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Oliver Fritsch Ich bin kein Prozesshansel

von Oliver Fritsch

DFB-Präsident Theo Zwanziger gibt im Interview darüber Auskunft, warum er mit juristischen Mitteln gegen einen Journalisten vorgeht, der ihn als „Demagoge“ bezeichnet hat. Außerdem über die Grenzen der Meinungsfreiheit, seine Empfindlichkeit gegenüber dem Nationalsozialismus, die WM-Stadt Sinsheim und zu harte Strafen im Amateurfußball

direkter-freistoss: Herr Zwanziger, was halten Sie vom Internet?

Theo Zwanziger: Das Internet spielt eine zunehmend größere Rolle. Auch für einen 63-Jährigen ist es ungemein wichtig geworden. Es ist das Medium der Zukunft, das unsere Gesellschaft verändert und weiter verändern wird. Leider kann ich auf meinem Mobiltelefon noch keine Videos abspielen. Aber auch das wird kommen.

df: Ist es für Sie ein ernstzunehmendes Informationsmedium? Ich frage deswegen, weil der Fall, den wir heute in erster Linie besprechen wollen, im Internet angestoßen worden ist.

Zwanziger: Ja, das ist es. Auch wenn es in diesem großen Kommunikationsnetz einen Nachteil gibt: Die Anonymität, die die Foren bieten, verführt manchmal zu unüberlegten und diffamierenden Aussagen.

df: Sie haben den Journalisten Jens Weinreich, der Sie als „unglaublichen Demagogen“ bezeichnet, auf Unterlassung verpflichten wollen – und sind per Einstweiliger Verfügung bislang in zwei Instanzen damit gescheitert. Das sieht so aus, als wollten Sie einen Kritiker mundtot machen oder einschüchtern. Fürchten Sie nicht, dass Sie Ihren Ruf aufs Spiel setzen? Immerhin haben Sie im allgemeinen eine gute Presse. Selbst skeptische Geister verbinden mit Ihrer Präsidentschaft Hoffnung auf Öffnung des DFB. Sie sind der Anti-MV, der, das nur nebenbei, diesen Angriff dank seiner Dickhäutigkeit sicher ignoriert hätte.

Zwanziger: Ich bin kein Prozesshansel, ich kann Kritik einstecken. Doch in diesem Fall muss ich darauf verweisen, dass Artikel 5 unseres Grundgesetzes nicht nur die Meinungsfreiheit schützt, sondern auch die persönliche Ehre. Herr Weinreich hat mich Demagoge genannt. Daraufhin habe ich im Duden nachgeschlagen, und der definiert dieses Wort genau wie ich es empfinde: „Volksverhetzung“. Das ist laut § 130 des Strafgesetzbuches eine strafbare Handlung, die mit Freiheitsstrafe bedroht ist. Und nun will ich von Gerichten geprüft wissen: Darf man mich als Volksverhetzer bezeichnen? Das bin ich dem Verband und mir selbst schuldig, zumal Herr Weinreich noch eins drauf gesetzt und mich als „unglaublichen“ Demagogen bezeichnet hat.

df: Aber Sie sind nicht als Volksverhetzer bezeichnet worden, sondern als Demagoge – kein unüblicher Begriff etwa in politischen Debatten. Als Schmeichler der Massen kann man es auch übersetzen. Sie selbst mussten sogar im Duden nachschlagen.

Zwanziger: Nein, als „Schmeichler der Massen“ kann man es nicht übersetzen. Der Gesamtzusammenhang des Textes zeigt eindeutig, dass er mich diffamieren will. Der Prozess muss übrigens nicht sein. Wenn Herr Weinreich nicht will, dass ich mich von ihm als Volksverhetzer denunziert verstehe, dann soll er mir zwei Zeilen schreiben, dann ist die Sache vom Tisch. Und dann können wir uns gerne zum Interview treffen, und er kann mir die kritischsten Fragen stellen.

Wenn der Duden unrecht hat, könnte ich auch damit leben

df: Sie verlangen von ihm, dass er etwas zurücknimmt, was er nie gesagt hat.

Zwanziger: Das stimmt nicht. Ich kann nicht akzeptieren, dass eine nach dem Duden klare Interpretation plötzlich nicht gelten soll. Dann soll Herr Weinreich mit einem klaren deutschen Begriff sagen, was er meint. Er nimmt die Deutung „Volksverhetzer“ billigend in Kauf.

df: Haben Sie versucht, mit ihm darüber zu sprechen oder Kontakt mit ihm aufgenommen, so wie mit mir?

Zwanziger: Nein, ich erwarte von ihm, dass er auf mich zukommt. Jedenfalls geht die Sache weiter, wir bereiten eine Unterlassungsklage vor. Auf die mündliche Verhandlung freue ich mich schon. Ich werde dem Gericht die Frage stellen, ob Demagogie Volksverhetzung meint. Wenn nicht, dann irrt der Duden.

df: … der ja auch nicht mehr das ist, was er mal war.

Zwanziger: Wenn der Duden unrecht hat, könnte ich auch damit leben.

Ich habe die juristischen Schriftsätze nicht verfasst

df: Ich will Sie jetzt nicht auf Gedanken bringen, aber warum verklagen Sie ihn und nicht mich, der den Blog betreibt, in dem das Wort gefallen ist? Rechtlich wäre das doch möglich.

Zwanziger: Nein, es geht mir um den Urheber.

df: In der Unterlassungsverpflichtung, die mir vorliegt, stellt Ihr Anwalt Christian Schertz einen direkten Zusammenhang zwischen Demagogie und der NS-Zeit her. Das scheint zum ersten weit hergeholt. Zum zweiten: Sollte nicht gerade der DFB, der über Jahrzehnte seine dunkle Vergangenheit verschwieg, mit der „braunen Keule“ vorsichtiger sein?

Zwanziger: Da bitte ich Sie, meinen persönlichen Hintergrund zu berücksichtigen: Ich bin 1945 geboren und habe meinen Vater im Krieg verloren. Wenn man eine solche Vita hat und außerdem, wie ich, in Yad Vashem war, denkt man anders über die Dinge nach. Ich bitte um Verständnis, dass meine Empfindlichkeit, was die Nazi-Zeit angeht, größer ist, als das vielleicht bei andern Leuten oder Jüngeren der Fall ist. Beim Stichwort „Demagoge“ denke ich an Goebbels.

df: Ich bin Jahrgang 1971 und nicht direkt betroffen – aber ich wehre mich dagegen, dem Nationalsozialismus gegenüber weniger empfindlich zu sein. Ich denke nicht anders über die Dinge nach. Und ich kann im vorliegenden Fall keinen Nazi-Vergleich entdecken, so wie er bedauerlicher- und unvernünftigerweise in anderen Kontexten immer wieder gezogen wird, wie etwa jüngst durch den Ökonomen Hans-Werner Sinn.

Zwanziger: Ich habe unsere juristischen Schriftsätze nicht verfasst. Ehrlich gesagt, hab ich sie gar nicht exakt verfolgt. Wenn es allerdings zur Klage kommt, werden wir differenzierter argumentieren.

Sport ist keine Politik

df: Zahlen Sie die Kosten des Verfahrens? Oder wird die DFB-Kasse belastet?

Zwanziger: Erstens werde ich keine Kosten haben, weil ich den Prozess gewinnen werde. Davon bin ich fest überzeugt. Zweitens wird es beim DFB so gehandhabt, dass die Mitarbeiter für solche Fälle, die durch ihr berufliches Wirken entstehen, durch ein Rechtsschutzversicherung abgesichert sind. Sollten wir tatsächlich vor Gericht verlieren, würde ich privat natürlich den gleichen Betrag an die European Gay & Lesbian Sports Federation spenden, weil ich dort die Arbeit von Tanja Walther sehr schätze. Ich hoffe, dass Herr Weinreich etwas ähnliches macht, wenn er verliert und die Kosten nicht selbst tragen muss.

df: Sie legen offensichtlich gerne die Spielregeln fest. Stimmt es auch, dass Sie „Kommunikationsherrschaft“ anstreben, wie Weinreich sie zitiert? Was meinen Sie damit?

Zwanziger: Damit meine ich, dass wir nach außen hin sauber und glaubwürdig auftreten wollen.

df: Wenn man, wie Sie im Fall Demagogie, den größten Deutungsspielraum nutzt, könnte man unter Kommunikationsherrschaft verstehen, dass Meinungen gelenkt werden oder genehme Journalisten bevorzugt werden. Ein Missverständnis?

Zwanziger: Ja. Kommunikationsherrschaft bedeutet für mich, dass drei Dinge in Einklang zu bringen sind: Inhalte, Personen und Kommunikation. So wie zum Beispiel im Fall Steffi Jones, die als WM-Botschafterin den Mädchen- und Frauenfußball glaubwürdig repräsentiert. Vielleicht ist Herrschaft der falsche Begriff, und wir sollten einen besseren finden.

df: Der Begriff Herrschaft hat meine User dazu veranlasst, die Frage zu stellen, ob der DFB Lobbyisten beschäftigt oder Journalisten, vielleicht bloß indirekt, beeinflusst?

Zwanziger
: Lobbyisten gibt es in der Politik. Warum sollten wir Leute zahlen, die sich für unsere Anliegen einsetzen? Natürlich machen wir auch PR in unserem Haus. Aber auf Journalisten nehmen wir keinen Einfluss.

df: Ist es nicht eine Form von indirektem Einfluss, wenn der DFB Journalisten dafür zahlt, dass sie für sein Journal und sein Programmheft schreiben?

Zwanziger: Das müssen Sie die Journalisten fragen. Wir reden ihnen nicht in die Arbeit rein. Auch wenn wir die Autoren bezahlen, würden wir nie Druck auf sie ausüben oder erwarten, dass sie gegen ihre Überzeugung bei kritischen Themen freundlich über uns schreiben. Ich kann nicht erkennen, was daran verwerflich ist, wenn wir thematische Aufträge an Journalisten vergeben.

df: Das vielleicht nicht, aber clever. Stichwort Schere im Kopf.

Zwanziger: Manche angefragte Autoren lehnen ja auch ab, weil sie der Meinung sind, dass sie dadurch ihre Unabhängigkeit aufs Spiel setzen und führen dafür ihre Gründe an, die wir selbstverständlich akzeptieren, selbst wenn wir es anders sehen. Außerdem bin ich nicht gegen kritische Beiträge, auch in unseren Verbandsblättern, wenn sie sachlich bleiben und niemanden verletzen.

df: Sportjournalisten tun sich ohnehin nicht als besonders harte Kritiker hervor.

Zwanziger: Sport ist ja auch keine Politik. Im Sport geht es mehr um Emotionen, auch bei den Journalisten. Meist geht es um Erfolg oder Misserfolg. Natürlich auch um sportpolitische Entscheidungen oder für uns als Verband um die gesellschaftliche Positionierung. Und was die Finanzen betrifft: Wir vom DFB können keine Steuermittel sachwidrig verwenden oder verteilen, weil wir keine bekommen. Die Politik muss dagegen immer den Einsatz von Steuergeldern rechtfertigen.

df: Jetzt untertreiben Sie aber die Macht des DFB. Was ist mit WM-Stadien zum Beispiel? Jüngst hat es Aufregung darüber gegeben, weil die Stadt Sinsheim den Zuschlag für die Frauen-WM 2011 erhalten hat. Dabei wird das Stadion derzeit noch gebaut, Bauherr ist Dietmar Hopp. Nun kursiert der Vorwurf, der DFB erweise Sinsheim deshalb die Gunst, weil der Sohn des Präsidenten, Ralf Zwanziger, im Arbeitsverhältnis mit Hopp steht.

Zwanziger: Das entscheidende war sicher nicht, dass mein Sohn dort arbeitet. Schauen Sie einfach mal auf die Landkarte Deutschlands! Und wenn wir Sinsheim vom WM-Plan wegnehmen würden, hätten wir im Südwesten einen großen weißen Fleck. Doch wir wollen die WM ins ganze Land tragen. Das hat also nichts mit meinem Sohn zu tun. In unserer Gesellschaft wird manches ungerecht beurteilt. Warum eigentlich diese Unterstellung?

df: Die Leute wissen eben, dass Blut dicker als Wasser und Vetternwirtschat ein verbreitetes Phänomen ist.

Zwanziger: Aber in diesem Fall liegt das wirklich anders. Die Frage ist doch: Sollten wir sachwidrige Entscheidungen treffen, nur um einem möglichen Vorwurf aus dem Weg zu gehen? Das würde ja bedeuten, dass wir in Sinsheim gar nichts machen dürften. Wir haben im DFB-Präsidium nach klaren regionalen Kriterien eine ausgewogene Entscheidung getroffen. Der Süden ist der größte Regionalverband des DFB und erhielt deshalb den Zuschlag für drei WM-Städte: einmal Bayern, einmal Hessen und einmal Baden-Württemberg mit Sinsheim – jeder der drei Landesverbände wurde damit berücksichtigt. Deshalb wäre Sinsheim im Süden mit oder ohne meinen Sohn Ralf dabei gewesen. Und Magdeburg, dessen „Aussortierung“ einer Ihrer User beklagt, liegt zu nahe an Wolfsburg. An Wolfsburg, das übrigens eine Frauen-Bundesligamannschaft hat, kamen wir aber nicht vorbei, weil es der einzige Bewerber aus dem Norden war. So fiel die Entscheidung für die einzige WM-Stadt im Nordosten zu Gunsten von Dresden. Allerdings ist auch noch zu bedenken, dass das Eröffnungsspiel in Berlin stattfindet. Außerdem glaube ich, dass Herr Hopp meinen Sohn nicht kennt, wenn er ihm begegnet.

df: Themawechsel: Beim Thema Sonntagsspiele kollidieren Sie mit dem Amateurfußball. Aber nicht nur hierin. Ich bin seit dreißig Jahren in Fußballvereinen als Spieler und Trainer aktiv. Ich weiß, dass viele Vereine sich von den Verbänden gegängelt, überreguliert und in Rechtsfällen zu hart bestraft fühlen. Man findet aber schwer einen Offiziellen, der sich in der Zeitung zu Wort meldet. Die Verantwortungsträger von den Verbänden gelten manchen als selbstherrliche Fürsten, mit denen man sich lieber nicht anlegt. Wie können Sie dem entgegentreten?

Zwanziger: Es ist nicht immer einfach, die Interessensgegensätze zwischen Verband und Verein auszugleichen. Vereine wollen Fußball spielen und übersehen, dass es Regeln gibt, dass der Wettbewerb geordnet werden muss, Schiedsrichter angesetzt werden, Recht gesprochen wird. Der Verband leistet überwiegend ehrenamtlich all dies …

df: … und wird von den Vereinen dafür bezahlt …

Zwanziger: Die Vergütungen, die von den Vereinen gezahlt werden, sind im wesentlichen Vergütungen für Dienstleistungen der Verbände. Konflikte wird es auf diesem Feld aber immer geben, allein schon deshalb, weil der Verband als Kontroll- und manchmal auch als Polizeiinstanz auftreten muss.

df: Einer meiner Spieler wurde wegen einer Tätlichkeit vom Platz gestellt, nachdem er mehrfach provoziert worden war. Vor der Verhandlung fragte er mich, was er sagen solle. Ich riet ihm, die Wahrheit zu sagen. Er wurde sechs Monate gesperrt – wegen eines an und für sich harmlosen Fußtritts. Es wäre besser gewesen, wenn er gelogen und alles bestritten hätte; er wäre mit einer Monatssperre davongekommen. Es war das letzte Mal, dass ich einem Spieler zu Ehrlichkeit vor dem Sportgericht rate.

Zwanziger: Oh je! Sie müssen verstehen, die Mitarbeiter in unseren Rechtssprechungsorganen sind Ehrenamtler, von denen die meisten in modernen strafrechtlichen Fragen nicht ausgebildet sind. Deswegen bemühen wir uns, dieses Defizit zu beheben. In Sachen Prävention und Bewährung wollen wir modernere Maßstäbe etablieren. Aber dafür braucht man gut ausgebildete Leute. Ich gebe zu: Im Amateurfußball wird mitunter zu hart bestraft. Im Profifußball würden uns die Arbeitsgerichte solch lange Sperren nicht durchgehen lassen.

df: Darf ich Ihnen am Ende eine Frage als Befangener stellen? Anfangs haben Sie bedauert, dass Ihr Mobiltelefon keine Video-Clips abspielt; vielleicht vermissen Sie ja die schönsten Tore von Ihrem Heimatklub VfL Altendiez. Wie stehen Sie zum Fall Hartplatzhelden?

Zwanziger: Ich kann dazu nicht viel sagen, weil es für mich bisher ein Randthema ist. Es ist es keine DFB-Angelegenheit, sondern die Sache der Landesverbände, die hier ihre Ansprüche anmelden und ihre Rechte gefährdet sehen. Diese Meinung trage ich natürlich mit. Zum Schluss möchte ich noch zwei Fragen aus Ihrem Blog aufgreifen: Strammen Max esse ich sehr gerne, und westernworld fragt, ob ich mich ohne Polizeischutz mal in eine Stadionkurve traue. Aber ja, natürlich! Ich gehe auch gerne mit ihm dorthin. Das können Sie ihm ausrichten.

Die Vorgeschichte der Reihe nach: Der Sportjournalist Jens Weinreich kritisiert die Aussagen des DFB-Präsidenten Theo Zwanziger, die dieser auf einem DOSB-Kongress im Juli getroffen hat, und bezeichnet Zwanziger in den Kommentaren meines Blogs direkter-freistoss.de als „unglaublichen Demagogen“. Sinngemäß wirft Weinreich Zwanziger vor, alleine die rechtlichen Rahmenbedingungen für das anhaltend schlechte Abschneiden deutscher Fußballklubs im Europapokal verantwortlich zu machen. Eine Ausrede, um dem Publikum zu schmeicheln, meint Weinreich. Daraufhin schickt Zwanziger, der sich in seiner Ehre verletzt sieht, Weinreich per Anwalt eine Unterlassungserklärung, die Weinreich wiederum nicht unterzeichnet. Die Sache landet vor Gericht, und die bisherigen Instanzen weisen den Kläger zurück. Die Aussage Weinreichs sei durch Artikel 5 geschützt, zudem begründe er ausführlich seine Kritik. In meinem Blog begrüße ich dieses Urteil als Entscheidung im Sinne der Meinungsfreiheit, woraufhin mich Zwanziger zum Gespräch bittet. Am Freitag, den 31. Oktober, sprechen wir gut neunzig Minuten im DFB-Präsidium. Bei der Vorbereitung des Interviews habe ich meine Leser darum gebeten, per E-Mail oder Blog-Kommentar Fragen an den DFB-Präsidenten zu stellen. Im Blog von Jens Weinreich können Sie die Sache sehr genau nachlesen, dort finden Sie auch Schriftsätze der Gerichte. Der Journalist des Jahres Stefan Niggemeier hat auch dazu gebloggt. Es handelt sich um die autorisierte Version des Interviews.

72 Kommentare

  1. insurancesitesfind » Blog Archive » Ich bin kein Prozesshansel schrieb am 6. November 2008:

    [...] Bei der Vorbereitung des Interviews habe ich meine Leser darum gebeten, per E-Mail oder Blog-Kommentar Fragen an den DFB-Präsidenten zu stellen. Im Blog von Jens Weinreich können Sie die Sache sehr genau nachlesen, dort finden Sie auch … Read more [...]

  2. mac schrieb am 6. November 2008:

    Hallo Oliver,

    so gern ich den Blog lese und so unsouverän Zwanzigers Reaktion auf den Kommentar gewesen sein mag, über die Bedeutung des Wortes “Demagoge” kann es doch keine zwei Meinungen geben. Es heißt “Volksverhetzer” und Punkt. Ist völlig absurd, das zu leugnen oder abzuschwächen.
    So wie Du es darstellst, als “Volksschmeichler”, wäre Opportunist der geeignetere Begriff für Deinen Kollegen Weinreich gewesen. Nicht jeder Blogschreiber ist der deutschen Sprache so mächtig wie es wünschenswert wäre. Da Du Jens Weinreich aber als Journalisten bezeichnest, sollte er durchaus in der Lage sein, die richtigen Worte zu finden. Und falls er sich vergriffen hat, sollte er in der Lage sein, das zuzugeben und sich zu korrigieren.
    So wie die Sache steht, hat er Zwanziger als “unglaublichen Volksverhetzer” bezeichnet. Ich finde, das schießt weit übers Ziel hinaus, auch wenn der von Zwanziger unsinnigerweise hergestellte Bezug zum Nationalsozialismus nicht vorhanden ist.

    Wie gesagt: Ich halte es von Zwanziger für überzogen, eine Klage anzustrengen, aber dass ihm der Vorwurf ein ungeheuerlicher Volksverhetzer zu sein, nicht gefällt, ist doch wohl einzusehen.

    Grüße,
    mac

  3. Oliver Fritsch schrieb am 6. November 2008:

    Als Journalist weiß ich zumindest so viel: Es gibt keine Synonyme. Demagogie ist nicht bedeutungsgleich mit Volksverhetzung.

  4. woki04 schrieb am 6. November 2008:

    Auszüge aus WikipediA:

    Ursprünglich war der Begriff in der Regel positiv gefüllt.
    Der antike Demagoge war ein angesehener Redner und Führer des Volkes bei politischen Entscheidungen. Für Perikles war es ein Ehrentitel

    Im Zeitalter des Absolutismus galt Demagogie im Sinne von Aufhetzung des Volkes als Gefahr für die Stabilität der Staatsform:

    Noch Anfang des 19. Jahrhunderts erfuhren begabte Redner Wertschätzung als „Demagogen“.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Demagoge

    Demagoge [griechisch »Volksführer«] der, im Griechenland der Antike ein einflussreicher Redner in Volksversammlungen;
    heute Volksverführer, Aufwiegler; Politiker, der sich der Demagogie bedient.

    aus Meyers Lexikon;
    xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

    Gesine Schwan zur Linken – ”Lafontaine ist ein Demagoge …
    xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

    US-Wahlkampf: “Obama, erster Demagoge seit den 30er-Jahren …

    http://www.welt.de/politik/article1809863/Obama_erster_Demagoge_seit_den_30er_Jahren.html

    -man- kann sich also
    aussuchen, zu welcher – „Kategorie“ – man gehören will !

    wenn Obama sich jetzt mit der – Welt – anlegt
    wie Herr Zwanziger mit Hr. W.

    siehe 1. Seite – bei Google- ;

    m.f.G.

  5. Hattrick2008 schrieb am 6. November 2008:

    Ja, die Bedeutungsgleichheit ist nicht gegeben. Aber der Begriff ist starker Tobak, weil er eben einen Interpretationsspielraum lässt. Mit der Bezeichnung “unglaublicher Volksverführer” hätte es wohl all die Aufregung nicht gegeben. Schade, dass um den Streit über die Worte das Inhaltliche leidet. Beim Thema 50+1 stellt sich mir nämlich auch mal die die Frage, wie es um die Qualität der aktuellen Vereinsführungen den im allgemeinen bestellt ist. Eben, wenn sich beispielsweise ein ahnungsloser Bauunternehmer seinen Lebenstraum Fußballpräsident erfüllt. Wäre vielleicht ja auch mal eine Geschichte für den Herrn Fritsch. Beim Bundestag wird das ja auch manchmal gemacht, dass er demographisch aufgedröselt wird (soundsoviele Juristen, Lehrer etc.). Sollte man auch mal mit den Präsidenten von Fußballvereinen machen. Mich jedenfalls würde das sehr interessieren.

  6. McP schrieb am 6. November 2008:

    Gutes Interview. Es spricht sicher auch für Zwanziger, dass er sich einem solchen Interview stellt. Überhaupt hat dieser Mann dem DFB in einigen Bereichen sehr gut getan – keine Frage. Auch die Sinsheim-Vergabe ist logisch nachvollziehbar.

    Aber in der Demagogie-Sache hat sich Zwanziger völlig verrannt. Seine Anklage beruht darauf, dass (egal um welchen Kontext es geht) “Demagoge” immer mit “Volksverhetzer” zu übersetzen ist und zudem noch auf den Straftatbestand einer solchen abzielt. Er verklagt also den dritten oder vierten Punkt seiner eigenen, konstruierten Interpretationskette.

    Seine Befindlichkeiten in Ehren, aber wie will er damit durchkommen? Am Ende des Tages wird er Jens Weinreich mit der ganzen Sache geholfen haben (auch wenn dieser jetzt sicher das Unbehagen hat, Ziel der juristischen Auseinandersetzung zu sein, zudem auch erstmal das Kostenrisiko trägt). Kleiner Journalist, der für seine Verfassungsrechte kämpft und gegen den großen DFB gewinnt, der kritische Äußerungen mit seinen Anwälten platt machen wollte.

  7. Grit Hartmann schrieb am 6. November 2008:

    Schön wäre es, wenn hier ausnahmsweise mit Klarnamen kommentiert würde. Kommt der erste Kommentar aus der DFB-Pressestelle? Für den Begriff “Demagogie” existiert es eine klare politkwissenschaftliche Definition mit Deutungsspielraum, die die Gerichte gewürdigt haben wie auch den Umstand, dass der Demagogie-Vorwurf in diesem Blog inhaltlich untersetzt war.
    Ich finde es nur beschämend, wie Zwanziger hier Yad Vashem ins Spiel bringt.

  8. Andreas schrieb am 6. November 2008:

    Also die Sinsheim-Sache ist absolut nicht geklärt in meinen Augen. Mit Mannheim, Karlsruhe und Freiburg waren noch 3 weitere Bewerber aus BW am Start, die nach der ersten Vorauswahl alle wegfiehlen. Hier also 1 aus 4 in NRW z.B. hieß es zum selben Zeitpunkt 5 aus 6. Wenn dann von vorne herein klar ist, dass BW einen Spielort bekommen sollte… naja erübrigt sich oder? An der Entscheidung Wolfsburg gibt es sicherlich keine Zweifel, aber wenn Hr. Zwanziger hier das Argument eines vorhandenen Frauen-Bundesligisten bringt, frage ich mich, warum dies nicht für Freiburg galt?
    BG@all
    Andreas

  9. Seggel schrieb am 6. November 2008:

    Kann es sein, dass der Herr Zwanziger ein kleiner Heuchler ist? Da beklagt er sich, dass im Internet die Anonymität “manchmal zu unüberlegten und diffamierenden Aussagen” verführen kann – und dann verklagt er, der mächtige Verbandspräsident, einen Journalisten, der eben gerade nicht anonym in einem Blog-Kommentar – sagen wir “starken Tobak” raushaut?

    Das ist mir, als Internetler ein bißchen zu viel “klagen”, ein bißchen zu viel “hinterm Baum bleiben”. Herr Zwanziger, Sie verstecken sich noch zu sehr hinter hochbezahlten Advokaten.

  10. mac schrieb am 6. November 2008:

    @Oliver: ‘tschuldigung, falls ich nun humorlos klinge, aber gerade der Sportjournalist weiß sehr wohl, dass es Synonyme gibt: “der 17-jährige Leimener”, die “Zebras” undwoweiterundsofort.
    Ich nehme an, Du machst Dir die sprachwissenschaftliche Argumentation, dass bedeutungsähnliche Begriffe verschiedene Konnotationen haben, zu eigen (dass es also ein Unterschied ist, ob man von Fäkalien spricht oder von Sch …). In diesem Sinne mag es keine zwei Begriffe geben, die hundertprozentig deckungsgleich sind. Schön und gut.
    Trotzdem sollte man wissen, was das verwendete Fremdwort heißt.
    Ich lass mir vielleicht noch angehen, den Demagogen etwas schwächer auszulegen, von mir aus als Volksverführer (demos-Volk, agein-führen). In Weinreichs Text scheint mir der Begriff deshalb einfach falsch gewählt – was natürlich überhaupt nicht an seinem Recht rüttelt, einen solchen Begriff überhaupt zu verwenden.

  11. Maik Franz schrieb am 6. November 2008:

    falscher Zwanziger

    Ho€€nheimer Vetterleswirtschaftler

  12. Oliver Fritsch schrieb am 6. November 2008:

    Der Sportjournalist an sich vielleicht, mac. Aber doch nicht ich. Auch würde ich niemals “Übungsleiter” für Trainer schreiben. Oder so.

    Über die Berechtigung des Demagogie-Vorwurfs will ich nicht viel sagen, denn ich war nicht auf dem Kongress. Ich kann die Sache nicht beurteilen. Du magst ja recht haben: Opportunist wäre vielleicht die angemessenere Bezeichnung gewesen.

    Aber letztlich müssen Juristen jetzt entscheiden, und die sind, was Begriffe angeht, ja noch pingeliger als wir zwei.

  13. Fabian Pingel schrieb am 6. November 2008:

    Also das Duden-Fremdwörterbuch übersetzt Demagoge nicht mit VolksVERHETZER, sondern mit “Volksverführer” und erklärt neben dem Verweis aufs griechische (“Volksführer”) dazu genauer: “jmd., der andere politisch aufhetzt, durch leidenschaftliche Reden verführt”.
    Klingt nicht gerade nett – so wars ja auch nicht gemeint – aber auch nicht verleumderisch. Meines Wissens ist eine diffuse “Volksverführung” anders als “Volksverhetzung” in Deutschland keine Straftat, die ihm Herr Weinreich vorwirft.
    Der Brockhaus definiert übrigens auch: “Volksverführer, Hetzer”. Zwischen “Hetzer” und “Volksverhetzer” gibt es in meinen Augen einen großen Unterschied…

  14. Si se puede schrieb am 6. November 2008:

    Es mag Herr Zwanziger Größe gezeigt haben, einem Blog ein Interview (Audienz) zu gewähren, inhaltlich hat er mich dennoch nicht überzeugt. Seine geradezu palin-eske Herleitung (“ich war in Yad Vashem”) als Grund anzugeben um den Nationalsozialimus abzulehnen ist meiner Meinung nicht genug. Ich war noch nicht in Yad Vashem, darf ich trotzdem gegen Nazis sein?

    Auch die Antworten auf Sachfragen zu Vetternwirtschaft oder Transparenz in Vergabefragen haben mich nicht überzeugt. Herr Zwanziger darf man auf keinen Fall auf eine Stufe mit MV stellen, doch von einem Mann mit so ausgeprägter Ethik hatte ich mehr erwartet.

  15. Kraelinho schrieb am 6. November 2008:

    Die Vergabe an Sinsheim erscheint keineswegs so plausibel, wenn man in Betracht zieht, dass Freiburg ebenso wie Wolfsburg in der Frauenbundesliga spielt. Die Stellungnahme zu dem Vorwurf der Vetternwirtschaft ist so relativierend ausgefallen, wie es bei derartigen Vorwürfen vorkommt. Mit dem Hinweis, dass Sinsheim unabhängig von der Beschäftigung seines Sohnes bei der TSG, den Zuschlag bekommen hätte, ist doch reines “PR-Geschwafel”. Und schließlich noch der Hinweis, dass Herr Hopp seinen Sohn nicht kennen würde, wenn er ihm begnenen würde, halte ich für zynisch. Dieses Thema kursierte doch in der Presse und tangiert auch einen Herr Hopp, wenn etwaige Verbindungen bestehen.
    Alles in allem ist dies ein anrüchiges Thema und Zwanziger kann den Vorwurf der Vetternwirtschaft nicht eindeutig ausräumen.

  16. Theo Zwanziger als Schießdudenfigur « Stefan Niggemeier schrieb am 6. November 2008:

    [...] Initiative des DFB äußerte sich Zwanziger gegenüber dem Blog „Direkter Freistoß” zu dem… und erklärte u.a.: Zwanziger: Ich bin kein Prozesshansel, ich kann Kritik einstecken. Doch in [...]

  17. nedfuller schrieb am 6. November 2008:

    Ich sag mal VW Wolfsburg und Hopp Sinsheim?
    KSC, SC Freiburg und SC Magdeburg können wohl nicht so viel Sponsorengelder springen lassen …

    Aber immerhin ist es ein Versuch der Erklärung. Schlüssig und nachvollziehbar ist die aber nicht. Hier die Verteilung der Stadien auf die Bundesländer im Vergleich zu den Mannschaften aus der 1. und 2. Bundesliga der Frauen
    Bundesland Stadien Mannschaften
    Baden-Württemberg 1 6
    Bayern 1 2
    Berlin 1 2
    Brandenburg 0 3
    Bremen 0 0
    Hamburg 0 2
    Hessen 1 2
    Mecklenburg-Vorpommern 0 1
    Niedersachsen 1 3
    Nordrhein-Westfalen 3 7
    Rheinland-Pfalz 0 1
    Saarland 0 3
    Sachsen 1 1
    Sachsen-Anhalt 0 0
    Schleswig-Holstein 0 2
    Thüringen 0 1

    Auffällig: Brandenburg hat drei Mannschaften und kein Stadion (Ist hier Berlin die Erklärung) und mit Turbine Potsdam eine ziemlich erfolgreiche Mannschaft.
    Sachsen-Anhalt ist dann verständlich, aber den Einwand von Andreas finde ich an der Stelle sehr schlüssig.

    Kompliment an den Schriftführer und an die Idee, die Fragen aus der Community zusammenzustellen.
    Gruss und danke für das tolle Interview,
    Florian Neumann

  18. ckwon schrieb am 6. November 2008:

    Danke fürs Stellen meiner Frage (nach 50+1).

    Schönes Interview. Schön kritisch, aber dennoch dem Gegnüber Raum gegeben, seinen Standpunkt darzulegen.

    Der Leser kann sich dann sozusagen selbst raussuchen, wie er dazu steht (und die Kommentare oben zeigen das ja auch)

    Auch bin ich positiv überrascht, dass sich Theo Zwanziger dem Interview gestellt hat.

    Schade, dass er sich inhaltlich nicht zu den hartplatzhelden geäußert hat.

  19. Fabrizio Hayer schrieb am 6. November 2008:

    salü,
    da ich mich nicht an dem aufruf zwecks möglicher fragestellungen an t-zwanziger beteiligt habe, bin ich dann aber wohl prädestiniert kritisch mit dem obrigen interview zu verfahren.

    unerträglich finde ich die parteinahme zugunsten weinreichs (erinnert ja schon an alte dfb-klüngelei). wenn der honorige sportjournalist nicht schreibt was er meint, sondern mit interpretationsräumen dealt, darf er später nicht anfangen zu jaulen. kritik ja, beleidigung nein. unglaublicher demagoge ist in meinen augen eindeutig beleidigend.
    mir scheint generell, der fragesteller ist mit einer etwas feindseligen attitüde in das gespräch gegangen, was in einigen passagen ziemlich überambitioniert wirkt.
    der verweis, dass der geburtenjahrgang 1971 ein ähnliches verantwortungsbewußtsein hinsichtlich der ns-zeit verinnerlicht hat wie der 45er ist verdammt altklug. heranwachsen in den 70ern war nicht das gleiche wie unmittelbar nach der katastrophe. ein wenig demut hätte hier gut getan herr fritsch.

    als interessierter indirekter-freistossschütze fand ich die gesprächsführung nicht sehr gelungen.

  20. Oliver Fritsch schrieb am 6. November 2008:

    @ckwon: Um ihn detaillierter zu den Hartplatzhelden zu befragen, bin ich der Falsche. Wir haben uns auf dieses Minimum geeignet.

    @Fabrizio Hayer: Ich finde, umgekehrt wird ein Schuh draus. Ich will mir nicht sagen lassen, dass ich zu jung dafür bin, die NS-Zeit und die Bedeutung von Nazi-Vergleichen und -Andeutungen einzuschätzen. Außerdem ist es Journalistenpflicht, bei Interviews eine Gegenposition einzunehmen – und sei sie nur fiktiv. Außerdem habe ich mich schon vorher zu der Sache positioniert.

  21. Jeff schrieb am 7. November 2008:

    >>Als Schmeichler der Massen kann man es auch übersetzen.
    Nein, kann man nicht. Den Massen zu schmeicheln ist zweifelsfrei eine notwendige Fähigkeit eines Demagogen, aber ganz sicher keine hinreichende, deshalb ist diese “Übersetzung” einfach nur unglaublich dämlich und heuchlerisch.
    Demagoge ist grundsätzlich negativ konnotiert, ein “Schmeichler der Massen” nicht.

  22. Torsten Wieland schrieb am 7. November 2008:

    Ich denke, dass es tatsächlich ziemlich unerheblich ist, ob Ralf Zwanziger bei Hoffenheim beschäftigt ist oder nicht. Wenngleich sich „Vadda Hopp“ sicher gegen die Vermutung, einen leitenden Angestellten nicht persönlich zu kennen, wehren würde.

    Hoffenheim bzw. Herr Hopp ist der neue Geldadel des Fußballs, mit dem Beckenbauer golft und Klinsmann mailt. Der Mann hat Geld und gibt es aus, da muss man dran bleiben. Was die armen Schlucker in Freiburg auf die Beine stellen können interessiert nur in Freiburg, mit denen will kein Mensch golfen.

    Gefallen finde ich daran, mir den „nun offenkundigen“ Vorgang vorzustellen. Herr Zwanziger liest (selbstverständlich persönlich) zufällig dieses Blog, liest seinen Namen und fühlt sich angepisst. Er schlägt das Wort im Duden nach, erkennt plötzlich einen Zusammenhang mit dem Verbotenen und entscheidet: Den verklage ich. Aber weil er natürlich nicht daran verdienen will geht alles an die Schwulen. Herzlichen Glückwunsch.

  23. Jannik schrieb am 7. November 2008:

    Ich gehöre ja einer Generation an, die den Duden ohnehin links liegen lässt und bei jeder noch so nebensächlichen Frage die Wikipedia konsultiert. Der Eintrag zum Thema Demagogie erwähnt den Nationalsozialismus oder Protagonisten wie Goebbels und Hitler nicht einmal wörtlich. Allein vom “Faschismus” ist die Rede. Ein Zitat greift sogar ganz konkret auf, dass ein Demagoge “der Masse schmeichelt”.

    Unterm Strich steht die ganze Angelegenheit in einem fast lächerlichen Licht – wenn sie von Zwanziger nicht so naiv und dünnhäutig aufgeputscht würde. Ich bin mir sicher, der DFB und andere offizielle Stellen müssten täglich Dutzende Unterlassungsklagen in die Blogosphäre schicken, wenn Zwanzigers vor Gericht als Sieger hervorgegangen wäre. Ich denke, aktuell liegt die Messlatte genau richtig.

    Kompliment an Sie, Herr Fritsch, für das hochklassige Interview, an Herrn Weinreich für seine Standhaftigkeit und Beharrlichkeit und an die entscheidenden Gerichte für ihr eindeutiges Zeichen pro Meinungsfreiheit.

    An Herrn Zwanziger ein Satz, den man in diesem Ton tagtäglich im Kindergarten aus dem Mund einer kopfschüttelnden Erzieherin hört: “Theo, das hätte ich von Dir nicht erwartet.”

  24. valdemaar schrieb am 7. November 2008:

    Is halt so mit Modeerscheinungen. Streiten ist halt in beim DFB. Und Herr Zwanziger wollte hier nicht länger hinten anstehen.

    Trotzdem Hut ab, dass er sich zum Interview bereit erklärt hat.

  25. valdemaar schrieb am 7. November 2008:

    Muss mich korrigieren, er hat ja mit zu den ersten gehört. Also ein echter Vorreiter…

  26. Dirk schrieb am 7. November 2008:

    So ganz kann ich mich nicht einreihen in das allgemeine Lob über das vermeintlich hervorragende Interview. Mit den Antworten von Zwanziger hab zumindest ich in dieser Form gerechnet. Das ist alles so wenig aussagekräftig:

    Kein Prozesshansel – aber dennoch klagen wegen fast nichts. Das passt doch nicht zusammen.

    Defizite im Amateurbereich – aber was folgt daraus?

    Geld ist nicht alles – aber ohne Geld geht es nicht.
    Tatsächlich, das war mir neu.

    Vom Inhalt des Interviews abgesehen finde ich aber eines besonders bemerkenswert:
    Auf IF und DF ist die o.a. Zusammenfassung/Einleitung wohltuend zurückhaltend, so dass der Leser erst beim Lesen des Interviews einen eigenen Eindruck gewinnen kann.
    Dagegen wird bei ZEIT-online ganz anders versucht, die Leser reißerisch einzufangen … spricht nicht für die ZEIT.

  27. Oliver Fritsch schrieb am 7. November 2008:

    Schmeichler soll nicht negativ konnotiert sein? Aus welcher Gegend stammen Sie denn, Jeff?

  28. ruppI1 schrieb am 7. November 2008:

    Also ich bin der meinung, daß es in Deutschland keine Vetternwirtschaft gibt. Insbesondere nicht beim DFB. Noch weniger beim NOK IOC. Korruption kann man gänzlich ausschließen bei Siemens und anderen großen Industrieunternehmen. Es gibt im übrigen auch kein Doping.

  29. BArometer21 schrieb am 7. November 2008:

    Noch eine Anmerkung zu Jeff: Demagoge ist oft, aber nicht grundsätzlich negativ konnotiert. So sagt es der Duden. Interessant hingegen, dass das Nomen “Demagogie” laut Duden immer abwertend gemeint ist. Demagoge oft, Demagogie immer. Komisch.
    Und bei diesem schon hier im Blog eifrig diskutierten Wort, komme ich immer mehr zum Schluss, dass die Juristen beim “Demagogen”-Prozess eine Menge Arbeit haben werden. Verlassen sie sich auf den Duden oder auf ihr Gefühl? Oder auf was sonst? Vielleicht könnte man das Volk fragen (um ihm gar zu schmeicheln?).

    Das Interview finde ich okay, wenngleich natürlich die Antworten – wie erwartet – Sportfunktionärsantworten sind. Nicht zuviel sagen, schwammig bleiben, vielleicht wird es in Zukunft ja negativ ausgelegt bzw. vielleicht kann man es ja dann wieder positiv wenden. Wobei ich auch mal eine Lanze für Theo brechen muss. Man stelle sich ein Interview mit seinem Vorgänger, MV, vor. Da wäre noch viel weniger Zählbares rausgekommen.
    Und, Oliver Fritsch, wieseo verwenden Sie eigentlich keine Synonyme? Was stört an “Übungsleiter”? Grüße von einem “Brustringträger”.

  30. Daniel schrieb am 7. November 2008:

    Mal was Juristisches für Herrn Zwanziger quasi direkt aus der Vorlesung “Medienrecht” mit DEM Medienrechtler Udo Branahl: Bei der Frage, ob eine Aussage, wie die von Jens Weinreich veröffentlich werden darf, kommt es stark auf mögliche Interpretationen ds Gesagten/Veröffentlichten an. Allerdings – das sagt auch Branahl – entscheiden diese Interpretationen die Gerichte (normative Umsetzung einer eigentlich empirischen Frage!).

    Hierbei wurden mehrdeutige Aussagen nicht immer “in dubio pro reo” bzw. in dubio pro Meinungsfreiheit ausgelegt. Mit EINER Ausnahme: Dem Unterlassungsanspruch!

    Bevor nämlich ein Journalist wegen einer Äußerung sanktioniert werden kann, muss das Gericht festgestellt haben, dass es KEINE Deutung des Gesagten gibt, die rechtsmäßig ist. Dabei ist auch völlig egal, wie Herr Weinreich das gemeint haben könnte, es kommt nur darauf an, ob das Gesagte in irgend einem Zusammenhang rechtsmäßig ist.

    Damit sollte das eigentlich geklärt sein. Ich frage mich, wie die DFB-Anwälte da argumentieren wollen…

  31. Oliver Fritsch schrieb am 7. November 2008:

    Übungsleiter klingt nach Turnvater Jahn. Trainer ist heutzutage aber viel mehr als Hütchen aufstellen. Übungsleiter Magath – das ist für mich eine ironische Abwertung des Trainermanagersportdirektors. Auch wenn es gar nicht so gemeint ist.

    Mehr über Dummdeutsch gibts hier:
    http://www.nzzfolio.ch/www/d80bd71b-b264-4db4-afd0-277884b93470/showarticle/f079256e-dc62-4432-a246-2109f6794e6f.aspx

  32. Daniel schrieb am 7. November 2008:

    Hrmpf, wieder was vergessen:

    Man muss natürlich dazu sagen, dass es in diesem Fall zu Blogs oder ähnlichen Internet-Inhalten noch keine Rechtsprechung gibt. Da es sich bei Jens Weinreich allerdings zweifelsfrei um einen Journalisten handelt, sehe ich kaum Handlungsspielraum für die Gerichte.

  33. links for 2008-11-07 | Du Gehst Niemals Allein schrieb am 7. November 2008:

    [...] http://www.direkter-freistoss.de » Ich bin kein Prozesshansel Wenn man, wie ich, eben auf Toilette war, denkt man anders über die Dinge nach. (tags: interview medien dfb zwanziger weinreich) [...]

  34. Dr. Theo Zwanziger … : jens weinreich schrieb am 7. November 2008:

    [...] komplette Interview gibt es natürlich nebenan beim Direkten Freistoß: “Ich bin kein Prozesshansel”, sagt Herr Zwanziger. Ich übrigens auch nicht. Ich finde es nur ziemlich putzig, dass Theo [...]

  35. Neues zu Theo Zwanzigers Demagogie-Verständnis : jens weinreich schrieb am 7. November 2008:

    [...] rechtliche Auseinandersetzung mit dem DFB-Präsidenten Theo Zwanziger, die auch im Direkten Freistoß und bei Stefan Niggemeier diskutiert wird, erhält eine weitere bizarre Note: Am Donnerstagabend [...]

  36. Helmut Salzwimmer schrieb am 7. November 2008:

    DFB-Präsident Zwanziger: Ich bin kein Prozesshansel
    DFB-Präsident Theo Zwanziger gibt im Interview darüber Auskunft, warum er mit juristischen Mitteln gegen einen Journalisten vorgeht, der ihn als „Demagoge“ bezeichnet hat

  37. Wiebke schrieb am 7. November 2008:

    Eigentlich ist es ja schade, wie viel Zeit und energie hier in die Frage gesteckt wird, unter welchen Prämissen und begrifflichen Ausleuchtungen Zwanzigers Klage nachvollziehbar oder doch eher lächerlich ist.

    Die PR-Abteilung des DFB wird dieser Umstand freuen. Alle schauen auf den Bengalo im Block, was links und rechts und vor allem auf dem Spielfeld passiert, geht ein wenig unter, gewinnt man fast den Eindruck.

    Bei der Interviewführung verstehe ich nicht ganz, warum man in diesem Interview noch so viel Platz mit dem Thema Löw/Ballack verballert – wird das nicht genügend von anderen Medien hyperventiliert? – anstatt Zeit und Platz für etwas genaueres Nachfragen zu sportpolitischen Themen, wie zum Beispiel zum Sachgebiet neuer Buli-Spielplan vs. Amateurfußball, zu nutzen. Und dass der unglaubliche Zwanziger-Satz “Sport ist keine Politik” dann immerhin aber irgendwie leider auch nur mit der Causa “Sinsheim” gekontert wird, ist auch ein wenig schade.

    Dennoch: Danke, Jahrgang 1971 ;-))

  38. Oliver Fritsch schrieb am 7. November 2008:

    Ja, Wiebke, da ist was dran. “Sport ist keine Politik” – das könnte man auf viele Arten kontern. Vielleicht betrachten Sie – mit mir – Journalismus nicht als Fertigung von Produkten, sondern als dauerhaften Prozess, der nie endet. Daher frage ich Sie: Was hätten Sie dem denn entgegnet?

  39. Lesestoff « Der Ballkönig schrieb am 7. November 2008:

    [...] Sport & Medien DFB-Präsident Zwanziger: Ich bin kein Prozesshansel DFB-Präsident Theo Zwanziger gibt im Interview mit darüber Auskunft, warum er mit juristischen Mitteln gegen einen Journalisten vorgeht, der ihn als „Demagoge“ bezeichnet hat. Außerdem über die Grenzen der Meinungsfreiheit, seine Empfindlichkeit gegenüber dem Nationalsozialismus, die WM-Stadt Sinsheim, den öffentlichen Disput zwischen Michael Ballack und Joachim Löw sowie Oliver Bierhoff und zu harte Strafen im Amateurfußball direkter-freistoss.de [...]

  40. Jeff schrieb am 8. November 2008:

    @27:
    >>Schmeichler soll nicht negativ konnotiert sein?
    So ist es. Alleine der Klang dieses wunderschönen Wortes läßt keine negative Assoziation zu und bringt jeden Sprachliebhaber in Verzückung.

    >>Aus welcher Gegend stammen Sie denn, Jeff?
    Aus dem wunderschönen Rheinland. Bringt uns das nun weiter?

    @29:
    >>Noch eine Anmerkung zu Jeff: Demagoge ist oft, aber nicht grundsätzlich negativ konnotiert.
    Bezogen auf die deutsche Gegenwartssprache ist die Konnotation grundsätzlich negativ. Etymologische Argumentation finde ich prima, führt uns aber im Fall Weinreich ins unglaubliche Absurdistan.

  41. zeit-leser schrieb am 8. November 2008:

    Mit der Anrufung der Gerichte zeigt Zwanziger, der “falsche Fuffziger”!?, meiner Meinung nach sein wahres Gesicht. Dünnhäutiger, abgehobener geht es gar nicht.

    Demagogisch ist auch meiner Meinung nach genau der richtige Ausdruck für all seine blumigen Worte, Schönrednerei und seine rhetorischen Fähigkeiten und wie er diese nutzt.
    Muss ich jetzt auch mit einer Klage/Anzeige rechnen? Mag sein, den Mund lasse ich mir (und hoffentlich auch die Journalisten) trotzdem nicht verbieten, zumindest so lange wir noch in einem Rechtsstaat leben.

  42. Chris schrieb am 8. November 2008:

    Naja hauptsache Sie schlagen Kapital daraus, einen ehrlich hartarbeitenden Menschen in den Dreck zu ziehen. Da sieht man doch das unsere Gesellschaft immer dümmer wird, wenn Sie Ihre belanglosen “Sachtexte” ließt…*kopfschüttel

  43. madcynic schrieb am 8. November 2008:

    @17: Der SC Magdeburg ist ein Mehrspartenverein, der unter anderem in der Handballbundesliga und der Wasserballbundesliga vertreten ist, und außerdem ne starke Schwimm- und Ruderabteilung hat.
    Der Herrenfußballclub in MD heißt 1. FC Magdeburg. Die höchste Frauenmannschaft (komisches Wort, ne?) Magdeburger FFC. Die spielen in der Regionalliga Nordost, ihre Stammtorhüterin ist momentan in Neuseeland bei der U17 die deutsche Nummer 2.
    Und wenn Herr Zwanziger nochmal was von WM ins ganze Land tragen erzählt, werd ich stinkig.

  44. Jeff schrieb am 8. November 2008:

    @41:
    >>Demagogisch ist auch meiner Meinung nach genau der richtige Ausdruck für all seine blumigen Worte, Schönrednerei und seine rhetorischen Fähigkeiten und wie er diese nutzt.

    Warum nennst Du diese Ansammlung nicht einfach “populistisch”? Ebenfalls negativ konnotiert, aber ohne schmähenden Charakter. Zumindest aber Weinreich als “Journalist” sollte in der Lage sein, den Dornseiff in die Hand zu nehmen und seine Wortwahl zu professionalisieren.

    >>Muss ich jetzt auch mit einer Klage/Anzeige rechnen?
    Nein, weil es die Eiche nicht kümmert. Das wäre mit Kanonen auf Spatzen geschossen.

    >>Mag sein, den Mund lasse ich mir (und hoffentlich auch die Journalisten) trotzdem nicht verbieten, zumindest so lange wir noch in einem Rechtsstaat leben.
    Es ist auch das Recht eines Jeden im Rechtsstaat, von einem Gericht feststellen zu lassen, ob das Recht der persönlichen Ehre durch das Recht auf freie Meinungsäußerung mit Füßen getreten wurde.

  45. Oliver Fritsch schrieb am 8. November 2008:

    Jeff, ich bin auf Ihre Antwort auf die Meldung gespannt, die heute abend in diesem Blog folgen wird. Und trauen Sie sich bloß nicht zu schweigen!

  46. jw schrieb am 8. November 2008:

    Ist “Jeff” eigentlich ein Troll? Oder einer aus dem DFB-Umfeld? Zwar bin ich Partei in dieser Diskussion, aber ich stelle mir die Fragen auch deshalb, weil “Jeff” nicht müde wird, in mehreren Blogs seine Tiraden abzulassen. Nun steht es jedem frei, einen Tarnnamen zu wählen. Das mag bei Blödeleien okay sein, doch ich meine, je ernster ein Thema wird und je härter sich die Diskutanten austauschen, wäre es durchaus eine Überlegung wert, ob man nicht das Visier abnehmen könnte. Zum Beispiel, um an Glaubwürdigkeit zu gewinnen. Das ist eine Überlegung, “Jeff”, bitte jetzt nicht gleich im Duden nachschlagen, es ist keine ultimative Forderung und auch kein Tarnkappenabnehm-Befehl.

  47. Jeff schrieb am 8. November 2008:

    @45:
    >>Jeff, ich bin auf Ihre Antwort auf die Meldung gespannt, die heute abend in diesem Blog folgen wird.
    Ich war auch gespannt auf Antwort, nachdem ich meinen Teil zur Diskussion beigetragen habe. Die Ausbeute ist recht mau.

    @46:
    >>Ist “Jeff” eigentlich ein Troll? Oder einer aus dem DFB-Umfeld?
    Weder noch. Der Troll-Vorwurf ist billig, aus meiner Sicht aber eine typische Reaktion auf Leute, die sich erdreisten, eine von der Stammleserschaft abweichende Meinung zu vertreten.

    >>Zwar bin ich Partei in dieser Diskussion, aber ich stelle mir die Fragen auch deshalb, weil “Jeff” nicht müde wird, in mehreren Blogs seine Tiraden abzulassen.

    Ist es nicht interessant, wie schnell so ein vorschneller Beißreflex ausgelöst wird? Ist “mehrere” seit neuestem ein Synonym für “zwei”?

    Ich habe mich zu diesem Thema hier und beim Niggemeier geäußert, was daran liegen könnte, daß er den Artikel hier verlinkt hat. Warum machst Du den gleichen Vorwurf nicht auch all jenen, die Deine Sicht der Dinge in allen Blogs in die Welt posaunen? Schau Dir doch “zeit-leser” an, der hält es ja nicht mal für nötig, seine Gedanken neuzuformulieren, der kopiert seine Kommentartexte einfach 1:1. Traurig.

  48. Wiebke schrieb am 8. November 2008:

    Nun, man hätte vor oder nach der Causa “Sinsheim” noch einmal nach der Haltung des DFB zu den geplanten Spielplanänderungen der DFL nachhaken können. Das Interview war vorm 04.11., richtig? Denn die PM des DFB “Landesverbände begrüßen Spielplan-Entwurf der DFL” zeigt doch eindrucksvoll, wie der DFB für bestimmte Interessen eindrucksvoll Politik macht.

    http://www.dfb.de/index.php?id=500014&tx_dfbnews_pi1%5BshowUid%5D=16267

    Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

  49. www.direkter-freistoss.de » Groteske Wende? schrieb am 8. November 2008:

    [...] Nun, man hätte vor oderJeff: @45: >>Jeff, ich bin auf Ihrejw: Ist “Jeff” eigentlich ein Troll?Oliver Fritsch: Jeff, [...]

  50. ruppI1 schrieb am 10. November 2008:

    @ Jens Weinreich

    Jeff ist wahrscheinlich der Prozeßbevollmächtigte von T.Z. und versucht nun in der blogger-Szene seinen untauglichen Versuchen vor Gericht Substanz zu geben.

  51. Auswärtsspiel in Koblenz: Zwanziger ./. Weinreich : jens weinreich schrieb am 12. November 2008:

    [...] Muss ich mich eigentlich für diese ultimative Einladung bedanken? Neulich hat mir Zwanziger (“Ich bin kein Prozesshansel”) in einem von ihm initiierten Interview ja schon ein Interview für den Fall angeboten, dass ich [...]

  52. www.direkter-freistoss.de » Post vom Anwalt schrieb am 12. November 2008:

    [...] wiesen Zwanzigers Antrag aufAuswärtsspiel in Koblenz: Zwanziger ./. Weinreich : jens weinreich: [...] Muss ich mich eigentlichOliver Fritsch: Kann nie schaden, Kraelinho.Carsten: Das Problem liegt nicht [...]

  53. Zwanziger vs. Journalist - DFB vs. Meinungsfreiheit? | F!XMBR schrieb am 12. November 2008:

    [...] Unterlassungserklärung unterschrieben hat, sondern den Rechtsstreit hat auf sich zukommen lassen. Zumal Theo Zwanziger ebenso auf direkter-freistoss.de die Chance bekam, sich zu äußern: Ich bin kein Prozesshansel, ich kann Kritik einstecken. Doch in diesem Fall muss ich darauf [...]

  54. Theo verfängt sich im Internet | t-online.de Sport Blog schrieb am 14. November 2008:

    [...] Zwanziger für die nächsten Schlagzeilen. Der DFB-Boss, der von sich selbst behauptet, kein Prozesshansel zu sein, verklagt den Journalisten Jens Weinreich in zweiter Instanz auf Unterlassung und beweist [...]

  55. Oldblog » DFB Präsident Dr. Theo Zwanziger ist kein Demagoge schrieb am 15. November 2008:

    [...] nicht nach seiner Definition, die sich allerdings so nicht dort findet, wo er sie gefunden haben will. In keiner der [...]

  56. www.direkter-freistoss.de » Die Lügen des DFB schrieb am 15. November 2008:

    [...] heiße ich es gut, dass sich der DFB-Präsident fast zwei Stunden Zeit genommen hat, um mit mir zu reden; gleichwohl wäre es besser gewesen, zu versuchen, mit Jens Weinreich zu sprechen. Zwanziger hatte [...]

  57. Nur noch elf Tage… - Niveau ist keine Creme schrieb am 17. November 2008:

    [...] dann bekommt der großartige Demokrat, Verfechter der Meinungsfreiheit, nicht-”Prozesshansel” (auch wenn es nicht schaden kann, die Rechtschutzversicherung des Arbeitgebers gegen einen [...]

  58. LetzterMannHält » Theo Zwanziger und der Streisand-Effekt schrieb am 17. November 2008:

    [...] ist unglaublich komplex, wer mag, kann sich aber unter anderem bei Jens Weinreich, dogfood, Oliver Fritsch, nochmal Oliver Fritsch, Stefan Niggemeier und den dort verlinkten Seiten [...]

  59. Wenn Vasen wackeln | CARTA schrieb am 18. November 2008:

    [...] Belegarbeit im kritischen Journalismus voraus. Genauso wie die Informationen, die man aus dem ausführlichen Interview von Oliver Fritsch mit Theo Zwanziger destillieren konnte. Genauso wie Stefan [...]

  60. Gecko1893 schrieb am 20. November 2008:

    es geht weiter…

    http://www.fixmbr.de/was-macht-der-dfb-in-der-wikipedia/

  61. Ein Preis für Theo Zwanziger « Stefan Niggemeier schrieb am 25. November 2008:

    [...] wies Zwanzigers Anwalt auf die damals noch zwei Monate entfernte Preisverleihung hin. In einem Interview mit Oliver Fritsch betonte Zwanziger, wie zur Rechtfertigung seines harten Vorgehens gegen Weinreich, in Yad Vashem [...]

  62. Der kritische Fussball-Blog | direkter-freistoss.de » Resümee Zwanziger gegen Weinreich schrieb am 25. November 2008:

    [...] Ich Demagoge: [...] ich habe den ModeratorEin Preis für Theo Zwanziger « Stefan Niggemeier: [...] wies Zwanzigers Anwalt aufZie: by the way, ich binZie: Scheiss übertriebene Kommerzialisierung der [...]

  63. Blog für den kritischen Fußballfreund | direkter-freistoss.de » Theo Zwanziger schließt seinen Rücktritt ein schrieb am 8. Dezember 2008:

    [...] Hintergrund: Zwanziger hat in einem Interview mit mir dargelegt, warum er so verletzt auf Weinreichs Wortwahl reagiert habe. Ein paar Tage später jedoch [...]

  64. Zwanziger auf Abstiegsplatz - Dominik Bertrams schrieb am 17. Dezember 2008:

    [...]Vielleicht sollte sich Dr. Zwanziger daran erinnern, dass er kürzlich gesagt hat, er sei kein Prozeßhansel. Ein Strategiewechsel wäre meines Erachtens angebracht, vielleicht hin zum Dialog und klärendem Gespräch.[...]

  65. Blog für den kritischen Fußballfreund | direkter-freistoss.de » Zwanziger verkalkuliert sich mit Rücktrittsdrohung schrieb am 30. Januar 2009:

    [...] Ich bin kein Prozesshansel [...]

  66. Blog für den kritischen Fußballfreund | direkter-freistoss.de » dfb jens weinreich theo zwanziger prozess demagoge schrieb am 4. März 2009:

    [...] Ich bin kein Prozesshansel [...]

  67. Die linguistische Empfindlichkeit von Theo Zwanziger | Du Gehst Niemals Allein schrieb am 5. März 2009:

    [...] Theo Zwanziger im Interview mit dem Direkten Freistoß [...]

  68. Wir sind Nordkorea at ***textilvergehen*** schrieb am 20. September 2009:

    [...] über den Informationsfluss zu behalten. Andere würden von der Erlangung oder der Ausübung der Kommunikationsherrschaft sprechen. Um die Mannschaft herum wird eine Wagenburgentalität aufgebaut, die so gar nicht dem [...]

  69. Blog für den kritischen Fußballfreund | direkter-freistoss.de » DFB stößt Löw vor den Kopf: Klinsmann-Geschichte wiederholt sich schrieb am 8. Februar 2010:

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  70. Zwanzigers entlarvende Selbsterhöhungen | Blog für den kritischen Fußballfreund | direkter-freistoss.de schrieb am 16. März 2010:

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  71. Amerell wirft Zwanziger demagogische Aussagen vor | Blog für den kritischen Fußballfreund | direkter-freistoss.de schrieb am 10. April 2010:

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  72. Niederlage vor Gericht gegen Amerell – Zwanziger entdeckt nun die Meinungsfreiheit | Blog für den kritischen Fußballfreund | direkter-freistoss.de schrieb am 13. April 2010:

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