direkter-freistoss.deNicht-anonymes Fußball-Blog 

Direkt zum Inhalt springen

Was alles fehlt: Über das Hoffenheimer Nicht-Tor von Simunic‘ ist ja alles gesagt (außer dass Rensing gut reagiert hat). Oder gibt es jemanden, der die Meinung vertritt: Wer nicht in der Lage ist, den Ball ins Netz zu schießen, der hat auch kein Tor verdient? Was alle aber übersehen haben: Das Bayern-Tor war irregulär, denn Olic stand bei Altintops Pass auf Pranjic im Abseits. Das Tor hätte aus gleichem Grund aberkannt werden müssen wie das des Leverkuseners Gekas, als Kießling, in Abseitsposition, den Gegenspieler blockte. Das tat Olic mit Beck, also war er nicht passiv. So gleicht sich alles aus.

Zum Thema van Bommel, der Checker, habe ich zwei Denkrichtungen vermisst: 1. Warum wird der DFB nicht zu Ermittlungen aufgefordert? 2. Und die Meinung, von dem ich allerdings auch nicht weiß, wer sie vertreten könnte: Unter Klinsmann hätte er dafür noch Rot bekommen. (Eine These, die ich allen Verschwörungstheoretikern gratis reiche.) Zu weitgehend fand ich hingegen, dass Dietmar Hopp Elfmeter haben wollte. Im eigenen Strafraum wohlgemerkt.

Im Doppelpass stieß der diesmal extrem schroffe Manni Breuckmann kritisch das Thema Anstoßzeiten und Amateurfußball an. Und wurde vom Moderator Jörg Wontorra gebremst: „Mal nicht vom Thema abkommen!“ Ist das Thema von der Redaktion unerwünscht, gibt es gar Absprachen? Ist ja schon ungewöhnlich in einer Sendung, in der eigentlich alles erlaubt ist (siehe unten). Ich werde der Redaktion mal ne Mail schicken und fragen.

Christian Seifert gab bei der Diskussion um den Videobeweis zu bedenken, dass „das Spiel“ die gleichen Regeln haben solle, in der Bundesliga wie in der Kreisliga. Mal abgesehen davon, dass ich den Eindruck hatte, dass er aus Scham kurz zögerte, das Wort „Kreisliga“ in den Mund zu nehmen – in der Kreisliga gibt’s keine Linienrichter. Aber woher soll das Herr Seifert wissen?

Eine letzte Ergänzung: René Martens weist im Rheinischen Merkur darauf hin, dass die ARD durch Fußball am Sonntag die Tagesthemen beschädigen könnte.

verwandte Artikel:

  1. HSV-Fans verteidigen Glückssieg gegen Aufsteiger Hoffenheim
  2. Datenschützer: Das Sky-Angebot des DFB ist rechtswidrig
  3. Gegen Schalke haben wir keine Chance!
  4. DFB bekräftigt Vorwurf gegen Amerell – und andere Frankfurter Personalien

52 Kommentare

  1. Johannes schrieb am 9. August 2009:

    Hat Joachim Hopp tatsächlich Elfmeter gefordert? Davon habe ich auch schon im Rund-Blog gelesen. Das kann doch nicht wahr sein. Aber jetzt wissen wir, warum Herr Hopp eben auf Fachleute setzt und sich selbst aus dem Fußball-Geschäft rauhält. Scheint echt besser so zu sein …

    Zum Thema Video-Beweis: Im Profi-Tennis kommt seit einiger Zeit ja das “Hawk-Eye” zum Einsatz. Aber nicht bei allen Spielen eines Turniers, wie zB neulich in Wimbledon. Der technische bzw. Kosten-Aufwand, sämtliche Plätze auszurüsten, scheint wohl zu hoch zu sein. Auch das ließe sich Herrn Seifert entgegenhalten.

  2. heinzkamke schrieb am 9. August 2009:

    Joachim Hopp ist jetzt in Hoffenheim? Ach was.
    (Sorry, Johannes, hab mich so über den Verweis auf “Hoppi” gefreut, da konnte ich nicht anders…)

  3. Oliver Fritsch schrieb am 9. August 2009:

    Seitens des DSF heißt es: “Aufgrund der begrenzten Sendezeit passiert es natürlich, dass Jörg Wontorra sich als Moderator bemüht, die geplanten Themen mit den Gästen, die dazu extra eingeladen werden, einzuhalten – die Themen Anstoßzeiten und Amateurfußball waren heute schlicht und ergreifend nicht vorgesehen, zumal sie sich selbstverständlich auch nicht in zwei Sätzen abhandeln lassen.”

  4. Wedding Man schrieb am 9. August 2009:

    Da hatte Udo Lattek wohl schon zu viel Weißbier intus?

  5. Jojo schrieb am 9. August 2009:

    Ouzo Lattek hetzt doch sonst so gerne gegen Schalke. Es fällt langsam auf, dass er das immer nur dann macht, wenn keiner von Schalke anwesend ist und sich wehren kann.

    Natürlich wird der FC Bayern wieder Meister. Ein nicht gegebenes Gegentor und eine nicht gegebene rote Karte gegen sie deuten darauf hin, wie die Schiris im Zweifel einem Streit mit den mächtigen Bayern-Verantwortlichen aus dem Weg gehen um die eigene Schirikarriere nicht zu gefährden…

  6. Oliver Fritsch schrieb am 9. August 2009:

    Ein Foul sehe ich da auch nicht, aber ein aktives Eingreifen.

  7. Oliver Fritsch schrieb am 9. August 2009:

    Danke, genau. Olic versperrt Beck den Weg zum Ball. Und hindert ihn daran, den Ballführenden anzugreifen. Oder die Flanke zu verhindern. Oder den Flankenweg zuzustellen.

    Genau wie Kießling in Mainz.

  8. Oliver Fritsch schrieb am 9. August 2009:

    Ein paar Ergänzungen:

    1. Es war ja nur ein Meter Abseits, das muss man als Schiedsrichter nicht sehen. Auch war Simunic’ Tor nicht so klar drin, wie alle tun. Stichwort ganzer Durchmesser.

    2. Wahrscheinlich hätte Beck den Pass zum Tor nicht verhindert und das Tor auch nicht. Aber das tut nichts zur Sache. Beck wurde die Chance genommen, Druck auf den Pranjic auszuüben. Wenn ein Stürmer in Abseitsposition beim Torschuss seines Mitspielers dem gegnerischen Torhüter die Sicht nimmt, lässt man das Argument auch nicht gelten: Den hätte der eh nicht gehalten.

    3. Selbst wenn kein Körperkontakt zwischen Olic und Beck vorgelegen hätte und Beck bloß um Olic hätte herumlaufen müssen, wäre es eine Behinderung gewesen.

    4. Ich würde in diesem Fall sogar so weit gehen und Abseits entschieden haben wollen, wenn sich Olic völlig passiv verhalten hätte. Für Beck war nämlich gar nicht zu erkennen, wem der Pass galt und wer ihn bekommt. Er musste also zwei Gegenspieler im Auge haben, denn Olic hätte den Ball annehmen können, statt ihn durchzulassen. Soll sich ein Abwehrspieler auf den Abseitspfiff verlassen? Kann ein Abwehrspieler überhaupt wissen, dass ein Stürmer im Abseits steht – und ihn in seiner Verteidigungshandlung vernachlässigen? Was hätte sich denn Beck anhören müssen, wenn er Olic stehen gelassen (weil der ist ja Abseits) und sich sofort auf Pranjic konzentriert hätte – und Olic hätte den Ball doch angenommen und den freien Weg zum Tor gesucht? Ich finde, manchmal genügt wenig, nämlich den Ball durchzulassen, um von “Eingreifen” zu sprechen.

  9. Oliver Fritsch schrieb am 9. August 2009:

    Bei Kießling wurde kein Foul gepfiffen, sondern Abseits.

  10. VaBene schrieb am 10. August 2009:

    Auch wenns besser zum Beitrag “Gegen Schalke haben wir keine Chance” gepasst hätte, aber es weiß ja kein Mensch ob noch jemand hier diese “Ollen Kamellen” noch liest.
    http://www.spottschau.com/images/spottschau/big/313_100dpi.jpg als satirische Aufbereitung des Kommentars von Herrn Breuckmann.

  11. Johannes schrieb am 10. August 2009:

    @heinzkamke: Ups, wie konnte ich denn den “Kult-Hopp” (auch wenn ich kein Duisburg-Fan bin) mit SAP-Hopp verwechseln? Ich werde alt.

  12. Winnies FFL-Blog » Blog Archive » Wiedersehen macht Freude schrieb am 10. August 2009:

    [...] mit Verletzungspause von vier Wochen bestraft, eine wunderschöne Verschwörungstheorie bietet dazu Oliver Fritsch an: Unter Klinsmann hätte er dafür noch Rot bekommen. (Eine These, die ich allen [...]

  13. Kalle der Laie schrieb am 10. August 2009:

    Anmerkungen zu den Anmerkungen

    1. 100% einverstanden.
    2. Beck wurde nicht die Sicht genommen, und ich kann nicht erkennen, dass er eindeutig behindert wurde. Alles bleibt ihm Konjunktiv: ohne Olic hätte er vielleicht die chance gehabt. Reicht nicht fürn Pfiff.
    3. nein. laut Regel muss die Behinderung durch “eine Geste” oder “Bewegung” stattfinden. Doof in der Gegend herumstehen ist immer okay.
    4. Das Problem, dass du beschreibst, hat der Linienrichter bei jeder Flanke in einen vollen Strafraum. Das ist die Konsequenz der Regeländerung -von der WM 1994? – die ja genau dafür gedacht war, mehr Tore zuzulassen. Für die Verteidiger ist das sicher nicht einfach, keine Frage. Aber es ist müßig, in dieser Beziehung über Gerechtigkeit zu diskutieren. War es denn gerecht, dass Menschen wie Oliver Kahn nach der Änderung der Rückpassregel plötzlich Fußball spielen mussten?
    Ball nur durchlassen ist übrigens immer erlaubt.
    5. Kießling, sorry, mein Fehler Was ich meinte: die Behinderung war so offensichtlich, dass man auch Foul hätte geben können.

    PS: Auf Breitnigge.de (vielleicht nicht die objektivste Seite) schreibt ein Schiedsrichter, dass Olic’ Tor regelkonform war.

  14. Oliver Fritsch schrieb am 10. August 2009:

    Ich bin auch Schiri.

  15. Knappe schrieb am 10. August 2009:

    Dann fassen wir mal zusammen:
    1. Nicht anerkanntes Tor für Hoffenheim
    2. Irreguläres Tor für Bayern München
    3. Keine rote Karte für van Bommel.

    Kommentar von Uli Hoeneß (sinngemäß): Wir waren die klar bessere Mannschaft und hätten gewinnen müssen.

    Noch Fragen?

  16. Ingrid schrieb am 10. August 2009:

    Ich hab am Wochenende gar kein Fußball gesehen, aber kann heute abend noch einiges nachholen.
    Blickpunkt Sport (mit Uli Hoeneß) kommt jetzt schon um 20.15 (war das nicht sonst später?)
    Ist ja jetzt zeitgleich zum Live-Spiel der 2. Liga. Und Mainz hat schon einen neuen Trainer? Da muss ich mich dann auch noch informieren: SWR um 18.15 gibt´s aber nicht per Kabel, nur mit Receiver (zumindest bei mir) zu empfangen. Und die Hessen senden ja auch noch einen Rückblick.

  17. E. van der Holifeld schrieb am 10. August 2009:

    Zwar geht es hier nicht direkt um den Doppelpass, aber bezugnehmen möchte ich auf den gestrigen Experten-Stammtisch, weil mir da noch was ganz anderes aufgestoßen ist, und zwar eine Bemerkung zum Thema “Bierrunde”, die fast unterging, meiner Meinung nach aber die Sportjournaille (zumindest teilweise)entlarvt: Denn die meisten Sportjournalisten müssen doch wissen, dass Herr Magath mit dem Begriff “Bierrunde” die gemütliche, den Teamgeist beschwörende Runde am Vorabend eines Spieles meinte. Aber nein, sie (bzw. Teile davon) nahmen es wörtlich und ruckzuck war Farfan statt etwas grippal leicht verkatert. Dazu ein journalistischer Gast des Doppelpasses: gesprochen ist gesprochen. So einfach ist das. Also hat Herr Magath selbst schuld an dem Durcheinander. Hätt er sich vorher überlegen müssen, was er sagt, denn Sportjournalisten sind zwar zum Mitschreiben, aber nicht auch noch zum Mitdenken da. Oder wie soll ich das verstehen?

    Wen’s interessiert, dazu mehr unter http://www.magsein.de unter Tabellenspitze oder direkt unter

    http://tabellenspitze.wordpress.com/

  18. Ingrid schrieb am 10. August 2009:

    Angesprochene Szenen wurden eben im DSF mit Eugen Striegel noch mal besprochen: u.a. Kießling/Gekas, allerdings war nicht Olic/Beck dabei.

  19. Ingrid schrieb am 10. August 2009:

    Ich glaube, ich habe die ganze Woche nicht in den indirekten Freistoss geschaut (und auch sonst nicht viel verfolgt), jetzt dort mal wieder reingeschaut und so bin ich auch informiert, warum Mainz einen neuen Trainer hat.

  20. Aki schrieb am 10. August 2009:

    Ich weiß garnicht, was Sie wolln, Schiri Fritsch. Olic greift aktiv ein, und damit ist das Abseits. Was denn sonst?

  21. Lutschbirne schrieb am 10. August 2009:

    Jou, Abseits. Und nur einer hat’s erkannt

  22. Jim Bond schrieb am 11. August 2009:

    Hallo Oliver, den Satz “so gleicht sich alles aus” (Artikel, Ende erster Absatz) kann ich noch nicht nachvollziehen. Hoffenheim kriegt ein (reguläres) Tor nicht anerkannt und Bayern ein irreguläres nicht aberkant = zweimal Vorteil Bayern bzw. Nachteil Hoffenheim – wo liegt da der Ausgleich?

  23. Balduin schrieb am 11. August 2009:

    @Jim Bond:

    Ironie. Der “Ausgleich” liegt in der Ironie. ^^

  24. wolfram schrieb am 11. August 2009:

    hallo, in stuttgart versuchen sie jetzt auch aus dem stand einen volltreffer zu landen. das haus der geschichte baden-württemberg bereitet eine große landesausstellung vor, gesponsert vom land. es geht um fußball. “gefühle, wo man schwer beschreiben kann!” ist der titel. vom märz bis juli 2010 zeigen sie fußball-geschichten aus allen ligen. mal schauen, obs nach dem langen anlauf ein treffer wird. wer will kann schon mal spickeln unter http://www.hdgbw.de. dort gehts unter ausstellungen/wechselausstellungen zum training. wer danach noch luft hat, kann sie auf dem ersten fußball-blog eines deutschen museums ablassen. vielleicht in form einer baden-württemberg-fußball-story?

  25. JK schrieb am 11. August 2009:

    Also die Einwände gegen die Fritsch’sche Abseitsdiagnose sind doch völlig abwegig, Kalle. Olic greift aber mal so was von direkt ins Spiel ein.

  26. Kalle der Laie schrieb am 12. August 2009:

    JK,

    ich hatte die entsprechende Regel und Anweisungen vom DFB dazu hier reinkopiert, sind leider gelöscht worden.

    Link: http://www.dfb.de/index.php?id=11103

    entscheidend sind Seiten 71 und 72

    Bitte mal nachlesen. “ins Spiel eingreifen” ist dort penibelst kleinlich definiert, um der angreifenden Mannschaft den größtmöglichen Vorteil zu verschaffen.

  27. Oliver Fritsch schrieb am 12. August 2009:

    Hier wird nix gelöscht, hier schnappt allenfalls mal die Abseitsfalle des Spam-Filters zu.

  28. Kalle der Laie schrieb am 12. August 2009:

    weiß ich doch. ändert aber nix an der tatsache, dass mein kommentar, der ursprünglich zwischen dem 5. und 6.kommentar stand, nimma da ist. ohne den machen meine späteren ausführungen leider nur begrenzt sinn

  29. Andreas schrieb am 12. August 2009:

    Also halten wir mal fest, dass Kalle entweder Bayern-Fan ist, nicht aufmerksam gelesen hat oder die Szene nicht sah.
    Ich zitiere aus seiner Verlinkung:”„Einen Gegner beeinflussen“ heißt, dass der Spieler einen Gegenspieler daran
    hindert, den Ball zu spielen oder spielen zu können, indem er eindeutig die Sicht
    des Gegners versperrt oder Bewegungen oder Gesten macht, die den Gegner
    nach Ansicht des Schiedsrichters behindern, täuschen oder ablenken.
    Olic dreht sich eindeutig zum Ball (eine Bewegung) und versperrt Beck mit seinem rechten Bein den Weg, so dass dieser nicht ungehindert zum Ball laufen kann. Also hat Olic eindeutig nicht “doof in der Gegend herumgestanden” und damit ist es Abseits.
    Als Vergleich würd ich hier mal das Basketball erwähnen und die Situationen, die zu einem Stürmerfoul führen. Das kommt deshalb nicht so oft vor, weil es unsagbar schwierig ist sich bei einem Laufspiel nicht zu bewegen bzw. passiv zu verhalten.

  30. Alex Feuerherdt schrieb am 12. August 2009:

    Dann sei hier mal hineinkopiert, was in den Fußballregeln dazu steht:

    * “‘Ins Spiel eingreifen’ heißt, dass der Spieler einen Ball berührt oder spielt, der zuletzt von einem Mitspieler berührt oder gespielt wurde.”

    Das scheidet aus, weil Olic in der Situation den Ball ja nicht gespielt hat.

    * “‘Einen Gegner beeinflussen’ heißt, dass der Spieler einen Gegenspieler daran hindert, den Ball zu spielen oder spielen zu können, indem er eindeutig die Sicht des Gegners versperrt oder Bewegungen oder Gesten macht, die den Gegner nach Ansicht des Schiedsrichters behindern, täuschen oder ablenken.”

    Da kommen wir der Sache schon näher. Also: Hat Olic den guten Beck daran gehindert, den Ball zu spielen oder spielen zu können, indem er eindeutig seine Sicht versperrt oder Bewegungen oder Gesten gemacht hat, die Beck behindert, getäuscht oder abgelenkt haben? Ich meine: nein. Zwar hat Olic tatsächlich “Bewegungen gemacht”, aber waren die wirklich dazu geeignet, Beck nicht an den Ball kommen zu lassen (von einer Hinderung, Druck auszuüben, die Flanke zuzustellen etc. steht da nichts, deshalb ist das für die Beurteilung einer Abseitsposition irrelevant)? Nein, denn Beck hätte den Ball gar nicht bekommen können (zu diesem Ergebnis komme ich nach mehrfacher Betrachtung der diversen Zeitlupen, die bekanntlich weder der Schiedsrichter noch seine Assistenten haben). Und das ist es, was zählt.

    Also: ein reguläres Tor. Aber wenn die nächste DFB-Schiedsrichter-Zeitung draußen ist, schaue ich gerne mal nach, was Eugen Strigel dazu meint, d.h. zur offiziellen Lehrmeinung macht.

  31. Andreas schrieb am 12. August 2009:

    @Alex: Guck dir das Video bitte nochmal genau an und zwar von 0:11 bis 0:14.
    Was ich da sehe ist folgendes: Der aus dem Abseits kommende Olic stoppt mit seinem linken Bein um sich zu drehen. Dadurch versperrt er den Weg von Beck, der nach vorne und rechts laufen will um den Ball abzufangen. Auf diesem Wege hätte er es meiner Meinung nach auch geschafft. Jetzt reagiert Beck und will rechts an Olic vorbei, der aber schon seine Drehung vollendet hat und nun mit seinem rechten Bein Beck im Weg steht, so dass dieser fast stolpert und wiederum seinen Laufweg mit einem kleinen Schwenker nach rechts korrigieren muss. Bei seinem 2. Laufweg hätte es Beck vermutlich nicht mehr bis zum Ball geschafft, aber er wäre sicherlich näher an Pranjic gewesen und hätte die Flanke abfangen können und das fällt für mich unter der Beschreibung “oder spielen zu können” aus den DFB-Regeln. Also sage ich, dass Olic definitiv aktiv ins Spiel eingegriffen hat und das sogar zweimal. –> Abseits
    Außerdem meine ich auch einen Kommentator (ich glaube das war bei Bundesliga pur am Sonntag) sagen hören “Clever von Olic, erst versperrt er Beck den Weg um sich danach geschickt in Richtung Tor abzusetzen und einzuschieben.” oder so ähnlich.

  32. Alex Feuerherdt schrieb am 12. August 2009:

    @ Andreas: Wir sprechen beide im Konjunktiv und spekulieren letztlich. Ich denke, Beck wäre auch ohne Olic nicht an den Ball gekommen, aber ich bin mir nicht sicher, und es könnte gut sein, dass du Recht hast.

    Für den Schiedsrichter ist es auf dem Platz nahezu unmöglich gewesen, diese Situation zweifelsfrei einschätzen zu können, und für den Assistenten noch viel mehr, weil er zwar sehen kann, ob sich Olic im Abseits befindet, aber nicht, ob er auch wirklich eingreift (dafür ist das Geschehen zu weit von ihm weg, und sein Blickwinkel ist zusätzlich ein ungünstiger). Deshalb lässt man da im Zweifelsfall (und der war für die Schiris hier sicher gegeben) weiterlaufen.

    Ich habe die Frage aber an meinen zuständigen Verbands-Schiri-Lehrwart weitergeleitet und ihm um eine Einschätzung gebeten. Wenn er mir geantwortet hat, werde ich sein Urteil hier mitteilen.

  33. Alex Feuerherdt schrieb am 13. August 2009:

    Mein Verbandsschiedsrichterlehrwart hat mir geantwortet. Seiner Einschätzung nach handelt es sich

    “um einen Grenzfall, denn, wie die Regelbestimmung bzw. die Auslegung hierzu (neues Regelheft S. 72) aussagt, reicht das Hindern oder Sichtversperren allein nicht aus, um eine aktive Abseitsposition zu bewirken.”

    Es müsse also festgestellt werden,

    “ob der Spieler Beck zum Zeitpunkt des Abspiels eine Chance hat, an den Ball zu gelangen. Dies ist theoretisch vielleicht möglich, praktisch aber eher unwahrscheinlich, da der Ball scharf nach außen gespielt wird und der Spieler sich in der Raumdeckung zunächst entscheiden muss, ob er sich von dem bislang gedeckten Spieler (Olic) löst und zum angespielten Spieler (Pranjic) läuft. Zum Ball direkt laufen wird er in keinem Fall. Also: In der Praxis für mich kein Abseits. Ich würde meine Entscheidung theoretisch wie praktisch daran fest machen, ob Beck eine Chance hatte (im Moment der Ballabgabe) den Ball zu erreichen oder nicht. Wie ich im Zweifel entscheide, hängt von der Situation ab, nach der FIFA-Auslegung im Zweifel für den Angreifer.”

  34. Oliver Fritsch schrieb am 13. August 2009:

    In der Praxis für mich klares Abseits, denn natürlich hat es der Flankengeber wesentlich leichter. Auch wenn Beck vielleicht nicht an den Ball gekommen wäre, so hätte er doch mehr Druck auf ihn ausüben können und den Winkel verkleinern.

    Wer schon mal ne Flanke geschlagen hat, weiß, dass es einen großen Unterschied macht, ob mein Gegenspieler zwei Meter von mir entfernt ist oder fünf.

  35. Andreas schrieb am 13. August 2009:

    War klar, dass das auf die Einschätzung des Schiris ankommt, aber da ich mir relativ sicher bin, dass Beck den Ball bekommen hätte, wenn Olics linkes Bein nicht im Weg gewesen wäre, hätte ich auf Abseits entschieden. Spätestens aber beim störenden rechten Bein von Olic greift dieser meiner Meinung nach aktiv ins Spielgeschehen ein, so dass dieser n Bogen laufen muss. Dieses aktive Eingreiffen findet auch nicht in einer neuen Spielsituation statt, weil es ja immer noch um das Abspiel auf Pranjic geht, bei dem Olic im Abseits steht.
    Gut, hacken wirs ab. War ne Tatsachenentscheidung die von der Einschätzung des Schieds-/Linienrichters abhing und meine persönliche Einschätzung wäre Behinderung und damit Abseits gewesen.
    Wäre schön, wenn diese Situation genauso ausführlich analysiert werden würde wie das <a href="http://www.direkter-freistoss.de/2008/04/26/alle-welt-sieht-es-nur-der-schiedsrichter-bleibt-der-dumme/" vermeintliche Abseitstor von Rosenberg damals.

  36. Alex Feuerherdt schrieb am 13. August 2009:

    @ Oliver Fritsch:

    Auch wenn Beck vielleicht nicht an den Ball gekommen wäre, so hätte er doch mehr Druck auf ihn ausüben können und den Winkel verkleinern.

    Ihnen ist aber schon klar, dass das laut Fußballregeln kein Kriterium ist, oder?

  37. JK schrieb am 13. August 2009:

    Na, wenn das kein Kriterium ist, was dann? Kein Gesetzbuch er Welt kann übrigens jeden Einzelfall vorhersehen. Und will das auch nicht. Nicht mal das des allmächtigen DFB

  38. Alex Feuerherdt schrieb am 13. August 2009:

    Noch einmal die dafür maßgebliche Anweisung aus den Fußballregeln:

    ‘Einen Gegner beeinflussen’ heißt, dass der Spieler einen Gegenspieler daran hindert, den Ball zu spielen oder spielen zu können, indem er eindeutig die Sicht des Gegners versperrt oder Bewegungen oder Gesten macht, die den Gegner nach Ansicht des Schiedsrichters behindern, täuschen oder ablenken.

    Mit “spielen zu können” ist nicht das Ausüben von Druck, das Verkleinern des Winkels oder das Zustellen einer Flanke gemeint, sondern tatsächlich und wortwörtlich das Spielen des Balles. Einzig darauf kommt es an. Vor ein paar Jahren wurde die Auslegung der Abseitsregel bekanntlich im Sinne des Offensivfußballs geändert, das heißt verengt. Seitdem gibt es kaum noch Fälle, in denen auf (Sicht-) Behinderung oder Ablenkung entschieden wird. Und ein Fall, in dem ein Schiri auf Abseits erkannte, weil der Verteidiger ja die Flanke nicht zustellen oder keinen Druck auf den Flankengeber ausüben konnte, ist mir bislang nicht zu Ohren oder unter die Augen gekommen.

    Andreas ist der Meinung, Beck hätte den Ball spielen können, ich bin anderer Ansicht, und mein Verbandslehrwart hält das Ganze für einen Grenzfall, neigt aber zu der Einschätzung: kein aktives Abseits. So weit, so gut. Wie man aber zu der Einschätzung kommen kann, hier liege ein “klares (!) Abseits” vor, ist mir ein Rätsel.

  39. JK schrieb am 14. August 2009:

    Klar, Olic versperrt Beck doch die Sicht. Klar Abseits.

  40. Oliver Fritsch schrieb am 14. August 2009:

    Die Regeln sehen auch nicht alle Arten von Foulspiel voraus. Auch der falsche Einwurf ist nicht in allen Facetten beschrieben. Das kann kein Regelwerk leisten. Wenn also selbst das Sichtversperren und das Ablenken durch Gesten zum Abseits führen, dann doch erst recht das Indenwegstellen. Wenn das keine Behinderung ist, was dann? Und wie gesagt: Bei Kießling gab es keinen Widerspruch, es war die analoge Situation.

    Wie man so wenig Verständnis für das Spiel haben kann, ist mir ein Rätsel.

  41. Kalle der Laie schrieb am 14. August 2009:

    Mann, Oli.

    Du bist es doch, der mit einer höchst zweifelhaften, weil überengen Interpretation unbedingt ein Tor annullieren will. In der Bundesliga wird sowieso zu schnell gepfiffen, jetzt auch noch bei solchen Szenen, auf Verdacht? Lächerlich.

    Tut mir Leid: man kann sich die Regeln nicht einfach so zurecht biegen, damit sie in die Argumentation passen. Nur Indenwegstellen taucht eben nicht in der Liste der Vergehen auf, dafür gibt es ja einen sehr guten Grund. Wenn Indenwegstellen als aktives Abseits ausgelegt wird, führt man die gesamte passive Abseitsregel ad absurdum. Bei jeder Flanke in den Strafraum steht doch immer irgendjemand jemandem im Weg (und versperrt einem die Sicht, hindert daran, Druck auszüben etc etc bla bla). Wie so soll das plötzlich alles abgepfiffen werden?

    Wer ein bisschen Verständnis für das Spiel hat, hat ein Interesse daran, mehr Tore zu sehen, nicht weniger. Auch wenn es – gottbehüte – Bayern-Tore sein sollten. Aber das ist ja – wie so of t hier – das eigentlich Problem, oder?

  42. Oliver Fritsch schrieb am 14. August 2009:

    Lieber Herr Feuerstedt, es war ja nicht so gemeint. Und es ging nicht gegen Sie direkt. Sind Sie mir noch bös?

    Hier wird nichts zurechtgebogen. Dass dieser Fall (wie viele Fußballfälle) in den Regeln nicht schriftlich festgehalten ist, liegt doch daran, dass man damit nicht rechnet. Und dass man, entgegen dem Glauben der Regelhüter, nicht alle Fälle vorsehen kann. Es gibt immer Spielraum für den Richter.

    Der Fall ist ja auch, anders als Kalle uns weismachen will, eine Ausnahme, auch wenn er an diesem Spieltag gleich zwei Mal zu beobachten war: Einer, der im Abseits ist, kann einem anderen eigentlich gar nicht im Weg stehen. Aber wenn doch schon die Nichtigkeit des Gestikulierens abseitsrelevant ist, dann doch das aktive Wegsperren erst recht. Das ist für mich offensichtlich. Die Abseitsregel mag zugunsten der Stürmer geändert worden sein, aber nicht in diesem Sinne.

    Und zu dem anderen leidigen Thema: Wenn man an diesem Spieltag was über Bayern und Schiedsrichter hätte schreiben wollen, dann wäre einem sicher etwas Besseres eingefallen. Stichwort van Bommel. Und den Befangenheitsvorwurf bin ich leid. Ich kehr den Spieß ja auch nicht um. Dabei wäre es doch näherliegend zu fragen: Ihr seid doch Bayern-Fans, oder? Na dann weiß ich ja, woher der Wind weht. Das bringt doch nichts. Warum sich denn nicht davon befreien? Ich bin halt kein Fan im eigentlichen Sinn.

    Wenn der Fall so strittig ist, wie der Verbandsschiri, die Oberautorität, behauptet – warum darf ich denn nicht bei meiner Version bleiben? Ich finde sie schlüssiger, ich finde sie spielgemäßer. Ein Verteidiger, der so massiv von einem Abseitsling behindert wird, muss Recht bekommen. Egal, ob zu viele oder zu wenige Tore fallen.

  43. Libero schrieb am 14. August 2009:

    Es gehtdoch hier gar nicht um Bayern sondern um eine Abseitsregel.

  44. JK schrieb am 14. August 2009:

    Lieber Herr Fritsch, lassen Sie sich nicht von den Bayern-Fans ins Boxhorn jagen, oder wie das heißt. Sie haben es mal in einem anderen Zusammenhang selbst geschrieben: Es ist schwierig mit Leuten zu diskutieren, die Sand in den Augen haben.

  45. Ulfert schrieb am 14. August 2009:

    Ich finde dieses Rezitieren von Regeln ja ganz nett, aber im Endeffekt sind die Regeln ja nur die Formulierung eines Spielverständnisses. Dass dieses nur lückenhaft formuliert werden kann ist klar, deswegen geht es darum: Was will uns diese Regel sagen?

    Bei dieser Regel geht es darum: Wer beim Pass im Abseits steht und danach das Spiel beeinflusst, hat einen unerlaubten Vorteil und bekommt den Angriff abgepfiffen. Dies war im vorliegenden Beispiel der Fall, also Abseits.

    Für das Herumreiten auf Regeln und das Heranziehen von wörtlichen Formulierungen, um zu zeigen dass genau dieser Fall nicht abgedeckt ist, gibt es in vielen Spielen eine Bezeichnung: Regelcheater. Zwar manchmal juristisch im Recht, jedoch selten gemocht.

    Wer sich so benehmen will nur zu, ich find es nicht toll, ich freue mich wenn der Schiri auch mal nach Gefühl pfeift und seinem Fußballherz vertraut.

  46. Alex Feuerherdt schrieb am 14. August 2009:

    Lieber Herr Flitsch, natürlich “dürfen” Sie bei Ihrer Version bleiben. Niemand verbietet Ihnen das, auch ich nicht, mit keinem Wort. Ich habe lediglich versucht, Ihnen zwei Dinge zu verdeutlichen: 1. Von einem klaren Abseits kann nicht ernsthaft die Rede sein, wenn selbst ein Schiri-Lehrwart den Fall für strittig hält. (Ich würde umgekehrt auch nicht sagen, dass es klar kein Abseits war.) 2. Sie mögen es für schlüssig und spielgemäß halten, dass ein Spieler aktiv im Abseits steht, wenn er einen Gegenspieler in seiner Abseitsposition daran hindert, eine Flanke zuzustellen oder den Winkel zu verkleinern. Allein: Die Regeln geben das nicht her, ob man das nun gut findet oder nicht. Und hier irren Sie, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Auslegungsänderung beim Abseits durch die Fifa nicht so gemeint gewesen sei. Früher wurde ziemlich schnell auf “Irritation” erkannt, wenn beispielsweise ein (passiv) im Abseits stehender Spieler beim Torschuss eines Mitspielers dem Keeper die Sicht verdeckt hat. Heute kommt das kaum noch vor, wg. Offensivfußball und so.

    Ich kann das auch deshalb guten Gewissens behaupten, weil ich zu meiner Oberligazeit als Schiri selbst vom DFB in solchen Dingen geschult worden bin. Da erging vor einigen Jahren an die Unperteiischen und ihre Assistenten die Anweisung, nur noch im absoluten Notfall bei solchen Irritationen (Sichtversperrung, Gesten, ablenkende Bewegungen) auf Abseits zu erkennen. In einem Oberligaspiel der zweiten Mannschaft von Schalke 04, bei dem es zu einer sehr ähnlichen Situation kam wie in Sinsheim, bin ich dann trotzdem dem Fahnenzeichen meines Assistenten gefolgt und habe auf Abseits entschieden – weil ich das für spielgemäßer hielt (zumal man dem betreffenden Verteidiger seine Verwirrung regelrecht angesehen hat). Das hat mir einen fetten Punktabzug durch den Beobachter eingebracht. Begründung: spielentscheidender Fehler.

    Und an den geschätzten JK: Wenn es um solche Situationen geht, bin ich weder für noch gegen irgendeine Mannschaft, weil mich als Schiedsrichter dann vor allem die Perspektive des Referees interessiert.

  47. Oliver Fritsch schrieb am 14. August 2009:

    Also, wenn ich mir Nr. 9 auf Seite 78 angucke und durchlese, bin ich mir sicher, dass er den Olic/Beck-Fall gut fasst:
    http://www.dfb.de/fileadmin/user_upload/2009/07/Fussballregeln_2009_2010.pdf (pdf)

    “Spieler A macht Gesten oder Bewegungen, die Spieler B ablenken.” Das mit dem Bewegen trifft doch zu auf Olic.

  48. Alex Feuerherdt schrieb am 14. August 2009:

    Bei diesem Diagramm ist es aber auch sonnenklar, dass (B) den Ball spielen kann. Bei Beck ist das eben nicht so klar. Siehe meinen Kommentar #38.

  49. Libero schrieb am 14. August 2009:

    Jetzt wird Ihr Eis aber ganz dünn, Herr Feuerherdt. Zwischendrin wollte ich Ihnen ja schon fast Recht geben. Aber nach #46 würde ich vonnem Matchball für Fritsch sprechen.

  50. Oliver Fritsch schrieb am 14. August 2009:

    Ich glaube, Sie sollten nicht so viel auf den DFB hören, lieber Herr Feuerherdt. (Blöder Tipp, ich weiß.) Ich glaube, wir sollten alle nicht so viel auf den DFB hören.

  51. lutschbirne schrieb am 14. August 2009:

    Ich glaube, #41 hat den Hoffenheimer Ausgleich noch nicht verkraftet. Und jetzt trampeln Sie noch drauf herum, Herr Fritsch. Ich kündige mein Abo.

  52. Alex Feuerherdt schrieb am 15. August 2009:

    @ Libero und Oliver Fritsch: Als Schiedsrichter hat man nun mal die Regelauslegung der Fifa respektive des DFB umzusetzen, ob man das nun gut findet oder nicht. So einfach ist das. Man kann als Fan oder Fußballbeobachter natürlich der Ansicht sein, dass die Entscheidung, Olics Abseitsstellung als passiv zu werten, spielfremd ist, gegen den Geist der Spielregeln verstößt oder was auch immer. Anders gesagt: Man kann das Fußballverständnis des DFB in Zweifel ziehen. Aber Rafati und sein Assistent haben hier nun mal so entschieden, wie die Fifa und der DFB es wollen: Im Zweifel ist das Abseits passiv, im Zweifel wird für den Angreifer entschieden (statt “Zweifel” könnte man auch “Grenzfall” sagen).

    Vorhin war ich auf einer Tagung von Schiedsrichter-Beobachtern aus Verbandsebene, und dort wurde sowohl die Szene aus Hoffenheim als auch die Situation in Mainz noch einmal gezeigt und ausführlich besprochen. Tenor: Die Entscheidung des Schiris in Hoffenheim war richtig, die in Mainz falsch.

    Worum es mir ging: Im Beitrag hier wird behauptet, Olics Tor sei irregulär gewesen. Und das stimmt ganz einfach nicht – jedenfalls nicht, wenn man die für Referees gültigen Anweisungen zur Grundlage macht.

RSS-Feed für Kommentare dieses Beitrags.

Einen Kommentar hinterlassen

Erlaubte Tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>



Switch to our mobile site