direkter-freistoss.deNicht-anonymes Fußball-Blog 

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Ich weiß nicht, ob man mit den Leuten vom Verband einen trinken kann. Oder ob sie aus fünf Metern ein Scheunentor treffen. (Gehe aber mal im großen und ganzen davon aus.) Reden kann man jedenfalls mit ihnen, vielleicht nicht mit allen, aber mit einigen. Reden muss man ohnehin mit jedem, ließ mein Lieblingsautor eine seiner Romanfiguren sagen. Gestern hat sich Frank Thumm, Justitiar des Württembergischen Fußballverbands, in den Kommentaren zu Wort gemeldet (Weiterlesen …)

Wir Hartplatzhelden hegen die Idee, uns mit Vereinen zusammenzutun. Daher traf ich mich im April mit Reiner Grundmann, dem Initiator des Protests gegen das Sonntagsspiel um 15.30 Uhr, in Düsseldorf vor dem DFB-Bundestag. Währenddessen wurde der neue Bundesliga-Spielplan mit einer Stimme Enthaltung durchgesetzt. Dort unterschrieben wir unseren Grundlagenvertrag (eher: die Absichtserklärung), der besagt, dass wir denjenigen Vereinen, die die Bildrechte ihrer Heimspiele an uns abtreten, mindestens die Hälfte aller Gewinne zukommen lassen. Gut, wir machen keine Gewinne. Aber vielleicht ja irgendwann mal. Die Amateurvereine jedenfalls können jeden Groschen gut gebrauchen (Weiterlesen …)

Am vorigen Fußballwochenende sind im deutschen Fernsehen wieder einige Fragen und Nachfragen nicht gestellt worden. Ich hol das mal nach:

1. Herr Hoeneß, war es ein Fehler, Felix Magath im Januar 2007 entlassen zu haben? Warum betonen Sie mehrfach, mit Jürgen Klinsmann ausgemacht zu haben, „keine schmutzige Wäsche“ zu waschen? Klinsmann ist nicht dafür bekannt, schmutzige Wäsche zu waschen. Herr Hoeneß, Sie deuten an, Klinsmann sei für den möglichen Karriereknick Michael Rensings verantwortlich. Ist es nicht eher so, dass er wichtige Jahre seiner Laufbahn (2006-08) auf der Bayern-Bank vertrödeln musste und vergeblich darauf wartete, dass das Versprechen eingelöst wurde, Nachfolger von Oliver Kahn zu werden? (Uli Hoeneß war Gast im ZDF-Sportstudio.) (Weiterlesen …)

Am 18. Dezember 2008 hat das Oberlandesgericht Stuttgart (OLG) beiden Parteien im Prozess um das Vermarktungsrechte am Amateurfußball, also dem Württembergischen Fußballverband (WFV) und den Hartplatzhelden, nahegelegt, sich zu vergleichen. Nun sind die Verhandlungen gescheitert, der WFV ist nicht an Einigung interessiert (Weiterlesen …)

Und wieder mal geht’s vor Gericht. Morgen verhandelt das Landgericht Frankfurt den Widerspruch des DFB gegen die Gegendarstellung Jens Weinreichs, die er gegen die DFB-Pressemitteilung (November 2008) erwirkt hat. Ein kurzer juristischer Zwischenstand: Es steht 5:0 für Weinreich. Die Taktik des DFB ist klar: die Sache in die Länge ziehen, um die Prozesskostenrisiken zu erhöhen. Das ist das Mittel der Reichen (Weiterlesen …)

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