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Oliver Fritsch Barcelona verprügelt Bayern

von Oliver Fritsch

Splitter aus meinem Live-Blog auf Zeit Online

Barca war den Tick bess… ähm: Pessimisten hatten mit einem überlegenen Gegner und einer klaren Niederlage gerechnet. Dass die Bayern aber so chancenlos sein sollten, das war nicht vorauszusehen. Das Ergebnis drückt nicht aus, wie viel besser Barcelona war. Technisch, taktisch, im Tempo, in der Abwehr. In der zweiten Halbzeit hat die Katze Barcelona mit der Maus München gespielt. Noch nie gesehen, sowas. Doch, wenn im Sommer Profiklubs gegen Amateurmannschaften zum Test antreten. Eigentlich hätte man nach 25 Minuten wegen technischer Unterlegenheit abbrechen müssen. Barcelona spielte mindestens drei Klassen besser, selbst in deutlichsten Unterzahlsituationen kommen die Bayern nicht an den Ball.
Barcelona erreichte ein Niveau, gegen das eine Bundesliga-Mannschaft nicht ankommt. Eigentlich mag ich diesen Spruch nicht – aber Barcelona hätte noch mehr Tore machen können. Bayern-Dusel mal anders: nur 0:4. Denn das Ergebnis drückt das Kräfteverhältnis nicht aus. Barcelona schoss aufs Rote Kreuz. Und Messi war der Alptraum Lells (und dem Rest der Bayern-Abwehr).

Klinsmanns Bonus ist verbraucht. Bislang konnte er auf die Ergebnisse (auch die Leistungen?) in der Champions League verweisen. Und hat noch heute vor dem Spiel auf die angebliche Blamage der Bayern im Vorjahr verwiesen: das 0:4 in St. Petersburg. Nun hat er sein eigenes Petersburg erlebt. Schwer vorzustellen, dass er in München eine Zukunft hat. Wenn man Rummenigge und Beckenbauer zuhört, ist Rückendeckung nicht zu erwarten. Die Fans mögen ihn ohnehin nicht. Aber er ist sicher nicht der Alleinschuldige, Bayern wird lernen müssen, das Wort Konzept zu buchstabieren.

Wer war wohl diesmal Schuld daran, dass der deutsche Vereinsfußball dem höchsten Niveau nicht gewachsen ist: Das Kartellamt? Das Bosman-Urteil? Die protestierenden Amateure, die sich gegen den neuen Bundesliga-Spielplan wehren? Diese Ausreden wird man nicht heute hören. Auch nicht morgen oder nächste Woche. Das traut sich keiner angesichts dieser Klatsche für die Bundesliga. Aber bald, wenn wieder mal über Fernsehmillionen diskutiert wird. Und dann werden nicht nur Rummenigge oder Hoeneß ihre alte Leier singen. Sie werden assistiert werden von Michael Meier, DFB und Co.

Doch es ist nicht alleine das Geld.

28 Kommentare

  1. Benz schrieb am 9. April 2009:

    Eigentlich hätte Klinsmann in der Pause die Schienbeinschoner seiner Stars einsammeln können, denn soweit wie die Bayern Spieler von ihren Gegenspieler wegstanden wäre es sowieso nicht zu einem ernsthaften Zweikampf mit Verletzungsgefahr gekommen.

    Noch eine Anmerkung an die Leistung des Schiedsrichters für mich war die Attacke von Henry gegen Butt grob fahrlässig und muß normalerweise mit Rot geahndet werden, denn Henry war zwar im rutschen zieht jedoch bewußt den Fuß nach oben um Butt zu treffen.

  2. Oliver Fritsch schrieb am 9. April 2009:

    Kann sein, dass Henry hätte bestraft werden müssen. Ob er das bewusst gemacht hat, weiß ich aber nicht.

    Doch gestern ist der Fußballgottesbeweis erbracht worden: Vor dem 4:0 knockt Bommel in üblicher Manier Messi um – und legt in derselben Bewegung Henry aus Versehen das Tor auf.

  3. Michael Sommerhof schrieb am 9. April 2009:

    Bemerkenswert auch, dass die Tore nicht wie so oft im Spitzenfußball aus Standardsituationen fielen, oder einem abgefälschten Fernschuss geschuldet waren, nein, die Angriffe wurden planmäßig vorgetragen wie mit einem Skapell. Nur dass der Plan nirgens niedergeschrieben ist. Er exisitiert immer nur für einen Moment im Kopf von Messi, Henry etc. etc. es hätte auch Bojan sein können.

  4. Oliver Fritsch schrieb am 9. April 2009:

    Gute Beobachtung. Aber ein Schema ist schon zu erkennen: Die Außen spielen seitenverkehrt (Linksfuß Messi auf rechts, Rechtsfuß Henry auf links) und ziehen oft auf Strafraumhöhe quer in die Mitte – an der 16er-Linie entlang. Flanken sieht man selten (3:0 war ne Ausnahme).

  5. S. Huber schrieb am 9. April 2009:

    Wenn es noch eines Beweises bedurfte, dass Klinsmann ganz schnell rausfliegen und GOTTMAR Hitzfeld zurückkehren muss, dann wurde der erbracht. Mein FC Bayern spielte derart erbärmlich, dass ich die zweite Halbzeit gar nicht mehr geguckt habe… Klinsmann, go gome!

  6. Lena schrieb am 9. April 2009:

    Es kann sich doch eigentlich keiner mehr vorstellen, dass Klinsmann über das Saisonende bleibt, wenn überhaupt so lange. Seine Worte „Blamage in Europa“ wenden sich voll gegen ihn. Und dann spielt die von ihm auf- und eingestellte Mannschaft so ein grundschlechtes Spiel. Lassen Barca Platz und wirken so hilflos und überfordert. Welcher Spieler hat sich denn dagegen gestemmt? Ribery fiel nur auf mit daneben gehenden Kabinettstückchen. Van Bommel so langsam und dann noch unglücklich. War doch auch einmal ein guter Spieler. Das zweite Tor von Henry auf Messi erinnerte doch an Podolski auf Schweinsteiger in der EM. Wo ist Schweinis Explosivität und Kreativität geblieben?

  7. Andreas schrieb am 9. April 2009:

    nach 25 Minuten wegen technischer Unterlegenheit abbrechen müssen
    können, nicht müssen, denn das zieht immer lange prozesse vor sportgerichten nachsich und das will doch keiner
    Attacke von Henry gegen Butt grob fahrlässig und muß normalerweise mit Rot geahndet werden
    Kann man so sehen, aber dann muss man auch den Ölfer geben und „Psycho-Bommel“ Rot zeigen!
    Linksfuß Messi auf rechts, Rechtsfuß Henry auf links
    hat der Reif gestern auch hundert mal gesagt, aber es ist nicht entscheident WO man spielt sondern WIE und
    genau da sah ich das Problem gesten.
    Eine einzige Videoanalyse des Spiels Barcas gegen Lyon hätte ausreichen müssen um das stärkste taktische Element von Barca zu erkennen. Das In-die-Mitte-ziehen eines Außenstürmers und der sich anschließende Pass-in-die-Gasse auf entweder a) den kreuzenden Mittelstürmer oder b) den einlaufenden 2. Außenstürmer. Das ist ein so einfaches Mittel, welches zur Aushebelung der Bayernabwehr gestern reichte. Ich versteh auch nicht, wie man den langsamen Oddo gegen Sprinter Henry aufstellen kann, da wäre ein Altintop oder Lell besser gewesen. Zumal Oddo auf links als Rechtsfuß auch besser gegen Messi und seine Kreuzbewegung hätte verteidigen können, da wie sie ja schon erwähnten Flanken eher die Ausnahme sind und diese auch von Bayern in der 2. HZ gut verteidigt wurden.
    Also abgesehen von der Einstellung der Spieler lag es meiner Meinung nach auch an der Aufstellung, die zu diesem Ergebnis führte.
    Achja und was mir noch auffiel: Da wird der Pass zu Ribery gespielt und stehengelieben in der Hoffnung, dass der das jetzt macht (vll. mit Tonis Hilfe) -> das geht nicht und ist auch ein Zeichen dafür, dass vor allem die Bewegung ohne Ball gestern von Barca um Längen besser war als die der Bayern.

  8. Joshtree schrieb am 9. April 2009:

    Und immer schön sich selber zitieren Herr Fritsch! Selbstverliebt, blind vor Dünkel und Hass und letzten Endes ahnungslos.

  9. Lena schrieb am 9. April 2009:

    @joshtree: bissu blind? Ist doch als Excerpt aus dem Zeit Liveblog angegeben.

    Geh und reib dich woanders.

    Die Zusammenfassung ist gut und die Zeit les ich eh nicht. (nur Bild)

  10. Steffen D schrieb am 9. April 2009:

    Joshtree, geh sterben!

  11. gses schrieb am 9. April 2009:

    Man kam sich vor wie bei einem Trainingsspiel. 1. Mannschaft gegen Alte Herren. Und normalerweise wird dann in der Pause getauscht, um die Teams in der Stärke auszugleichen. Geht ja nicht. Und die AH kämpfen meisten wie die Hunde, für die Klinsi-Bayern scheint das ein Fremdwort zu sein

  12. Henry82 schrieb am 9. April 2009:

    Das zweite 4:0 zwischen einem spanischen und deutschen Verein in dieser Saison.
    Für einen neutralen Beobachter (wie mich) sind die Europacup Partien zwischen Mannschaften dieser beiden Länder wahre Leckerbissen.

  13. Dogbert schrieb am 9. April 2009:

    Wie auch in der deutschen Nationalmannschaft ist am Mittwoch offensichtlich geworden, dass man für ein Spiel, wie Barca es gestern aufzog, auch das Personal mit den notwendigen Fähigkeiten vorhanden sein muss, um Löws/Klinsmanns Vorstellungen umsetzten zu können.

  14. Oliver Fritsch schrieb am 9. April 2009:

    Klar, ich hasse die Bayern und die Bild-Zeitung und den DFB undundund. (Und mit meinem Hartplatzhelden-Konzern mach ich mir die Taschen voll.) Doch ich muss alle enttäuschen. Ich kann mich zu Hass nicht aufraffen, obwohl es eine adäquate Haltung diesem Verein gegenüber wäre. Es gibt vermutlich viel zu wenig Hass in diesem Land und zu viel Gleichgültigkeit. Hass kann ein guter Impulsgeber sein.

    Ist Beckenbauer, der kritischere Worte findet als ich, auch ein Bayern-Hasser? Und Joshtree ein Fritsch-Hasser? Kann man alles darauf zurückführen? Ach, welch schöne Vorstellung, wenn meine Welt auch so schlicht wäre.

  15. Joshtree schrieb am 9. April 2009:

    Super Niveau hier!

    Herr Fritsch demontiert sich selber (hast Du das mal gelesen, was da steht? es gibt zu wenig Hass? Geht’s noch?) und Steffen D hat richtig Probleme.

    Hauptsache, es ist mal jemand anderer Meinung als ihr. Auweia!

    Viel Spaß noch!

  16. Felix schrieb am 9. April 2009:

    Welche Meinung hat denn Joshtree? Weiß das jemand?

  17. JK schrieb am 9. April 2009:

    @Joshtree: Ironie bedeutet nicht immer das Gesagte, mitunter gar das Gegenteil. (Bismarck, glaub ich)

  18. JK schrieb am 9. April 2009:

    Zum Thema Hass:

    http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article768095/Maxim_Biller_der_grossartige_Anti_Feminist.html

  19. Oliver Fritsch schrieb am 9. April 2009:

    Ich glaube, Steffen D zitiert:
    http://www.stefan-niggemeier.de/blog/geht-sterben-3/

    Will ich mal hoffen.

  20. Oliver Fritsch schrieb am 9. April 2009:

    Außerdem, darf ich mich jetzt nicht mal selbst demontieren? Wird einem denn alles vermiest?

  21. Jan schrieb am 9. April 2009:

    @Joshtree: Etwas arg durchsichtige Variante eines klassischen Demagogen-Tricks: Erst den Gegner mit Dreck bewerfen und dann laut und unabläßlich brüllen „Schaut Euch den Dreckskerl an!“

    Und was genau soll eigentlich so verwerflich daran sein, daß OF seine Online-Aktivitäten (hier, im indirekten freistoss und auf Zeit-Online) vernetzt (!)?

    (Selbstzitat klingt so, ja, selbstreferentiell …)

    So lange es nachvollziehbar bleibt?

  22. Oliver Fritsch schrieb am 9. April 2009:

    Hat aber doch was: Ich zitiere ab sofort nur noch mich. Das wird mal ne feine Presseschau …

  23. Lena schrieb am 9. April 2009:

    Anderer Meinung geht immer. 🙂 Nur Du bist faktisch fehlgeschaltet.

    Und Herr Fritsch ist ja wohl wirklich nicht ahnungslos, höchstens leicht reizbar in letzter Zeit…

    Hättest ihm besser ein Weizen angeboten und ihn raus in den Garten geschickt. Ohne Laptop. *ggg

    Aber jetzt bitte: In Normalform wären die Bayern doch nicht so geschlachtet worden. Die können doch auch schnell und sauber spielen. Kann das alles an der fehlenden Abwehr gelegen haben? Wieso spielt Lahm nicht? Verhärteter Waden? Gilt sowas als Verletzung?

  24. Seb schrieb am 9. April 2009:

    Mich erinnert die aktuelle Kritik an Klinsmann an die Kritik im März 2006, nach der 1-4 Niederlage der DFB-Elf gegen Italien. Und knapp 4 Monate später war Klinsmann dann der Held.

    Bayern hat Klinsmann verpflichtet, um eine Mannschaft zu formen, die international um Titel mitspielen kann. Wenn man das ernst meint, muss man ihn einfach länger gewähren lassen und auch solche Rückschläge in Kauf nehmen – so sehr diese auch schmerzen mögen.

    Ribery ist ein guter Spieler, aber nicht im Ansatz mit Messi zu vergleichen, Luca Toni oder Klose haben bei weitem nicht die Qualität von Etoo oder Henry, Spieler mit der Klasse eines Xavi oder Iniesta gibt es in der gesamten Bundesliga nicht, Demichelis und van Buyen sind zusammen nicht mal halb so gut wie Rafael Marquez….

    Was ich damit sagen will:
    1. Klinsmann hat nicht die Spieler, mit denen sich um seine Vorstellungen umsetzen lassen. Dennoch muss er mit den vorhandenen Spielern arbeiten und diese auch stark reden.
    2. Gegen Barcelona hätten gestern auch andere vermeintlich starke Mannschaften ziemlich schlecht ausgesehen. Die Extraklasse Barcelonas muss man einfach anerkennen, ohne Abstriche. Überragende Einzelkönner fügen sich in ein klar definiertes Spielsystem ein, ein Großteil der Mannschaft spielt seit Jahren zusammen, die Mannschaft ist nach 2 Jahren ohne Titel wieder hungrig, die Mischung aus Talenten der eigenen Jugend und zugekauften Stars stimmt…. und Guardiola hat eine Mannschaft von Rijkaard „geerbt“, von denen 9 Spieler gestern in der Anfangsformation standen und auch in den letzten Jahren meist guten Fußball spielten, selbst wenn zeitweilig der Erfolg ausblieb. Klinsmann erbte von Hitzfeld eine Mannschaft, von der gestern 8 Spieler in der Anfagsformation standen und die letztes Jahr in der Bundesliga zwar erfolgreich war, aber zumeist grauenhaften Fußball spielte (und international auch im Uefa Cup keine Chance hatte).
    3. Wer den Wandel will, muss Geduld haben. Dann kann es auch evtl. klappen mit den Lells und Brenos einen internationalen Titel zu holen.

  25. viererkette schrieb am 9. April 2009:

    Für mich hat gestern der Satz „Fußball ist keine Mathematik“ eine neue Bedeutung erhalten.

    Siehe Blog, Oktober 2007: „Ein Trainer der nichts zu gewinnen hat.“ http://www.direkter-freistoss.de/2007/10/26/ein-trainer-der-nichts-zu-gewinnen-hat/

    Gestern hat Hitzfeld einen seiner größten Siege davongetragen. Rummenigge sollte zurücktreten.

    Herr franzferdl, wie geht es Ihnen?

  26. Shredder Blog schrieb am 9. April 2009:

    […]Die umfassende mediale Kritik, die auch in Blogs zugegen ist, ist somit verdient und Trainer Jürgen Klinsmann hat[…]

  27. NummerNeunzehn schrieb am 10. April 2009:

    Ich würde die Dikussion gerne mal auf die Aufstellung lenken, die Klinsmann für das Spiel gegen Barcelona gewählt hat.

    Der hoffnungslos überforderte Lell wurde ja schon mehrmals angesprochen. Die Frage, die ich mir nun stelle ist folgende: Warum um alles in der Welt lässt Klinsmann die Entstehung eines so krassen „mismatch“ zu? Warum stellt er nicht, wie in der Vegangenheit schon öfter, Zé Roberto auf die Linksverteidigerposition? Im zentralen Mittelfeld hätte er dann entweder Borowski oder Ottl aufstellen können. Sicher, zu mehr Torgefahr seitens der Bayern hätte das wohl nicht geführt. Aber wenn man statt vier nur zwei Tore kassiert hätte, hätte man wenigstens im Rückspiel eine theoretische Chance gehabt.

    Zumal dann vermutlich Lahm und Lucio (und somit eine Abwehrreihe, die ihren Namen verdient) zur Verfügung stehen.

  28. juwie schrieb am 10. April 2009:

    Weil die Diskussion jetzt hier geführt wird, möchte ich meinen Post aus dem if zitieren:

    Ich meine, am FCB zeigt sich das Problem des gesamten deutschen Fußballs: Er hinkt im internationalen Vergleich einfach mehrere Jahre hinterher. Einziger Unterschied zu den Vorjahren: Momentan versuchen sich ein paar Vereine mehr, die z.T. außerdem noch finanziell potent sind, in „Konzeptfußball“, weswegen jetzt auch die nationale Dominanz des FCB dahin ist. Das ist m.E. ein deutlicher Unterschied: In den letzten Jahrzehnten konnten im deutschen Fußball Innovationen (z.B. Viererkette, Laufwege) zunächst immer nur bei Teams umgesetzt werden, denen „das Wasser bis zum Hals stand“ (also etwa abstiegsgefährdet in der 2. Liga spielten).

    Könnte auch der FCB diesen Weg gehen? Vielleicht, wenn dieses Jahr doch nicht eine Meisterschaft alles wieder zukleistert. Selbst dann spräche aber noch einiges dagegen:

    1. Die Qualifikation für den UEFA-Cup würde wohl als einmaliger „Ausrutscher“ (übrigens dann der zweite in drei Jahren) interpretiert und statt dessen eher mit guter alter „Festgeldtaktik“ versucht, die Konkurrenz zu schwächen.

    2. Die Führung (insb. Rummenigge und Hoeness) müsste ihr Versagen in den letzten Jahren einsehen (in den letzten Jahren wurden statt dessen immer die Trainer „demontiert“).

    3. Der Präsident des FCB müsste in ein solches Aufbaukonzept eingebunden sein (also „Sendepause“ für Beckenbauer bei Premiere, Bild und allen sonstigen Vertragspartnern).

    4. Schließlich müsste eine solche Aufbaupolitik auch vom Umfeld akzeptiert werden, wobei vielleicht weniger die Fans als die „Medienkulisse“ für Probleme sorgen würden. Denn in weiten Teilen des deutschen Fußballjournalismus (bzw. dem, was sich dafür hält) gilt als probates Mittel bei Problemen schließlich immer noch „Gras fressen“, „Arsch aufreißen“ und „in den Hintern treten“(insofern wäre es wohl die größte Hilfe für den deutschen Fußball, Udo Lattek abzuschalten – und Matthias Sammer wohl gleich mit).

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