Ein Ribéry ist nicht genug
von Oliver Fritsch
Splitter aus dem Live-Blog Bayern-Barcelona (1:1) auf Zeit Online
Bayern schlägt sich achtbar, besonders die Verteidigung hat sich zusammengerissen. Messi, das Schreckgespenst, bekam wenig Raum zur Entfaltung, weil Lahm ihm auf den Fersen stand und weil auch Ribéry mitverteidigte. Lúcio und Demichelis stark. Doch nach vorne reicht ein Ribéry nicht. Ottl, Bommel, Sosa, Lell – zu viel Mittelmaß für die Offensive. Und Toni sah in der 5. Minute kläglich aus, als er dem Spiel einen neuen Impuls geben konnte. Zudem beteiligt er sich nicht an der Balleroberung. Bleibt stehen und gestikuliert. Macht ihn sympathisch. Aber nicht wertvoller (Weiterlesen …)
Der arme Lell – Zur Demontage der Münchner in Barcelona
von Klaus Döring
Die Niederlage der Bayern hat einen Namen: die linke Seite der Bayern. Aber nicht Lell ist dafür verantwortlich, sondern eine Kombination aus taktischer Katastrophenleistung von Klinsmann und eine an Arbeitsverweigerung erinnernde Defensivarbeit von Ribery: Die linke Seite der Bayern galt die ganze Saison über als Prachtstück. Ribery- Ze Roberto-Lahm. Sie funktionierte aber nur, weil Lahm und Ze Roberto immer wieder die Löcher stopften, die Ribery nach hinten reißt: denn Ribery ist der Typ Fußballer, der – begnadet in der Technik, aber egoistisch hoch zehn – immer auf der Suche nach dem spektakulären Dribbling für die eigene Darstellung ist, statt fürs Team zu spielen. Wenn Ribery hängenbleibt (was in Camp Nou geschätzte 15 Mal passierte), läuft er einfach aus. Das geht in der Bundesliga gegen viele Teams gut, aber nicht gegen eine Mannschaft, die einen Messi hat. Und den konsequent auf die rechte Außenlinie hinter die bayrische Mittelfeldreihe stellt (Weiterlesen …)
Frankfurt ist nicht Barcelona
von Oliver Fritsch
Der 27. Spieltag der Bundesliga im Überblick
Bayern München-VfL Wolfsburg 4:0 (3:0) Die Bayern haben es schnell geschafft, die Stimmung nicht kippen zu lassen. Ein sehr frühes 1:0 von Ribéry und das feine 2:0 Tonis haben klar die Richtung des Spiels vorgegeben und der Eintracht den letzten Mumm genommen. Das biedere Frankfurt war der richtige Therapiegegner. Es wären noch weitere Tore drin gewesen. Immerhin haben die Bayern nun Hertha überholt, und Jürgen Klinsmann hat ne Schippe Sand unterm Hintern (Weiterlesen …)
Wer hat dem Wutgickel Beckenbauer Lockerheit nachgesagt?
von Oliver Fritsch
Willkommen zum Live-Twitter Bayern gegen Dortmund, die Konkurrenz hat gestern und vorgestern nicht gewonnen, wirds zum Spieltag der Bayern?
Kuck ich ausm Fenster auf die Straßen des Kiez sehe ich nur gesenkte Köpfe. St. Pauli spielt gegen Greuther Fürth. Greuther führt. 3:0
Fußballphysiognomie – Jürgen Klinsmann beweist es: Ein Jahr Trainersein bei Bayern München bedeutet sieben Menschenjahre (Weiterlesen …)
Bayern gegen Hoffenheim – Spiel auf zwei Bühnen
von Oliver Fritsch
Heute erwartet Fußballdeutschland einen Höhepunkt, wie ihn die Bundesliga lange nicht mehr erlebt hat: Bayern München trifft auf die TSG Hoffenheim. Zweiter gegen Erster, Rekordmeister gegen Neuling, Weltstadt gegen Dorf, Altreich gegen Neureich. Das Spiel ist sportlich von höchstem Reiz. Hier die Bayern, die nach schwachem Saisonbeginn längst ihre alte Stärke wiederentdeckt haben: den Gegner beherrschen, entgegen der verkündeten Absicht ihres Trainers Jürgen Klinsmann jedoch nicht mit dem Schwerpunkt Offensive, sondern eher mit altem Biss (Weiterlesen …)
