direkter-freistoss.deNicht-anonymes Fußball-Blog 

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Nun ist es raus: Jermaine Jones, Patrick Helmes und Marko Marin hat es erwischt. Mit Jones hab ich gerechnet, er scheint mir nicht der Typ zu sein, den Joachim Löw bevorzugt, sondern eher der Gegenentwurf zum Lieblingsschüler Metzelder. Marin und Helmes werden ihre Chance nach der EM ohnehin noch bekommen. Vor dem Spiel gegen Weißrussland hatte ich auch David Odonkor auf der Rechnung, denn ich glaube nicht, dass man die Gegner mit ihm noch mal wird überraschen können wie die Polen und die Argentinier an der WM 2006 (Weiterlesen …)

Oliver Fritsch 75 yards goal

von Oliver Fritsch

David Beckhams jüngster Treffer: (für die, die es interessiert) das 3:1 für L.A. Galaxy im Spiel gegen die Kansas City Wizards (90.+4).

Jürgen Klopp geht nach Dortmund. Spontan und aus der Ferne betrachtet: ein verdammt guter Griff für die Borussia. Was der Mann sagt, hat Hände und Füße. Und Herz und Kopf und alles andere notwendige auch. Natürlich kenne ich ihn hauptsächlich als Fernsehkommentator, und da ist er der Beste. Ach was, er ist der Einzige (Weiterlesen …)

René Martens Nachholbedarf

von René Martens

Heute in der taz Nord ein Beitrag zum Thema FC St. Pauli im Nationalsozialismus. Um Rugby geht es auch, aber Fußball und Rugby sind ja bekanntlich eng verwandt. Näheres zu dem erwähnten Buch gibt es hier

Ich habe ja nie verstanden, warum es im Sinne der Premiere-Abonnenten sein soll, dass es für die Spiele der 1. Liga und 2. Liga unterschiedliche Anstoßzeiten geben muss. Bisher kickten die Zweitligisten freitags ab 18 Uhr und in englischen Wochen dienstags und mittwochs ab 17.30 Uhr, damit die Termine nicht mit denen der 1. Liga kollidieren (Weiterlesen …)

gclobes Reißbrettfußball im Fernsehen

von Günter Clobes

Nun sind sie also raus, die Ausschreibungsvorstellungen der DFL hinsichtlich der Fußballrechte ab 2009. Was da in unterschiedlichen Denkmodellen auf uns zukommt, die wir Fußball zum größten Teil nur übers Fernsehen wahrnehmen können, ist schon recht verwegen.

 Die DFL-Überlegungen weisen nämlich deutliche Anzeichen von Verwirrungs- und Vermummungsstrategie auf. Letzteres, wenn mit den vorgestellten Modellen (auch) mehr Geld generiert werden soll, das den Vereinen „internationale Wettbewerbsfähigkeit“ verspricht (sehr schönes, wenn auch sehr vages Argument). Die Verwirrungsnummer dagegen ist sehr viel klarer. Sie „erklärt“ sich aus den Modellen selbst. Denn wer versteht das wirklich alles in letzter Konsequenz, was da freitags, samstags, sonntags und monatlich in welchem Modus abgehen soll? Freitags ein Spiel (statt diese Saison zwei), samstags fünf Spiele mit „sportschauähnlichen“ Höhepunkten im TV, vorausgesetzt es gibt nicht das „Spiel des Monats“ um 20.30 h (insgesamt acht Mal). Dafür läuft dann freitags kein Spiel. Die Höhepunkte könnten im anderen Modell aber auch sonntags – morgens und um 18.45 h – zu sehen sein. Sonntags gibt es außerdem drei Spiele statt bisher zwei, die zu allem Überfluss auch noch zu unterschiedlichen Zeiten angepfiffen werden, zweimal um 14.45 h und einmal um 17 h . (Viel schlimmer und komplizierter noch die 2. Liga, die wir uns an dieser Stelle schenken, um nicht ähnliche Verwirrung zu stiften wie die DFL.)

Uns bleiben genüsslich eine Reihe von Fragen, u. a. mindestens diese: Kann es sein, dass die DFL da ein wenig die Rechnung ohne den Wirt gemacht hat? Zum einen muss sie ja TV-Veranstalter finden, die bereit sind, für die unterschiedlichen Modelle zu bieten und wiederum das ganze refinanzieren müssen. Zum anderen muss dementsprechend auch der Fan (sprich: Zuschauer) mitmachen – sowohl im Stadion als auch beim TV-Konsum. Dass gerade letzteres nicht ganz so selbstverständlich ist, haben – in dieser Reihenfolge – RTL („Anpfiff“), Sat.1 („ran“) und auch Premiere (Abo) bitter erfahren müssen. Wer sagt also, dass Fußballfans nur Vereine übernehmen können (siehe Fortuna Köln)? Könnten sie nicht auch solche auf dem Reißbrett ausgedachten rein merkantilen TV-Fußballmodelle einfach ächten und somit kippen? Und sei es nur, weil sie nichts mit der Fußball- bzw. Lebenswirklichkeit zu tun haben?

Schau’n mer mal. Glücklicherweise haben wir dabei einen mächtigen Verbündeten, der mitschaut: das Bundeskartellamt. Es muss diese Ausschreibung nämlich erst noch absegnen. Vielleicht hat sich die ganze Sache dann sowieso schneller erledigt, als sie in die Welt gehustet wurde.

Oliver Fritsch Danke, Herr Claude!

von Oliver Fritsch

Zwei Hinweise in eigener Sache seien mir mal gestattet, auch wenn sie schon ein paar Wochen und Monate zurückliegen. Ein Dank für die Blumen geht an die Netzeitung, die in ihrer Sammelrezension über Online-Fußball (Teil 1, Teil 2), mir einen Strauß gepflückt hat (Weiterlesen …)

Oliver Fritsch Die Zukchuunft ist erkännbor!

von Oliver Fritsch

Die Redaktionen unserer Breitengrade entdecken das Internet. Hier ein Podcast, sagen wir im Retro-Stil, der Neuen Zürcher Zeitung über Ottmar Hitzfeld, ab Juli 2008 Nationaltrainer der Schweiz. Ja, es handelt sich um einen älteren Beitrag. Nein, nicht aus dem letzten Jahrhundert, sondern aus dem März diesen Jahres.

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Oliver Fritsch Bergtouren

von Oliver Fritsch

Überraschung, Überraschung! Überraschung? Na ja, ein bisschen. Marko Marin werden manche deutsche Fußballfans nicht mal kennen. Aber das Gerücht seiner Nominierung kursierte schon seit Tagen in der Presse. Eine wirkliche Überraschung wäre M a r c u s Marin gewesen (so nannte der Bundestrainer den Gladbacher Jungstar auf der Pressekonferenz irrtümlicherweise) (Weiterlesen …)

Oliver Fritsch Borniertheit siegt im Hinspiel

von Oliver Fritsch

Wir Hartplatzhelden sind nun an der Borniertheit derjenigen gescheitert, die glauben, den Fußball zu besitzen. Wer mehr darüber wissen will, schaut bitte nebenan. Gerne ist auch jede Form der Unterstützung und des Meinungsausdrucks gefragt. Hier ein Bericht des Deutschlandfunks:

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