterlesen …)

Die Schlacht geht weiter. Einen Punktsieg landete gestern Manfred Amerell, der vor dem Landgericht Augsburg eine Einstweilige Verfügung gegen Theo Zwanziger erstritt. Zwanziger darf die Beziehung zwischen Amerell und Michael Kempter nun nicht mehr mit den Missbrauchsfällen anderenorts, etwa in der katholischen Kirche, in reformpädagogischen Internaten oder bei den Regensburger Domspatzen vergleichen (Weiterlesen …)

Ein neues Zitat beschert Theo Zwanziger weitere Kritik. Nach seinem 47:0-„Sieg“ am Freitag lobte er sich mit Blick auf die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche und in Internaten selbst: „Schauen sie doch mal, was derzeit in anderen Lebensbereichen abläuft. So ein System ist dank des Mutes von Herrn Kempter bei uns aufgedeckt worden. In anderen Bereichen stellt man fest, dass sich die Menschen erst nach vierzig Jahren melden.“ Mich erinnert diese Selbsterhöhung an den Hinweis Zwanzigers in der Weinreich-Affäre, in Yad Vashem gewesen zu sein. Was ihn zu einem hellsichtigeren Menschen macht und, wenn ich ihn richtig verstanden habe, in seiner Sicht auch zu einem besseren. Der sich dann auch mehr rausnehmen kann, etwa den haltlosen Vorwurf an Jens Weinreich, ihn in rechtsradikale Nähe bezichtigt zu haben. Yad Vashem als Freibrief – entlarvend (Weiterlesen …)

Theo Zwanziger bleibt DFB-Präsident. Die Frage ist: Eher weil er das gut macht oder eher, weil er „alternativlos“ (DFL-Präsident Reinhard Rauball) ist – und Franz Beckenbauer schlau genug ist, es schön sein zu lassen? An Macht jedoch wird Zwanziger sicher einbüßen, auch gegenüber der Liga, die ihm sicher mitgeteilt hat, was ihre Unterstützung „kostet“ (Weiterlesen …)

Ich hatte gerade von dem Gerücht erfahren, gestern hat Manfred Amerell den Vorwurf publik gemacht: Günstlingswirtschaft. Markus Wingenbach, seit Februar Bundesligaschiedsrichter, entstammt dem selben Verein wie Theo Zwanziger. Angeblich soll er bei seinem bislang letzten Karriereschritt bevorzugt worden sein, behauptet Amerell im DSF (hier das Video von sport1): „Er stand punktgleich an vierter Stelle mit einem weiteren Schiedsrichter. Es gab also noch drei vor ihm. Der vierte und der fünfte waren punktgleich. Es wurde also ein Schiedsrichter nach oben katapultiert, der nach den Beobachtungskriterien nicht an erster Stelle war.“ Zu diesem Thema lies american arena im November 2008 (Weiterlesen …)

Das melden Agenturen und andere Quellen heute: Manfred Amerell hat am Landgericht München Strafanzeige wegen Verleumdung gestellt. Schiedsrichterboss Volker Roth, den Sport Inside gestern in Schwarz-Weiß abdunkelte, könnte noch diese Woche zurücktreten oder dazu bewogen werden. Die Fifa verbietet Michael Kempter bis auf weiteres, Länderspiele zu pfeifen (was er bislang ohnehin noch nicht tat) (Weiterlesen …)

Weitere Fundstücke zum Amerell-Fall: Patrick Bahners entlarvt für das Feuilleton der FAZ scharfsinnig Theo Zwanzigers Furor:

„Für die Bewertung von Zwanzigers Handlungen ist erheblich, dass er promovierter Jurist ist, als Regierungspräsident Personalverantwortung getragen hat und nach seiner regionalpolitischen Karriere Richter am Oberverwaltungsgericht war. Er machte nicht nur die Aufklärung der Vorwürfe zur Chefsache, sondern auch die Kommunikation über den Fall. Höchstpersönlich korrigierte er die in der Öffentlichkeit umlaufende Zahl von vier angeblich von Amerell belästigten Schiedsrichtern nach oben. Und er ließ sich dazu hinreißen, die Gegenseite zur Zündung der nächsten Eskalationsstufe herauszufordern: ‚Herr Rechtsanwalt, erheben Sie doch Klage!‘ (Weiterlesen …)

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